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Dossier

20 Sprengstoffanschläge werden den beiden Beschuldigten angelastet.

Das Bommeleeër-Dossier

Kaum ein Kriminalfall hat Luxemburg derart in Atem gehalten wie die Anschlagsserie, die das Großherzogtum von 1984 bis 1986 erschütterte.
Luxite-Sprengstoff aus einheimischer Produktion ist eines der Markenzeichen der Bommeleeër.

Im Schatten der Bommeleeër

Luxite-Sprengstoff aus einheimischer Produktion ist eines der Markenzeichen der Bommeleeër.
Nie zuvor gab es ein derart aufwendiges Gerichtsverfahren. Vor vier Jahren wurde der Bommeleeër-Prozess dann auch noch für unbeschränkte Zeit ausgesetzt. Was ist heute davon zurückzubehalten? Und was sollte noch geschehen? Eine Analyse.
Bei der Pressekonferenz machte Robert Biever auch keinen Hehl aus seinem Unmut über die Pleiten, Pech und Pennen während der Ermittlungen.

Vor zehn Jahren: Robert Bievers große Stunde

Bei der Pressekonferenz machte Robert Biever auch keinen Hehl aus seinem Unmut über die Pleiten, Pech und Pennen während der Ermittlungen.
21 Anschläge, neun Einbrüche, ein Erpressungsversuch: In den Achtzigern halten die Bommeleeër das Land zwei Jahre lang in Atem. Die Justiz aber halten sie drei Jahrzehnte zum Narren. Bis Robert Biever an einem Sonntagmorgen im November 2007 vor die Presse tritt.

Bommeleeër: Vier Jahre nach Prozessbeginn: Die Tücken 
des Bombenbastelns

Vor vier Jahren begann der „Bommeleeër“-Prozess. Die Ermittlungen mit neuen Verdächtigen aus Gendarmeriekreisen dauern bis heute an. Wer die Attentäter waren, ist immer noch umstritten. Eine nähere Analyse der Konstruktionsweise der Sprengsätze liefert mögliche Antworten.
Auch 30 Jahre nach dem Ende der Attentatsserie scheint die Justiz den „Bommeleeërn“ machtlos gegenüberzustehen.

"Loi sur les repentis": Vom „Bommeleeër“ zum Kronzeugen

Auch 30 Jahre nach dem Ende der Attentatsserie scheint die Justiz den „Bommeleeërn“ machtlos gegenüberzustehen.
Ein Gesetzesprojekt aus Belgien könnte auch in Luxemburgs spektakulärstem ungeklärten Kriminalfall eine entscheidende Wende bringen.
Wer spektakuläre Geschichten hören wollte, war im Bommeleeër-Prozess bestens bedient.

Prozess vor zwei Jahren ausgesetzt: Der Bommeleeër-Lüge auf der Spur

Wer spektakuläre Geschichten hören wollte, war im Bommeleeër-Prozess bestens bedient.
Vor genau zwei Jahren wurde der Bommeleeër-Prozess ausgesetzt. Ein in vielerlei Hinsichten einzigartiges Gerichtsverfahren, von dem ganz besonders auch einige mehr als nur skurrile Zeugen mit unmöglichen Geschichten in Erinnerung bleiben werden.
Mit dieser Sprengfalle nahmen die Attentäter in Asselscheuerhof erstmals direkt Menschen ins Visier.

Bommeleeër-Prozess: Entscheidung noch vor Jahresende

Mit dieser Sprengfalle nahmen die Attentäter in Asselscheuerhof erstmals direkt Menschen ins Visier.
Der Untersuchungsrichter im Bommeleeër-Dossier will bis Jahresende eine Entscheidung über die Anklage von Guy Stebens, Aloyse Harpes, Charles Bourg, Pierre Reuland, Armand Schockweiler und Marcel Weydert fällen.
Pierre Kohnen kurz vor seiner Aussage im Bommeleeër-Prozess

Bommeleeër Folgeprozess: Verleumdungsklage erneut abgewiesen

Pierre Kohnen kurz vor seiner Aussage im Bommeleeër-Prozess
Es ist das erste von möglicherweise mehreren Gerichtsverfahren, die direkt aus dem Bommeleeër-Prozess hervorgegangen sind. Ein inzwischen pensionierter Polizist hatte eine Privatklage gegen den Polizeipressesprecher und den Ex-Generaldirektor eingereicht.

