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Das Parken am P&R Bouillon wird ab dem 2. Tag kostenpflichtig
Die Stadt Luxemburg will den Parkraum am P&R Bouillon für Berufspendler freihalten.

Das Parken am P&R Bouillon wird ab dem 2. Tag kostenpflichtig

Foto: Guy Jallay
Die Stadt Luxemburg will den Parkraum am P&R Bouillon für Berufspendler freihalten.
Lokales 20.02.2013

Das Parken am P&R Bouillon wird ab dem 2. Tag kostenpflichtig

Ab dem 4. März wird das Parken am P&R Bouillon für Autofahrer, die ihren Wagen dort länger als 24 Stunden abstellen, nicht mehr kostenfrei sein. Das Parken soll dann ab dem zweiten Tag 10 Euro kosten.

(hay/raz) - Ab dem 4. März wird das Parken am P&R Bouillon für Autofahrer, die ihren Wagen dort länger als 24 Stunden abstellen, nicht mehr kostenfrei sein. Das Parken soll dann ab dem zweiten Tag 10 Euro kosten. Dies wurde am Mittwoch beim City Breakfast mitgeteilt. 

Der Grund für die Änderung:Zu oft nutzten Dauerparker den P&R Bouillon. Die Stadt Luxemburg will jedoch den Parkraum vornehmlich für Berufspendler freihalten. Auf diese Weise könnten bis zu 500 Parkplätze mehr zur Verfügung stehen. Für Autofahrer, die den P&R Bouillon weniger als 24 Stunden lang nutzen, bleibt das Parken weiterhin kostenfrei. 

Mit dieser Maßnahme dürfte dann auch Autofahrern, die ihre Wagen teilweise über mehrere Jahre hinweg auf den kostenfreien Parkflächen abstellen, der Riegel vorgeschoben werden.

Liberalisierung der Wasserversorgung

Thematisiert wurden beim City Breakfast auch die Bestrebungen auf europäischer Ebene, die Wasserversorgung zu liberalisieren. Der hauptstädtische Schöffenrat zeigte sich diesbezüglich besorgt. Der Erste Schöffe François Bausch sprach am Mittwochmorgen von „sehr gefährlichen Schritten“.

In Luxemburg sei das Problem derzeit noch nicht akut, doch: „Der Druck geht weiter und auf einmal ist die vollständige Liberalisierung da“, befürchtet François Bausch. Er werde jedenfalls – wie auch Bürgermeister Xavier Bettel – eine europaweite Petition unterzeichnen, in der ein Stopp der Liberalisierungsbestrebungen gefordert wird. „Für uns die Wasserversorgung ein Menschenrecht und muss in öffentlicher Hand bleiben“, so Bausch.

In einer kommenden Gemeinderatssitzung wird das Thema auf der Tagesordnung stehen. Eine Fraktion im Gemeinderat hat dann auch bereits eine Motion gegen die Liberalisierung vorgelegt. Der Schöffenrat geht davon aus, dass diese nach der einen oder anderen geringfügigen Abänderung einstimmig von den Gemeinderatsmitgliedern verabschiedet werden kann.

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