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"Die Sache mit der Uhr": Kemmer reagiert
Lokales 13.12.2013 Aus unserem online-Archiv

"Die Sache mit der Uhr": Kemmer reagiert

André Kemmer beschreibt in seiner Notiz ein missglücktes Treffen zwischen Juncker, Mille, Kemmer und Schneider.  

"Die Sache mit der Uhr": Kemmer reagiert

André Kemmer beschreibt in seiner Notiz ein missglücktes Treffen zwischen Juncker, Mille, Kemmer und Schneider.  
Foto: Serge Waldbillig
Lokales 13.12.2013 Aus unserem online-Archiv

"Die Sache mit der Uhr": Kemmer reagiert

Der ehemalige Srel-Agent André Kemmer bedauert die Veröffentlichung einer Notiz, die beschreibt, wie Juncker den ehemaligen Geheimdienst-Chef beleidigt habe. Kemmer schiebt die Schuld auf einen Kollegen.

(mig) - Der ehemalige Srel-Agent André Kemmer bedauert die Veröffentlichung einer 14-seitigen Notiz, in der er erklärt, warum der ehemalige Srel-Direktor Marco Mille ein Gespräch mit dem damaligen Staatsminister Jean-Claude Juncker heimlich mit einer Armbanduhr aufgezeichnet hatte. Kemmer schiebt die Schuld auf einen Kollegen.

Am späten Abend des 12. Dezember teilte Kemmer schriftlich mit, dass es sich bei dem Dokument, das das Magazin Paperjam veröffentlicht hat, nicht um eine Notiz für seinen Anwalt, sondern um einen ersten Entwurf für ein Buch gehandelt habe.

Es sei nicht seine Absicht gewesen, das Dokument zu veröffentlichen. Dass es nun doch an die Öffentlichkeit gelangt ist, schreibt er einem Kollegen zu, dem er eine Kopie anvertraut habe.

In seiner Notiz beschreibt André Kemmer ein missglücktes Treffen zwischen Jean-Claude Juncker, Mille, Kemmer und dessen Kollege Frank Schneider. Juncker soll alkoholisiert gewesen sein und Mille minutenlang beleidigt haben.

Am Donnerstag wollte niemand Stellung dazu beziehen, weder Juncker oder ein Vertreter seiner Fraktion, noch Vertreter anderer Fraktionen.