DDR hielt Luxemburger Attentatsserie im Auge: Der Bommeleeër 
aus Sicht der Stasi

Vor genau drei Jahren begann der größte Gerichtsprozess der Luxemburger Geschichte. In Luxemburg wurde seit den ersten Anschlägen gefahndet. "Sûreté" und Geheimdienst ermittelten. Doch auch die Stasi war am Drücker.
Pierre Kohnen hat eine Privatklage gegen Romain Nettgen und Vic Reuter angestrengt.

Bommeleeër-Nachwehen: Auf luxemburgisch "gaga"

Pierre Kohnen hat eine Privatklage gegen Romain Nettgen und Vic Reuter angestrengt.
Ist Pierre Kohnen unfähig oder gar geistig invalide? Mit dieser Frage befasst sich zumindest indirekt derzeit die 12. Strafkammer des Bezirksgerichts Luxemburg. Der Bommeleeër-Zeuge und pensionierte Polizeibeamte Kohnen behauptet nämlich von Ex-Polizeichef Nettgen und Pressesprecher Reuter diffamiert und beleidigt worden zu sein.
Gaston Vogel war bei der Urteilsverkündung am Montag nicht im Gericht anwesend.

Am Rande des "Bommeleeër"-Prozesses: Gaston Vogel freigesprochen

Gaston Vogel war bei der Urteilsverkündung am Montag nicht im Gericht anwesend.
Me Vogel ist am Montag vom Vorwurf freigesprochen worden, er habe Charles Hoffmann, Zeuge im "Bommeleeër"-Prozess, in einem Zeitungsinterview verleumdet und diffamiert.
Reuland, Harpes, Stebens, Schockweiler, Weydert und Bourg gerieten vergangene Woche arg in Bedrängnis.

Zwischenurteil im Bommeleeër-Prozess: Live-Stream: Die Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft

Reuland, Harpes, Stebens, Schockweiler, Weydert und Bourg gerieten vergangene Woche arg in Bedrängnis.
Im Anschluss an das Zwischenurteil der Kriminalkammer zum Bommeleeër-Prozess erklärte die Staatsanwaltschaft, wie es mit dem Verfahren weiter gehen soll. Sehen Sie die Pressekonferenz im Live-Stream.
Jos Wilmes (l.) und Marc Scheer (r.) mit ihren Anwälten Lydie Lorang und Gaston Vogel beteuerten von Anfang an ihre Unschuld. Im Prozess ging es bislang jedoch nur wenig um die beiden Angeklagten.

Vor zwei Jahren begann Bommeleeër-Prozess: Bommeleeër: Von vier Spuren blieb am Ende eine

Jos Wilmes (l.) und Marc Scheer (r.) mit ihren Anwälten Lydie Lorang und Gaston Vogel beteuerten von Anfang an ihre Unschuld. Im Prozess ging es bislang jedoch nur wenig um die beiden Angeklagten.
Vor zwei Jahren begann der größte Gerichtsprozess in der Luxemburger Kriminalgeschichte. Drei Monate sollte er dauern, dann wurde der ausgesetzt. Und die Attentatsserie aus den 1980er Jahren ist noch immer nicht aufgeklärt.
Charles Hoffmann 2013 als Zeuge im Bommeleeër-Prozess.

Am Rande des „Bommeleeër“-Prozesses: „Vertrauen in die Justiz verloren“

Charles Hoffmann 2013 als Zeuge im Bommeleeër-Prozess.
Der ehemalige Leiter des luxemburgischen Geheimdienstes, Charles Hoffmann, ist eigener Aussage nach von der luxemburgischen Justiz enttäuscht, nachdem seine Verleumdungsklage gegen den Anwalt Gaston Vogel gescheitert ist.
Die „Villa Chomé“ in Eich: War das altehrwürdige Gebäude die Operationsbasis der Bommeleeër?

