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Das Schaufenster zur Luxemburger Landwirtschaft
Lokales 72 06.07.2019

Das Schaufenster zur Luxemburger Landwirtschaft

Am Wochenende lockt die Foire agricole wieder zahlreiche Besucher nach Ettelbrück.

Das Schaufenster zur Luxemburger Landwirtschaft

Am Wochenende lockt die Foire agricole wieder zahlreiche Besucher nach Ettelbrück.
Lokales 72 06.07.2019

Das Schaufenster zur Luxemburger Landwirtschaft

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Die Luxemburger Landwirtschaft gibt auf der Foire agricole in Ettelbrück an diesem Wochenende wieder so richtig Gas. Eindrücke von Samstag und Sonntag.

Klimaschutz, Ressourcenschonung, Verbraucherfreundlichkeit: Für die moderne Landwirtschaft sind diese Begriffe längst mehr als nur Schlagworte politischer Debatten, sie sind fester Bestandteil des täglichen Arbeitens. Dass der Agrarsektor manch anderem Wirtschaftszweig in dieser Hinsicht gar einen Schritt voraus ist, davon darf man sich am Wochenende erneut auf der Foire agricole in Ettelbrück überzeugen.

Im Rahmen der Internationalen Grünlandtage ist der Fokus auf dem Ausstellungsgelände in den Deichwiesen am Samstag und Sonntag auf die Entwicklung und Förderung einer nachhaltigen und doch ertragreichen Weidebewirtschaftung gerichtet. Gerade für Luxemburg ein höchst interessantes Thema, stellt das Grünland für die meisten Betriebe hierzulande doch die wichtigste Futtergrundlage dar.

Geht es dabei entlang grüner Versuchsparzellen und grasender Weidetiere noch eher geruhsam zu, so lässt man an den diversen Vorführringen dafür aber in teils spektakulären Darbietungen die Hufe schwingen. So etwa beim Ardenner-Derby, wo die Schwergewichtler der Pferdewelt beim Holzrücken oder beim Staffelwettbewerb durchaus auch Feingefühl beweisen, oder auch bei der Luxembourg Cow Horse Association, wo man die Rinder nach bester Westernmanier im Cowboysattel ins richtige Gatter jagt.

Hüh, hott und Yeehaa!

Beim Lëtzebuerger Zuuchtverband fir Klengpäerd, Ponien a Spezialrassen gibt man sich da wohl mit einer Nummer kleiner zufrieden, dafür darf man hier aber das Glas auf das mittlerweile 20. Vereinsjubiläum heben. Grund zum Feiern gibt es indes auch am Stand der Centrale paysanne, die auf der Foire ihr 75-jähriges Bestehen begeht, sowie bei der Molkereigenossenschaft Luxlait, die zum 125. statt eines kühlen „Miseler“ natürlich ein Gläschen Milch einschenkt.


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Geschmack auf die Luxemburger Landwirtschaft wird auf dem Ausstellungsgelände aber ohnehin an allen Ecken und Enden mit kleinen Köstlichkeiten geweckt. Wobei bei Käse, Schinken und Apfelsaft doch eines klar wird: Mag sich auf dem Bauernhof seit Opas Zeiten auch mancherlei geändert haben, schmecken tut es doch so gut wie früher.


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