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Diebe im ganzen Land unterwegs: Einbruchs- und Diebstahlwelle reißt nicht ab
Dutzende Einbrüche und Diebstähle in Wohnungen und Autos fanden am Wochenende statt.

Diebe im ganzen Land unterwegs: Einbruchs- und Diebstahlwelle reißt nicht ab

Gerry Huberty
Dutzende Einbrüche und Diebstähle in Wohnungen und Autos fanden am Wochenende statt.
Lokales 3 Min. 21.12.2014

Diebe im ganzen Land unterwegs: Einbruchs- und Diebstahlwelle reißt nicht ab

Auch an diesem Wochenende musste die Polizei wieder dutzende Einbrüche und Diebstähle sowie einige Überfälle feststellen. Die Verbrecher waren in den meisten Fällen leider erfolgreich.

Die Welle von Einbrüchen in Wohnhäuser in Luxemburg scheint nicht abreißen zu wollen.Die Diebe scheinen während der Weihnachtsferien besonders aktiv zu sein, denn in der vergangenn Woche und insbesondere am Wochenende wurde landesweit in mindestens zehn Häuser und eben so viele Autos eingebrochen:

- In Perle in der Rue du Faubourg drangen unbekannte Täter zwischen vergangenem Montag und Samstagabend 20.45 Uhr durch eine Veranda-Tür in ein Haus ein, durchsuchten sämtliche Zimmer und entwendete Schmuck.

- Ebenfalls zwischen vergangenem Montag und Sonntag fand ein Einbruch in die Garage eines Wohnhauses in der Rue des Artisans in Esch/Alzette statt: Ein unbekannter Täter brach das Schloss der Kellertür auf und gelang in die Garage. Da hier jedoch nur wertlose Gegenstände gelagert waren lag, ergriff er ohne Beute die Flucht.

- In der Nacht zum Sonntag verschafften sich unbekannte Täter in der Grand-Rue in Kayl durch eine Kellerluke auf der Rückseite eines Reihenhauses Zugang zu einem Ladenlokal. Sie entwendeten dann Bargeld aus den Registrierkassen sowie aus einem Tresor und konnten unerkannt flüchten.

- Zwischen Freitagabend wurde außerdem in Häuser in Luxembourg (Bd. Charles Simonis), Rodange (Rue Nicolas Biever), Schengen (Hanner der Schoul), Kopstal (Rue de Mersch) und Esch/Alzette (Avenue de la Gare) eingebrochen.

- Zur selben Zeit fanden Einbruchversuche in Bertrange, Hagen und Moersdorf statt, bei denen die Diebe unverrichteter Dinge flüchten mussten.

Zahlreiche Einbrüche in Fahrzeuge

Auch abgestellte Fahrzeuge werden zunehmend zur Zielscheibe von Dieben. So wurde seit Freitag in insgesamt neuen Fahrzeuge eingebrochen, meist in der Hauptstadt:

- In Luxemburg wurde ein Fahrzeug im Parking rue de Hollerich aufgebrochen, am Boulevard Prince Henri wurde ein Fenster eingeschkagen um ein Mobiltelefon zu entwenden, in der rue Sigefroi wurde ebenfalls ein Fenster der Beifahrerseite eingeschlagen, jedoch nichts entwendet, in der Rue du Fort Wallis wurde ein Rucksack entwendet, während in der Rue du Fort Olisy eine Tasche gestohlen wurde. Auch in der Avenue Amelie, der Rue de Bains sowie in der Allée W. Leonard in Mersch wurden Autofenster eingeschlagen, um Wagenpapiere, Mobiltelefone oder Brieftaschen sowie einen Handkoffer aus den Autos zu entwenden.

- In der Nacht zum Samstag schlug schlussendlich ein unbekannter Täter in der Rue Antoine Zinnen in Düdelingen das hintere Beifahrerfenster eines Porsche 911 ein und entwendete aus dem Innern drei Uhren der Marke Rolex, den Zündschlüssel des Wagens, eine Handtasche der Marke Louis Vuitton, eine Brieftasche der selben Marke sowie 100 Euro Bargeld.

- In der Nacht zum Samstag wurde außerdem ein Fahrzeugdiebstahl in der Rue de la Montagne in Walferdingen gemeldet: Ein unbekannter Täter entwendete in der Nacht unbemerkt einen Lieferwagen der Marke Peugeot Expert von dunkelblauer Farbe, mit den luxemburgischen Erkennungstafeln AK8364. Das Fahrzeug wird zum Behindertentransport benutzt und ist mit typischen Behindertenaufkleber gekennzeichnet.

Dreister Überfall auf offener Straße

Einige Diebe schreckten schließlich nicht davor zurück, ihre Opfer tätlich anzugreifen:

- Am späten Nachmittag um 17.00 Uhr wurde eine Mann in der Rue des Capucins in der Hauptstadt überfallen, als er von der Fussgängerzone in Richtung Place du Théâtre spazierte. Er war damit beschäftigt eine Kurznachricht auf seinem Mobiltelefon zu lesen, als er plötzlich einen Schlag auf den Hinterkopf bekam. Genau in diesem Moment konnte der Täter dem Mann das Handy aus der Hand entreißen und im Schutz der Dunkelheit in unbekannte Richtung fliehen.


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