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Demenzkranke zu Hause: Die Angst vor dem Irren und Verirren
2015 wurden ungefähr 850 der 2 300 demenzkranken zu Hause betreut.

Demenzkranke zu Hause: Die Angst vor dem Irren und Verirren

(Foto: Shutterstock)
2015 wurden ungefähr 850 der 2 300 demenzkranken zu Hause betreut.
Lokales 4 Min. 23.07.2017

Demenzkranke zu Hause: Die Angst vor dem Irren und Verirren

Laurence BERVARD
Viele Familien lassen ihre demenzkranken Angehörigen fast gar nicht mehr aus dem Haus, weil sie um ihre Sicherheit fürchten. Es bleibt noch viel zu tun, damit Menschen mit Demenz zu Hause zu leben können.

Von Laurence Bervard

In Luxemburg steigt die Anzahl der Menschen, die mit Demenz zu Hause leben. Das erklärt sich durch die höhere Lebenserwartung und den Wunsch, auch im hohen Alter noch zu Hause gepflegt zu werden.

„Es ist manchmal erstaunlich, wie lange demenzkranke Menschen noch zu Hause klar kommen“, erklärt Denis Mancini, Direktionsbeauftragter der „Association Luxembourg Alzheimer“ (ALA).

Wurden im Jahr 2005 etwa 600 der 1 706 Menschen, die mit dieser Erkrankung des Gehirns leben, in ihrem gewohnten Umfeld betreut, so waren es laut Daten der Pflegeversicherung 2015 ungefähr 850 der 2 300 Betroffenen, die sich gegen eine Betreuung in einer spezialisierten Einrichtung entschieden ...

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