Der Elefant stand im Mittelpunkt

Große Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Schengener Abkommens am kommenden Sonntag

Rose Marie Gnausch, Künstlerin und Initiatorin des internationalen Projekts „Elephants for Peace“.
Charlot Kuhn

Am 6. Juni drehte sich in Schengen alles um den Elefanten. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25. Jahr nach der Unterzeichnung des Schengener Abkommens wurde im weltbekannten Dorf im Dreiländereck die Bewegungsfreiheit gefeiert, die mit der Unterzeichnung des Vertrages einherging. Der Elefant gilt als Freiheitssymbol.

So wurde um 14 Uhr in der Moselstadt die Ausstellung „Elephants for Peace“ mit Hunderten von Elefanten eröffnet. Gemälde und Skulpturen der Dickhäuter sowie Stofftiere waren zu bestaunen.

Bereits um 11 Uhr stand eine Gesprächsrunde im Koch'Haus auf dem Programm, an der unter anderem Sabine Bergmann-Pohl, ehemalige Ministerin in der DDR, teilnahm. Die Gesprächsrunde wurde wie der gesamte Tag von der „Schengen Peace Foundation“organisiert.

Am 13. Juni wird dann das 25-jährige Bestehen des Schengener Abkommens im großen Stil gefeiert. Unter anderem EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und das großherzogliche Paar werden im Moselort erwartet.