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Dossier

Nationalfeiertag 2018/Fête nationale 2018/PARADE/ Photo: Blum Laurent

Die Jahrhundertreform

Am 1. Juli ist offiziell die Reform des Rettungswesens in Kraft getreten: Feuerwehren und Zivilschutz sind im "Corps grand-ducal d'incendie et de secours" vereint. Bis dahin war es ein langer Weg.
Nationalfeiertag 2018/Fête nationale 2018/PARADE/ Photo: Blum Laurent

Services de secours: un seul "corps", un seul numéro

Nationalfeiertag 2018/Fête nationale 2018/PARADE/ Photo: Blum Laurent
À partir de ce dimanche 1er juillet, l’ensemble des services de secours sont regroupés et forment désormais le Corps grand-ducal d’incendie et de secours (CGDIS).
Premier jour du Corps grand-ducal d’incendie et de secours - CGDIS - Central des secours d’urgence 112 -  Photo : Pierre Matgé

Bund fürs Leben

Premier jour du Corps grand-ducal d’incendie et de secours - CGDIS - Central des secours d’urgence 112 -  Photo : Pierre Matgé
Was im Alltag gängige Praxis ist, erhält zum 1. Juli mit dem Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) offiziellen Charakter: die Zusammenarbeit von freiwilligen Feuerwehren und Protection civile. Das Reformpaket enthält zudem weitere Verstärkungen.
Protection Civile - Feuerwehr - Sauvetage - Incendie - Rettungswesen - Einsatzfahrzeuge - Foto: Marc Schoentgen

Aus Zwei mach Eins

Protection Civile - Feuerwehr - Sauvetage - Incendie - Rettungswesen - Einsatzfahrzeuge - Foto: Marc Schoentgen
Es ist ein wichtiger Tag für Luxemburgs Rettungsdienste. Zum 1. Juli tritt die Fusion von Protection civile und freiwilligen Feuerwehren offiziell in Kraft. Nun wartet eine spannende Phase der Umsetzung.
Seit dem 1. Januar dieses Jahres wurden Mitarbeiter der Rettungsdienste bereits 27 Mal verbal angegriffen, 
körperlich attackiert oder mit einer Waffe bedroht.

Wer Helfer hindert, riskiert Haft

Seit dem 1. Januar dieses Jahres wurden Mitarbeiter der Rettungsdienste bereits 27 Mal verbal angegriffen, 
körperlich attackiert oder mit einer Waffe bedroht.
Sie kommen, um zu helfen. Doch werden die Rettungskräfte im Einsatz auch immer wieder beschimpft, angegriffen, bedroht. Künftig stehen darauf bis zu 10 000 Euro Strafe und bis zu fünf Jahre Haft.
Gespräch mit Sadiff-Verantwortlichen im Vorfeld der Einweihung des erweiterten Einsatzzentrums / Foto: Steve EASTWOOD

Sadiff in Zolver vereint

Gespräch mit Sadiff-Verantwortlichen im Vorfeld der Einweihung des erweiterten Einsatzzentrums / Foto: Steve EASTWOOD
Nach einer langen Vorgeschichte haben sie nun in Zolver zueinander gefunden: die Feuerwehren und der zivile Rettungsschutz aus Differdingen und Sassenheim, heute Sadiff.
Ziel der Reform ist es, alle Rettungsdienste unter ein Dach zu bekommen.

Die Reform des Rettungswesens wird durch neues Logo sichtbar

Ziel der Reform ist es, alle Rettungsdienste unter ein Dach zu bekommen.
Ein Löwenkopf wird die künftigen Uniformen und das Material des Corps grand-ducal d'incendie et de secours zieren. Doch, dass es gerade ein Löwe ist, hat auch einen Grund.
Stichtag 20. März: Am Dienstag soll die Reform der Rettungsdienste die Abstimmungshürde überwinden.

Reform der Rettungsdienste: Ziel vor Augen

Stichtag 20. März: Am Dienstag soll die Reform der Rettungsdienste die Abstimmungshürde überwinden.
Der Instanzenweg ist fast geschafft. Am Dienstag soll die Reorganisation der Rettungsdienste in der Chamber verabschiedet werden. Die Reform soll zum 1. Juli 2018 in Kraft treten.
Seit zweieinhalb Jahren ist Patrick Holcher Chef des Einsatzzentrums in
Mertert.

