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Diese Straftaten sind unter Minderjährigen besonders verbreitet
Lokales 2 Min. 12.06.2017 Aus unserem online-Archiv
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Handydiebstähle, Drogen und Gewalt

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Foto: Polizei/LW-Archiv
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Diese Straftaten sind unter Minderjährigen besonders verbreitet

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Jugendgerichte befassen sich ganz allgemein mit dem Schutz von Minderjährigen. Dabei steht zumeist der Jugendliche als mögliches Opfer im Vordergrund.

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Wenn nur wenige Monate den Unterschied machen: Wie und mit welchen Mitteln der Staat mit straffälligen Jugendlichen umgeht, die schon fast erwachsen sind.
Das Jugendschutzgesetz setzt darauf, jugendliche Straftäter wieder zurück auf den rechten Weg zu bringen. Bleibt der Erfolg aus, stehen der Justiz aber auch strafrechtliche Mittel zu.
Jugend schützen statt nur bestrafen, so lautet der Vorsatz der Justiz im Umgang mit straffälligen Minderjährigen. Es gilt die Ursachen zu bekämpfen, die Jugendliche und Kinder dazu führen, kriminell zu werden.
Minderjährige geraten oft durch ein negatives Umfeld in Gefahr, straffällig zu werden. Die Justiz hat sich zum Ziel gesetzt, sie wieder auf den rechten Weg zu bringen anstatt sie nur zu bestrafen.
Wenn Minderjährige straffällig werden, dann scheint ihr Lebensweg oftmals vorgezeichnet. Und doch gibt es einen Ausweg. Daran, dass jugendlicher Leichtsinn nicht zur Sackgasse wird, arbeitet die Justiz mit viel Herzblut.
Jugendliche sehen oftmals die Gefahren nicht, denen sie sich in einem zwielichtigen Milieu aussetzen.
Wenn die Straffälligkeit bereit in jungen Jahren beginnt
Straftäter unter 14 Jahren gehen immer straffrei aus, hört man oft. Doch so einfach ist das nicht. Kinder, die Straftaten begehen, kommen ohne Umweg vor den Jugendrichter. Der versucht dann die Hintergründe herauszufinden.
David Lentz (l.) war 20 Jahre lang Untersuchungsrichter und arbeitet heute als beigeordneter Staatsanwalt. Béatrice Kieffer ist seit 2012 leitende Jugendrichterin.
Hilfe, mein Kind rutscht ab
Eltern sollen sich ihrer Verantwortung stets bewusst sein. Sie sind die ersten Ansprechpartner für ihre Kinder. Niemand kennt sie besser und länger. Dennoch kapitulieren viele Erwachsene einfach vor der Herausforderung. Andere Eltern sind einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt und merken erst, wenn es zu spät ist, dass etwas schief gelaufen ist. Dennoch gibt es auch dann noch Hoffnung.
Minderjährige dürfen mit ihren Problemen nicht alleine gelassen werden.