Hausdurchsuchung in der Bommeleeër-Affäre: Polizei durchsucht „Bunker“

Die „Villa Chomé“ in Eich: War das altehrwürdige Gebäude die Operationsbasis der Bommeleeër?
Die Kriminalpolizei hat am Mittwochvormittag auf Anordnung des Bommeleeër-Untersuchungsrichters Erny Nilles die Kellerräume der „Villa Chomé“ in Eich durchsucht.
Gaston Vogel (links), der Hoffmann der Lüge bezichtigte, riskiert nun eine empfindliche Geldstrafe wegen Verleumdung.

(Fotos: Serge Waldbillig)

„Kollateralschaden“ nach dem Bommeleeër-Prozess: Vogel auf der Anklagebank

Gaston Vogel (links), der Hoffmann der Lüge bezichtigte, riskiert nun eine empfindliche Geldstrafe wegen Verleumdung.

(Fotos: Serge Waldbillig)
Am Montagmorgen fand vor dem Bezirksgericht Luxemburg die Verhandlung zu einer Verleumdungsklage gegen den Rechtsanwalt Gaston Vogel statt, der den Kläger und Ex-Geheimdienstchef Charles Hoffmann der Lüge bezichtigt hatte.

Mehr als ein Etappensieg

Der 2. Juli 2014 wird in die Annalen eingehen: An jenem Tag fand der Bommeleeër-Prozess sein vorläufiges Ende. Jetzt sehen sich viele Kritiker erstaunlicherweise durch die Prozessunterbrechung in ihrer Meinung bestätigt.
Guy Santer: Viele Behauptungen, keine Beweise.

Affäre Bommeleeër: Neue Gerüchte und Behauptungen

Guy Santer: Viele Behauptungen, keine Beweise.
Guy Santer, früherer Geschäftspartner von Ben Geiben, erklärt seine Sicht der Dinge in der Bommeleeër-Affäre. Demnach habe Ben Geiben behauptet die Attentäter zu kennen. Maitre Gaston Vogel kündigt rechtliche Schritte an.
 Im Anschluss an die Entscheidung der Kriminalkammer, den Prozess auszusetzen, erklärte der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald, warum jetzt sechs weitere Anklagen erheben will.

Kriminalkammer: Der Bommeleeër-Prozess geht in eine lange Pause

 Im Anschluss an die Entscheidung der Kriminalkammer, den Prozess auszusetzen, erklärte der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald, warum jetzt sechs weitere Anklagen erheben will.
Das seit Februar 2013 laufende Verfahren gegen die beiden ehemaligen Gendarmen Marc Scheer und Jos Wilmes in der Bommeleeër-Affäre wird vorläufig ausgesetzt. Die Ermittlungen gehen weiter, das Verfahren wird neu aufgerollt.
Der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald (r.) hat Strafanträge gegen weitere Offiziere gestellt.

Bezirksgericht Luxemburg: Bommeleeër-Prozess ausgesetzt

Der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald (r.) hat Strafanträge gegen weitere Offiziere gestellt.
Der Bommeleeër-Prozess ist aufgrund der Anklageerhebung gegen sechs weitere Verdächtige ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft richtet sich nach der Urteilsverkündung an die Presse. Wort.lu berichtet live.
Me Gaston Vogel nach Bekanntwerden der Verfahrensaussetzung vor versammelter Presse.

Verfahrensaussetzung nach 176. Sitzungen: Das Fazit der Verteidigung

Me Gaston Vogel nach Bekanntwerden der Verfahrensaussetzung vor versammelter Presse.
Nach 176. Sitzungen wird das Verfahren gegen Scheer und Wilmes ausgesetzt: die Verteidigung fühlt sich in ihrer Position bestätigt.

Bommeleeër-Prozess: der 176. Verhandlungstag: Staatsanwaltschaft geht in die Offensive

Charles Bourg, Aloyse Harpes, Pierre Reuland, Armand Schockweiler, Guy Stebens und Marcel Weydert werden sich möglicherweise bald auf der Anklagebank neben Marc Scheer und Jos Wilmes wiederfinden. Weitere Namen könnten folgen.
Der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald (r.) hat für Mittwoch Strafanträge gegen "eine ganze Reihe von Personen angehört".