Ungeduld an der Mosel

Seit zweieinhalb Jahren ist Patrick Holcher Chef des Einsatzzentrums in
Mertert.
Der Personalmangel im Ambulanzdienst führt in Mertert dazu, dass dort die zwei Krankenwagen nicht immer 24 Stunden einsatzbereit sind.

Gemischte Gefühle

Der fusionierte Feuerwehrkorps aus Rambrouch erwartet vom neuen Gesetz im Rettungswesen keine wirklichen Verbesserungen. Diese seien nur möglich bei großen Korps.

„Die Reform tut uns gut“

Kommandant Jean Stein ist davon überzeugt, dass die Aktiven ab dem 1. Juli stressfreier arbeiten können. Große Veränderungen erwartet er nicht.
19.2. Pontpierre / ITV Luc Thinnes , Kommandant Freiwillige Feuerwehr Steinbrücken / Reform Rettungswesen foto:Guy Jallay

Die Krux mit dem Löschfahrzeug

19.2. Pontpierre / ITV Luc Thinnes , Kommandant Freiwillige Feuerwehr Steinbrücken / Reform Rettungswesen foto:Guy Jallay
Eigentlich findet Feuerwehrkommandant Luc Thinnes die bevorstehende Reform der Rettungsdienste gut. Nur hat sie den Nebeneffekt, dass er weiter auf ein neues Löschfahrzeug warten muss. Dabei benötigt das Einsatzzentrum Monnerich-Reckingen/Mess ein neues Einsatzfahrzeug dringend.
Bis 2020 sollen hier Kranken- und Feuerwehrwagen eine neue Heimat finden.

"Centre national d'incendie et de secours": Hier entsteht das Herz des Rettungswesens

Bis 2020 sollen hier Kranken- und Feuerwehrwagen eine neue Heimat finden.
Es hämmert, sägt und bohrt am Boulevard Kockelscheuer. Bis 2020 soll das neue „centre national d'incendie et de secours“ betriebsbereit sein. Ein Baustellenbesuch.
"Das Gerüst steht", lautet die Zwischenbilanz von Innenminister Dan Kersch.

Reform der Rettungsdienste: Es bewegt sich was

"Das Gerüst steht", lautet die Zwischenbilanz von Innenminister Dan Kersch.
Seit langem besteht ein breiter Konsens über die Notwendigkeit der Reform der Rettungsdienste. Auch wenn es zuletzt etwas ruhig geworden ist um das Dossier - die Vorarbeiten schreiten zügig voran.
2016 musste die Berufsfeuerwehr 418 Mal wegen Bränden ausrücken.

Berufsfeuerwehr : 17.593 Mal im Einsatz

2016 musste die Berufsfeuerwehr 418 Mal wegen Bränden ausrücken.
Ob Verkehrsunfall, das Befreien von Tieren in Notfällen, Krankentransporte oder Feuer, die Berufsfeuerwehr hatte 2016 einiges zu tun, wie aus der Jahresbilanz hervorgeht.
Mit einer spektakulären Aktion wurde der Grundstein gelegt.

Nationales Rettungszentrum für Feuerwehren und Zivilschutz: Gemeinsam unter einem Dach

Mit einer spektakulären Aktion wurde der Grundstein gelegt.
Im „Ban de Gasperich“ wird bis Mitte 2020 das „Centre national d'incendie et de secours“ entstehen. Ein Projekt, das neue Maßstäbe setzen soll.
6.2. Notrufzentrale 112 / Protection Civile / Tag der Notrufzentralen am 11.2. foto:Guy Jallay

Zum europäischen Tag des Notrufs: So funktioniert die Notrufzentrale 112

6.2. Notrufzentrale 112 / Protection Civile / Tag der Notrufzentralen am 11.2. foto:Guy Jallay
In der Notrufzentrale des 112 in Cloche d'Or klingelt das Telefon quasi im Minutentakt. Binnen 24 Stunden gehen im Schnitt 1.132 Anrufe ein. Meist liegt allerdings überhaupt keine Notsituation vor.