Die Polizei in Zahlen: Luxemburg hat 1801 Polizisten
Die Police Grand-Ducale zählt derzeit insgesamt 1801 Polizisten, darunter 66 Beamte der höheren Laufbahn, 1471 Inspektoren und 258 Brigadiere.
(str) - Die Police Grand-Ducale zählt derzeit insgesamt 1801 Polizisten, darunter 66 Beamte der höheren Laufbahn, 1471 Inspektoren und 258 Brigadiere. Das schreibt der Minister für Innere Sicherheit Etienne Schneider in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage des ADR-Abgeordneten Fernand Kartheiser.
Per Gesetz stehen der Polizei 1480 Inspektoren, 90 „Cadres supérieurs“ und 295 Brigadiere zu. Derzeit werden 130 Polizeischüler und drei Praktikanten ausgebildet.
Fünf Beamte der „Cadre supérieur“-Laufbahn und 111 Inspektoren können bis Ende 2017 ihren Ruhestand beantragen. Allerdings würden in der Regel nur die Hälfte der Beamten ihren Anspruch sofort geltend machen, heißt es.
Angesichts der zunehmenden Kriminalität will die Regierung bis Ende 2018 insgesamt 346 Polizisten einstellen. Abzüglich der Beamten, die voraussichtlich in den Ruhestand treten werden, bedeute dies einen Zuwachs von 50 Polizisten im Jahr, so Minister Schneider. Zudem würden 45 Zivilisten eingestellt, um die Polizisten bei ihren administrativen Pflichten zu entlasten, die ersten 30 bereits im Jahr 2016.
Die Polizei bekommt einen neuen „Look“ – in der Marketingsprache: ein „Rebranding“. Ziel ist es, über eine neue optische Darstellung zu zeigen, wie sehr sich die Polizei durch die Reform verändert. Das Budget liegt bei einer Million Euro.
Der Minister für innere Sicherheit Etienne Schneider sieht die aktuelle Polizeireform als Schlüssel für mehr Sicherheit im Bahnhofsviertel. Vor allem mit mehr Personal will er eine Besserung erreichen.
Der Personalmangel bei der Polizei verschärft sich. Das Ministerium steuert dagegen und will in diesem Jahr 106 Polizeischüler einstellen. Das wären doppelt so viele wie letztes Jahr und dreimal so viele wie 2013.
Nun hat die Stunde der Wahrheit geschlagen: Bei der Vorstellung des Polizeiaudits wurden "gravierende Schwachstellen" zwar nur angedeutet, aber dafür ging Minister Schneider desto mehr auf die Schlussfolgerungen des Audits an. Ein tief reichende strukturelle Umorganisierung der Polizei steht bevor.
Wieso gelingt es den Sicherheitskräften nicht, die Einbruchswelle im Großherzogtum in den Griff zu bekommen? Was wird überhaupt unternommen? Welche neuen Vorgehensweisen gibt es? Zu diesen Fragen musste Ressortminister Etienne Schneider gestern bei einer Aktualitätsstunde im Parlament Rechenschaft ablegen.
Spannend wird es am Dienstag in der Maison Printz et Richard der Abgeordnetenkammer. Dort wird Ressortminister Etienne Schneider am späten Vormittag erste Details zur Polizeireform bekannt geben. Mit Sicherheit werden auch die Personalentscheidungen an der Polizeispitze zur Sprache kommen.
Es soll kein Drogenkonsumraum gegen den Willen der Gemeinde in Ettelbrück entstehen. Offener zeigt sich die Gemeinde bei der Diskussion über eine Tagesauffangstruktur am Bahnhof.
In Luxemburg wurde Jérémy L. rechtskräftig zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er einen Zöllner angefahren und verletzt hatte. In Belgien drohen ihm bis zu vier Jahre Haft, weil er einen Polizisten überfahren wollte.
Zu sechs Jahren Gefängnis ist am Donnerstag der Anführer einer dreiköpfigen Bande verurteilt worden, der von Thailand aus über Snapchat einen regen Drogenhandel in Luxemburg organisiert hatte.
Es soll kein Drogenkonsumraum gegen den Willen der Gemeinde in Ettelbrück entstehen. Offener zeigt sich die Gemeinde bei der Diskussion über eine Tagesauffangstruktur am Bahnhof.
In Luxemburg wurde Jérémy L. rechtskräftig zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er einen Zöllner angefahren und verletzt hatte. In Belgien drohen ihm bis zu vier Jahre Haft, weil er einen Polizisten überfahren wollte.
Zu sechs Jahren Gefängnis ist am Donnerstag der Anführer einer dreiköpfigen Bande verurteilt worden, der von Thailand aus über Snapchat einen regen Drogenhandel in Luxemburg organisiert hatte.