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Die Seilbahn auf Kirchberg soll 2018 fahren
Eine Seilbahn mit im Boden versenkten Drahtseilen bringt die Fahrgäste nach oben zur Fahrbahn.

Die Seilbahn auf Kirchberg soll 2018 fahren

Grafik: Ministère Infrastructures
Eine Seilbahn mit im Boden versenkten Drahtseilen bringt die Fahrgäste nach oben zur Fahrbahn.
Lokales 18.03.2014

Die Seilbahn auf Kirchberg soll 2018 fahren

Nicht die Gondel über dem Bahnhofsviertel, ein Projekt, das Minister Bausch mehrfach kritisiert hat, dafür aber die Seilbahn von Pfaffenthal nach Kirchberg, soll schnellstmöglichst verwirklicht werden. Das kündigte Bausch über Facebook an.

(mt)  -  "Die Tram hat absolute Priorität", bekräftigte Minister François Bausch nochmals in der Interview-Reihe nach Ablauf der "100-Tage-Schonfrist" in der Dienstagausgabe im "Luxemburger Wort". Über Facebook gab der Minister ebenfalls am Dienstag eine Replik auf den Vorstoß des Direktors der Handelskammer Carlo Thelen, der in seinem Blog das Tramvorhaben scharf kritisiert hatte.

Die Tram alleine sei nicht die Lösung, doch ohne die Tram gehe es auch nicht. Nur das Zusammenspiel aller Verkehrsmittel könne der Weg aus der Mobilitätsfalle sein.

Eine Standseilbahn wie auf dem Pariser Montmartre

In dem Zusammenhang teilte Bausch mit, dass er das Projekt der Standseilbahn von Pfaffenthal auf Kirchberg beschleunigen will.  In den kommenden Wochen will der Minister ein Gesetzesprojekt ins Parlament einbringen, um die bereits unter Infrastrukturminister Claude Wiseler geplante Bahn ab der Roten Brücke hin zur Place de l'Europe so schnell wie nur möglich zu bauen. Sie soll ein Umsteigen für Kirchberg-Pendler ab der Zugstrecke Dommeldingen-Bahnhof erleichtern.  2018 soll diese Seilbahn, ähnlich wie die auf den Pariser Montmartre hinauf, funktionnieren.

Dabei wird der Platz unterhalb des Pont Grande-Duchesse Charlotte (Rout Bréck) zu einem neuen Drehkreuz ausgebaut. Dort soll ein Bahn-Haltepunkt für Züge aus Richtung Nordstad, aber auch aus Bettemburg und dem Luxemburger Hauptbahnhof errichtetm werden. Die Passagiere werden mit einer Standseilbahn hoch zur Fahrbahn der Roten Brücke transportiert, wo sie mit der Tram weiterfahren. Zuvor war an dieser Stelle mit einer Rolltreppe geplant worden, doch diese habe nicht genug Kapazität, um die in Spitzenzeiten geschätzten 5000 Fahrgäste pro Stunde aufzunehmen. Die Standseilbahn wird mit im Boden versenkten Drahtseilen angetrieben.

Gondel-Projekt macht keinen Sinn

Das Gondel-Projekt, das vor einigen Wochen von Privatleuten ins Gespräch gebracht wurde, hat der Minister indes nicht in sein Herz geschlossen. Zu teuer für zu wenig Transportkapazitäten, hatte Bausch bereits vor Wochen in den Sozialnetzwerken behauptet.


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