„Es gibt viel mehr Menschen, denen es schlecht geht, als viele annehmen“, sagt Sacha.
Der Aufruf des Obdachlosen Sascha
Als die Temperaturen vergangene Woche immer neue Tiefpunkte erreichten, schlief er draußen. In seinem Zelt, in einer verlassenen Hütte in einem Escher Waldstück. Sascha ist seit über einem Jahr obdachlos. Er möchte, dass die Leute „wissen, was los ist“.
Auch diese Nacht hat Sascha (33) schlecht geschlafen. Es ist zwar nicht mehr so kalt wie vergangene Woche. Doch wegen der Feuchtigkeit konnte er diesmal kein Feuer vor der verlassenen Hütte anzünden, indem er sein Zelt aufgeschlagen hat. „Ich muss hier weg“, sagt er.
Styroporplatten, die er zur Isolation unter sein Zelt gelegt hatte, wurden ihm kaputt gemacht ...
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