Bommeleeër-Prozess: der 175. Verhandlungstag: Analyse: Wende im Bommeleeër-Prozess

Der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald (r.) hat für Mittwoch Strafanträge gegen "eine ganze Reihe von Personen angehört".
In Schockstarre versetzte der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald die Zuschauer im Gerichtssaal zum Ende der 175. Verhandlung im Bommeleeër-Prozess: Er kündigte an, dass er am Mittwoch eine Anklageschrift an den Untersuchungsrichter Ernest Nilles richten wird. Dies könnte das Ende des aktuellen Prozesses bedeuten.

Bommeleeër: Das geschieht heute im Prozess

Der Bommeleeër-Prozess ist nach 175 Verhandlungstagen an einem Wendepunkt angekommen. Heute Nachmittag werden folgenschwere Entscheidungen bekannt gegeben. Wir haben das Wichtigste in 100 Sekunden zusammengefasst.
Täter, Mitwisser oder Sündenbock? Geiben machte in der Sitzung am Donnerstag zunächst einen unsicheren und nervösen Eindruck. Im Laufe der Sitzung gewann er dann aber deutlich an Selbstvertrauen.

Bommeleeër-Prozess: der 174. Verhandlungstag: Im Bunker bei Steil

Täter, Mitwisser oder Sündenbock? Geiben machte in der Sitzung am Donnerstag zunächst einen unsicheren und nervösen Eindruck. Im Laufe der Sitzung gewann er dann aber deutlich an Selbstvertrauen.
Keinen Hehl machte die vorsitzende Richterin Sylvie Conter am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess aus ihren Überzeugungen zum Langzeitverdächtigen Ben Geiben. Der hatte redlich Mühe, sein Verhalten am Morgen nach dem Anschlag auf den Justizpalast zu erklären.
Zweimal Heck: Vater Jean-Paul und Sohn Patrick.

Bommeleeër: der 171. Verhandlungstag: Wer frisierte die „Plan“-Akte?

Zweimal Heck: Vater Jean-Paul und Sohn Patrick.
Am Montag standen sowohl Srel-Chef Patrick Heck als auch sein Vater Jean-Paul als Zeugen vor Gericht. Beide sollten vor allem zum Thema Stay Behind aussagen.
Nadine Rausch (l.) war zur Zeit der Anschläge als Kindermädchen bei der großherzoglichen Familie angestellt.

Bommeleeër-Live: Lügt Laurent Hurt oder nicht?

Nadine Rausch (l.) war zur Zeit der Anschläge als Kindermädchen bei der großherzoglichen Familie angestellt.
Heute steht die Gegenüberstellung zwischen Laurent Hurt und einem ehemaligen Kindermädchen der großherzoglichen Familie auf dem Programm.
Am Dienstag wird die Kriminalkammer sich erneut mit der Gegenüberstellung der ehemaligen Sûreté-Beamten Schockweiler, Büchler und Haan befassen.

Bommeleeër-Prozess: der 172. Verhandlungstag: Lesestunde mit der Sûreté

Am Dienstag wird die Kriminalkammer sich erneut mit der Gegenüberstellung der ehemaligen Sûreté-Beamten Schockweiler, Büchler und Haan befassen.
Im Bommeleeër-Prozess stand am Dienstagnachmittag eher trockene Kost auf dem Programm: Es wurde nämlich lediglich das Protokoll der Gegenüberstellung der Ex-Sûreté-Beamten Paul Haan, Guillaume Büchler und ihrem Ex-Chef Armand Schockweiler verlesen.
Erst beim zweiten Versuch am 2. Juni 1984 gelang es den Attentätern, den Stahlgittermast umzulegen.

