Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Die Sichtung eines Wolfs ist nachgewiesen
Lokales 11.01.2022
Nördlich von Wintger

Die Sichtung eines Wolfs ist nachgewiesen

Zuletzt hatte es 2020 im Raum Niederanven einen bestätigten Wolfsnachweis gegeben.
Nördlich von Wintger

Die Sichtung eines Wolfs ist nachgewiesen

Zuletzt hatte es 2020 im Raum Niederanven einen bestätigten Wolfsnachweis gegeben.
Symbolfoto: dpa/LW-Archiv
Lokales 11.01.2022
Nördlich von Wintger

Die Sichtung eines Wolfs ist nachgewiesen

David THINNES
David THINNES
Ein Autofahrer hatte ein hundeähnliches Tier gesehen. Experten der Naturverwaltung bestätigten, dass es sich um einen Wolf handelt.

Die Naturverwaltung teilte am Dienstagabend mit, dass es einen bestätigten Wolfsnachweis gab. Im Raum nördlich von Wintger hatte ein Autofahrer am Dienstagmorgen ein hundeähnliches Tier gesehen und Fotos gemacht. 

Diese Bilder wurden schließlich von den Experten der Naturverwaltung untersucht und das Tier wurde als Wolf bestätigt. Später stellte sich heraus, dass anderthalb Stunden vor dieser Sichtung in der Nähe vom belgischen Boury – etwa acht Kilometer entfernt – ebenfalls ein Wolf gesehen worden. Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um dasselbe Tier


Wolf
Luxemburg und der Wolf
Vor drei Jahren wurde in Luxemburg nach 124 Jahren erstmals wieder die Präsenz eines Wolfs belegt. Bis dato scheint er aber nur ein seltener Besucher zu sein.

In den vergangenen Monaten hatte es in diesem Gebiet immer wieder Hinweise auf die Anwesenheit eines Wolfs gegeben: Im Mai 2021 war ein totes Schaf gefunden worden, das wohl von einem Wolf gerissen wurde. 

Zuletzt hatte es 2020 im Raum Niederanven einen bestätigten Wolfsnachweis gegeben.

Alle Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen sollen der Naturverwaltung gemeldet werden: E-Mail: wolf@anf.etat.lu.  

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Eine Spaziergängerin hat bei Canach ein unbekanntes Tier entdeckt, das kleiner als ein Wolf und größer als ein Fuchs war. Sie glaubt, es handelt sich um einen Goldschakal. Die Naturverwaltung geht dem Hinweis nach.
Auf diesem Foto ist der kurze Schwanz und die gelblich-braune Grundfärbung des Goldschakals zu sehen.
Die Geschichte dieses Ausflugszieles trägt sich im April 1892 zu. Doch seit einem grausamen Geschehnis im April 2020 müsste sie eigentlich um ein Kapitel erweitert werden.