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Die Blitzer kommen: Keine Gnade für Raser
Lokales 13.01.2016

Die Blitzer kommen: Keine Gnade für Raser

Wie hier in Welfringen bleibt noch Vorarbeit zu leisten, bis die Radargeräte aufgestellt werden können.

Die Blitzer kommen: Keine Gnade für Raser

Wie hier in Welfringen bleibt noch Vorarbeit zu leisten, bis die Radargeräte aufgestellt werden können.
Foto: Lex Kleren
Lokales 13.01.2016

Die Blitzer kommen: Keine Gnade für Raser

Ab Februar wird es ernst: An vorerst zehn Orten entlang unserer Straßen werden Geschwindigkeitsradars funktionieren. In wenigen Wochen beginnt die Testphase.

(jag) - Die glänzenden, gestreiften und mit Elektronik vollgestopften Säulen des Herstellers „Vitronic“ werden in den nächsten Wochen entlang unserer Straßen aus dem Boden schießen. Anfang Februar sollen zehn fest installierte und sechs mobile Radargeräte angebracht sein. Dann beginnt laut Infrastrukturministerium auch die Testphase, welche allerdings noch nicht zu Geldbußen führen wird.

Ende Februar werden dann die ersten zehn Messanlagen wie geplant funktionieren, dies gilt auch für die mobilen Anlagen. Für die Autofahrer wird es also spätestens ab diesem Zeitpunkt ernst. Ab April sollen dann weitere zehn Anlagen ihren Betrieb aufnehmen.

Reihenfolge der Inbetriebnahme noch unbekannt

Welche Anlage zu welchem Zeitpunkt funktionieren werden, kann das Ministerium zur Zeit noch nicht mitteilen. Technische Vorgaben und die Gefährlichkeit der Straßenabschnitte sind hier ausschlaggebend.

Zu den technischen Herausforderungen gehören in erster Linie die Distanz bis zum nächsten Anschlusspunkt. Hier müssen stellenweise noch Gräben gezogen und Kabel verlegt werden. Die Arbeiten laufen zur Zeit bereits an der A4 in Hollerich, an der N11 zwischen Waldhaff und Gonneringen sowie an der N13 in Höhe von Welfringen.

Streckenmessungen noch Zukunftsmusik

Die sogenannten Abschnittsmessgeräte, welche die Geschwindigkeit auf einer vorbestimmten Strecke messen, werden laut Ministerium erst zu einem späteren Zeitpunkt installiert. Dies gilt auch für die Radaranlagen an den Verkehrsampeln. Erst wolle man die Erfahrungswerte mit den 26 festen und mobilen Anlagen abwarten und das System später ausbauen.

Die Radars, welche eigentlich Lasergeräte sind, werden an besonders gefahrenträchtigen Orten aufgestellt. Das Radarsystem war im Juli vergangenen Jahres vom Parlament beschlossen worden um der Raserei auf unseren Straßen entgegenzutreten. Die Geschwindigkeitsmesser waren von der Polizei, der „sécurité routière“ und der Vereinigung der Verkehrsopfer begrüßt worden.

Das komplette System kostet den Staat 1,7 Millionen Euro, ein neu zu schaffendes Datenzentrum in Bartringen schlägt mit rund elf Millionen Euro zu Buche.





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