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Die Oktave in Bildern
Lokales 442 2 Min. 06.05.2018

Die Oktave in Bildern

Seit dem 21. April pilgern wieder täglich die Gläubigen in die Muttergottesoktave. Unsere Fotografen mischen sich unter sie, damit wir Ihnen die schönsten Bilder zeigen können.

Am Sonntag findet um 15 Uhr die Schlussprozession in der Hauptstadt statt, mit anschließender Schlussandacht.

Bilder vom Sonntag, dem 6. Mai:

Bilder vom Samstag, dem 5. Mai:

Bilder vom Freitag, dem 4. Mai:

Bilder vom Donnerstag, dem 3. Mai:

Bilder vom Mittwoch, dem 2. Mai:


Bilder vom Dienstag, dem 1. Mai:

Bilder vom Montag, dem 30. April:

(dho) - Am Samstag, dem 21. April, um 14 Uhr begann die Oktave, die dieses Jahr unter dem Motto „Beschenkt vum Papp“ steht. „Es soll uns an den Herrgott denken lassen, der uns im Leben nie fallen lässt und immer wieder neu beschenkt“, erklärt Oktavprediger Abbé Daniel Graul, der auch Pfarrmoderator der Pfarrei Dräilännereck Musel a Garner St-Nicolas ist.    


Meditativer Gang zur Trösterin

Neu dieses Jahr ist der meditative Gang zur Trösterin der Betrübten, der gleich sechs Mal um 17 Uhr für eine Stunde auf dem Programm steht. „Er wurde eingeführt, da einige Pilger und Betende den Wunsch äußerten, näher an die Trösterin heranzutreten“, so Bistumssprecher Roger Nilles. Dem soll in dieser freien Zeit Rechnung getragen werden.



Dieses Jahr ist auch erstmalig der Rummer Gospelchor des Altenheims Op der Rumm am 3. Mai um 14.15 Uhr zur Andacht für die Betagten live mit dabei. Neu sind ebenfalls am 1. Mai um 18 Uhr die christlichen arabischen Gesänge vor dem Votivaltar. „Die Initiative wurde von syrischen Christen gestartet. Es ist wichtig, dass gläubigen Christen aus aller Welt ein Platz einräumt wird“, erklärt Renée Schmit, Präsidentin der Oktav-Kommission.   




Aus dem gleichen Anlass finden auch die Gesänge der chaldäischen Gemeinschaft statt. Die Kirche als Ort für alle, soll auch die Botschaft sein, die das Solidaritätsgebet übermittelt, das seit 2013 auf Geheiß des Erzbischofs stattfindet. Dieses Jahr am 30. April um 17.30 Uhr.

Bücherzelt und Mäertchen

In den folgenden zwei Wochen wird es sowohl ruhige Momente außerhalb des Trubels in der Krypta geben als auch einiges rund um die Kathedrale zu entdecken. Vor allem ein Besuch im Bücherzelt im Innenhof, lohnt sich. 


Seit nun fast 20 Jahren bieten Freiwillige und Mitarbeiter der „ErwuesseBildung“ eine Auswahl an Büchern an. Zu finden sind vor allem welche zu Themen wie Weltreligionen, Spiritualität, Ratgeber, aber auch Politik und Kinderbücher sowie Musik. Das Bücherzelt ist während der Oktave täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein bisher unbekannter Blick auf die Orgel.
Ein bisher unbekannter Blick auf die Orgel.
Foto: Pierre Matgé

Und auch der Mäertchen gehört seit mehr als 200 Jahren irgendwie zu der Marienwallfahrt dazu. Jedoch nicht in der Form und Größe, wie wir ihn heute kennen. Denn früher war das Hauptmotiv der Schausteller, Proviant an die hungrigen Pilger zu verkaufen, die teils sehr lange Fußmärsche hinter sich hatten. Zwar sind Pilger gewöhnlich nicht mehr auf den Mäertchen angewiesen, doch für viele bleibt dessen Besuch auf dem Knuedler oder der Place de la Constitution dennoch ein Pflichttermin.


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