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Dienstwohnungen werden erst im nächsten Jahr teurer
Lokales 07.07.2015 Aus unserem online-Archiv
Treffen mit Minister

Dienstwohnungen werden erst im nächsten Jahr teurer

Die Mieten für die Wohnungen werden sich drastisch erhöhen, waren bislang aber auch teils extrem günstig.
Treffen mit Minister

Dienstwohnungen werden erst im nächsten Jahr teurer

Die Mieten für die Wohnungen werden sich drastisch erhöhen, waren bislang aber auch teils extrem günstig.
Foto: Shutterstock
Lokales 07.07.2015 Aus unserem online-Archiv
Treffen mit Minister

Dienstwohnungen werden erst im nächsten Jahr teurer

Staatsbeamte, die über eine Dienstwohnung verfügen, müssen nun doch nicht schon ab Oktober eine höhere Miete zahlen. Zudem wird es eine Obergrenze geben.

(jsf) - Staatsbeamte, die über eine Dienstwohnung verfügen, müssen nun doch nicht schon, wie zuerst geplant, ab dem 1. Oktober eine höhere Miete zahlen, sondern erst ab dem 1. Januar 2016. Das wurde bei einem Treffen zwischen dem Finanzminister 
Pierre Gramegna und Vertretern der Confédération Générale de la Fonction Publique (CGFP) sowie mehrerer ihrer Mitgliederorganisationen entschieden.

Die Mieter von Dienstwohnungen erhalten demnächst einen Fragebogen. Unter anderem wird danach gefragt, wo die Wohnung liegt und wie die Wohnung mit den beruflichen Aufgaben zusammenhängt. Polizeibeamte eines „Commissariat de proximité“ dürfen beispielsweise nicht mehr als fünf Kilometer von ihrem Revier entfernt wohnen.

Aufgrund der Angaben wird dann die Miete bzw. der „Prix à payer“ bestimmt. Er soll sich an ortsüblichen Preisen orientieren, aber 20 Prozent des Bruttoeinkommens des Mieters nicht übersteigen. Bislang waren manche Mieten extrem günstig, in einem Fall sogar nur 72 Euro im Monat.


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