Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Déi Gréng: Es geht auch anders
Lokales 10.10.2013

Déi Gréng: Es geht auch anders

"Grüne Ideen machen Luxemburg stark", werben Déi Gréng um das Vertrauen der Wähler.

Déi Gréng: Es geht auch anders

"Grüne Ideen machen Luxemburg stark", werben Déi Gréng um das Vertrauen der Wähler.
(Foto: Anouk Antony)
Lokales 10.10.2013

Déi Gréng: Es geht auch anders

In der letzten Phase des Wahlkampfs verteidigen die Parteien nochmals verstärkt ihre Ideen und Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen. So auch Déi Gréng die Chancen für Luxemburg aufweisen.

(BB) „Die scheidende Regierung hat ständig von der Krise gesprochen, ohne allerdings die Chancen zu nutzen, das Land neu aufzustellen und zu stärken. Das wollen wir ändern“, sagt der grüne Spitzenkandidat für den Bezirk Norden, Camille Gira. Am Beispiel der Jugendarbeitslosigkeit gibt der député-maire aus Beckerich Aufschluss, wie man "innovativ, gemeinsam, dezentral" vorgehen könnte.

Anders als ihre politischen Kontrahenten halten Déi Gréng wenig von geringeren Mindestlöhnen, welche die Arbeitgeber anspornen sollen, wenig qualitfizierte Jugendliche zu beschäftigen. Und ebenso so skeptisch betrachten sie die Überlegungen über neue Zumutsbarkeitregeln. Wer jungen Arbeitslosen helfen wolle, müsse viel mehr ein individuell zugeschnittenes  Coaching fördern, betonen Déi Gréng.

Im Redinger Kanton habe sich ein Coaching-Projekt bereits bewährt, schildert Gira. Hier arbeitet ein Berater zusammen mit der Adem, Hilfestellen und regionalen Arbeitgebern individuelle Lösungsansätze aus. Er  berücksichtigt auch das Umfeld des Jugendlichen. "Es bringt nichts, jemandem einen Job aufzuerlegen, wenn er mit anderen Problemen zu kämpfen hat, sei es dass er keine Wohnung oder keinen Führerschein hat", so Gira.

Eine solche Anlaufstelle, die eine umfassende Betreuung anbietet, müsse auf regionaler Ebene errichtet werden. Das Projekt "Youth for work" habe seinerseits jedenfalls 88 Prozent der Teilnehmer  zu einem Job oder einer Ausbildung verholfen, so der grüne Kandidat.

Wohnungsnot: Besser verwalten, besser planen

Das Angebot an bezahlbarem Wohnraum wollen Déi Gréng mit Steuern auf leer stehenden Wohnungen und ein umfassendes Baulückenprogramm  steigern. Eine Ausweitung des Bauperimeters, wie es u.a der LSAP vorschwebt, sei hingegen keine Lösung.

Für ihre Ideen werden Déi Gréng in den kommenden Tagen auf Wahlversammlungen und bei Wahlkampfaktionen in den Straßen werben. Am 18. Oktober (zwischen 12 und 20 Uhr) veranstaltet die Partei zudem einen Livestream mit ihren Spitzenkandidaten.

www.deigreng.lu

Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.