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Die ADR feierte 25. Geburtstag
Lokales 09.11.2012 Aus unserem online-Archiv

Die ADR feierte 25. Geburtstag

Grund zum Feiern: Im Beisein von Großherzog Henri fand gestern eine akademische Festsitzung zum 25. Geburtstag der ADR statt.

Die ADR feierte 25. Geburtstag

Grund zum Feiern: Im Beisein von Großherzog Henri fand gestern eine akademische Festsitzung zum 25. Geburtstag der ADR statt.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 09.11.2012 Aus unserem online-Archiv

Die ADR feierte 25. Geburtstag

Im Rahmen einer akademischen Festsitzung im Beisein von Großherzog Henri feierte die „Alternativ demokratesch Reformpartei“ am Donnerstagabend im „Centre Kinneksbond“ in Mamer ihr 25-jähriges Bestehen.

(DS) - Im Rahmen einer akademischen Festsitzung im Beisein von Großherzog Henri feierte die „Alternativ demokratesch Reformpartei“ am Donnerstagabend im „Centre Kinneksbond“ in Mamer ihr 25-jähriges Bestehen.

Eigentlich hätte man schon im Frühjahr feiern müssen. Denn am 12. Mai vor 25 Jahren war das „Aktiounskomitee 5/6 Pensioun fir jiddfereen“ im Centre Convict in der Hauptstadt aus der Taufe gehoben worden. Zur Parteigründung hatten die Auseinandersetzungen um die Ungleichbehandlung bei den Renten im öffentlichen Dienst und im Privatsektor geführt.

Nach einer kurzen Begrüßungsansprache durch ADR-Präsident Fernand Kartheiser blickte Robert Mehlen, der mehr als 20 Jahre lang an der Spitze der Partei gestanden hatte und erst zu Beginn dieses Jahres die Führung an Fernand Kartheiser weitergegeben hatte, auf die Geschichte der ADR zurück. Aus einer Protestbewegung heraus geboren, konnte sich das Aktionskomitee gleich bei seinem ersten Versuch, sich im Parlament zu etablieren, durchsetzen. 

Mosar überbrachte Glückwünsche

Aus dem Stand heraus konnte die junge Mannschaft bei den Parlamentswahlen 1989 vier Sitze erringen. Ihr vorerst bestes Resultat erzielte die Partei bei den Wahlen 1999. Mit einem Stimmenanteil von 11,31 Prozent konnten sieben ADR-Abgeordnete ins Hohe Haus einziehen. Während in den Anfangstagen ausschließlich die Rentenproblematik im Mittelpunkt der Parteiarbeit gestanden hatte, entwickelte sich das Aktionskomitee vor allem in den Jahren nach 2000 zu einer breit aufgestellten Partei.

Im April 2006 folgte dann das erste Grundsatzprogramm. Um den Wandel nach außen hin sichtbar zu machen, wurde aus dem ADR, die ADR: Statt „Aktiounskomitee fir Demokratie a Rentegerechtegkeet“ heißt die Partei seither „Alternativ demokratesch Reformpartei“. Das Kürzel ADR hingegen blieb. Die Geschichte kann man übrigens in einer speziell zum Jubiläum veröffentlichten Broschüre nachlesen.

Kammerpräsident Laurent Mosar überbrachte die Glückwünsche des Parlaments.


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Die „Alternativ demokratesch Reformpartei“ feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Gegründet wurde die Partei am 12. Mai 1987 als „Aktiounskomitee 5/6 Pensioun fir jiddereen“. Seither hat sie mehrfach den Namen gewechselt.