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Das Schweigen einer Mutter: Baby Bianka seit sieben Monaten vermisst
Lokales 2 Min. 03.02.2016
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Das Schweigen einer Mutter: Baby Bianka seit sieben Monaten vermisst

In dieser Ruine am Weiher in Linger wurden DNS-Spuren gesichert, die Bianka zugerechnet werden können.

Das Schweigen einer Mutter: Baby Bianka seit sieben Monaten vermisst

In dieser Ruine am Weiher in Linger wurden DNS-Spuren gesichert, die Bianka zugerechnet werden können.
Foto: Steve Remesch
Lokales 2 Min. 03.02.2016
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Das Schweigen einer Mutter: Baby Bianka seit sieben Monaten vermisst

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Um den Fall der vermissten Bianka ist es sehr still geworden. Die Mordermittlungen gegen die tatverdächtige Mutter befinden sich in einer Sackgasse. Die 32-Jährige hält verbissen an ihrem Schweigen fest.

(str) - Am Mittwoch ist es auf den Tag genau sieben Monate her, dass durch eine Öffentlichkeitsfahndung das Verschwinden des damals fünf Wochen alten Säuglings Bianka bekannt wurde.

Es ist ein schwieriger Fall, denn die einzig gesicherte Erkenntnis ist, dass das Baby vermisst wird. Die Ermittler gehen vorrangig zwei Thesen nach:

  • Sie verdächtigen die Mutter, das Kind an einem Weiher in Linger getötet zu haben. Ausschlaggebend war ein Zeuge, der die 32-jährige Altenpflegerin mit Kind zum Weiher gehen und ohne wiederkehren sah. Zudem wurden in einer Ruine am Weiher mehrere Gegenstände mit DNS-Anhaftungen gefunden, die Bianka zugerechnet werden.
  • Eine andere These besagt, dass die Mutter das Kind an Drittpersonen weitergegeben und möglicherweise sogar verkauft haben könnte. Sarah B. stammt aus einem schwierigen sozialen Umfeld. Ihr wurde bereits für mehrere Kinder das Sorgerecht vom Sozialamt entzogen. Eine Spur könnte nach Portugal führen, wo die Verdächtige familiäre Bindungen hat.
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