Attentat zwischen Beidweiler und Brouch: Es begann mit einem Fehlschlag

Erst beim zweiten Versuch am 2. Juni 1984 gelang es den Attentätern, den Stahlgittermast umzulegen.
Am 30. Mai 1984 fand der erste Sprengstoffanschlag der Bommeleeër-Serie auf einen Hochspannungsmast der Cegedel statt. Ein Attentat, das erstaunlicherweise zunächst unbemerkt blieb. Doch nur drei Tage später kehrten sie zurück, um ihr Werk zu vollenden – dieses Mal jedoch mit Erfolg.
Ex-Srel-Operationschef Frank Schneider: „Onwarscheinlech, datt et kee 'Groupe Action' ginn huet.“

Bommeleeër-Prozess: der 170. Verhandlungstag: „Praktesch ondenkbar!“

Ex-Srel-Operationschef Frank Schneider: „Onwarscheinlech, datt et kee 'Groupe Action' ginn huet.“
Mit Spannung wurden am Donnerstag sowohl die Anhörung von Ex-Srel-Operationschef Frank Schneider als auch jene der beiden Stay-Behind-Agenten Wetz und Schenten erwartet. Überraschungen blieben allerdings aus.
Widersprüchliche Aussagen: Georges Zenners und Guy Stebens am Mittwoch vor der Verlesung des Protokolls ihrer Gegenüberstellung.

Bommeleeër-Prozess: Stay Behind bekommt ein Gesicht

Widersprüchliche Aussagen: Georges Zenners und Guy Stebens am Mittwoch vor der Verlesung des Protokolls ihrer Gegenüberstellung.
Am Donnerstag bekommt der Luxemburger Ableger des Nato-Geheimnetzwerks Stay Behind erstmals ein Gesicht. Im Bommeleeër-Prozess werden nämlich zwei ehemalige „Plan“-Agenten als Zeugen angehört.
Frank Schneider im April 2013 vor dem SREL-Untersuchungsausschuss.

Bommeleeër live: Schneider, Dillenburg und Stay Behind im Doppelpack

Frank Schneider im April 2013 vor dem SREL-Untersuchungsausschuss.
Die 170. Sitzung im Bommeleeër-Prozess verspricht interessant zu werden: Neben zwei ehemaligen Stay-Behind-Agenten sind auch der ehemalige Srel-Mitarbeiter Frank Schneider und der Ex-Generalsekretär der Abgeordnetenkammer Pierre Dillenburg vorgeladen.
Zenners und Stebens standen sich am 13. November 2013 gegenüber.

Bommeleeër Live: Lesestunde

Zenners und Stebens standen sich am 13. November 2013 gegenüber.
Der 169. Verhandlungstag versprach wenig spannend zu werden und so kam es auch. Am Mittwoch wurde lediglich die Konfrontation zwischen den Zeugen Georges Zenners und Guy Stebens verlesen.
Die frühere Nummer zwei des Srel ließ Charles Hoffmann in einem schlechten Licht erscheinen.

Bommeleeër-Prozess: der 168. Verhandlungstag: Srel-Vize gibt Hoffmann Schuld

Die frühere Nummer zwei des Srel ließ Charles Hoffmann in einem schlechten Licht erscheinen.
Am Donnerstag sagte Robert Rollinger, der ehemalige zweite Mann des Srel unter Charles Hoffmann, als Zeuge aus.Er ließ seinen früheren Chef dabei in einem ungünstigen Licht erscheinen.
Robert Rollinger hatte bereits vor der Geheimdienst-Untersuchungskommission im Zusammenhang mit der Srel-Affäre ausgesagt

Bommeleeër-Liveticker: Srel-Vize im Zeugenstand

Robert Rollinger hatte bereits vor der Geheimdienst-Untersuchungskommission im Zusammenhang mit der Srel-Affäre ausgesagt
Am Donnerstag wird am 168. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess der ehemalige beigeordnete Direktor des Geheimdiensts, Robert Rollinger, angehört.
Ehrenstaatsminister Jacques Santer: „Man spürt, dass es da Leute gibt, die mehr wissen“.

Bommeleeër-Prozess: Santer und das Gladio-Amalgam

Ehrenstaatsminister Jacques Santer: „Man spürt, dass es da Leute gibt, die mehr wissen“.
„Jiddereen ass iergendwou involvéiert an dëser Affär“: Mit dieser Aussage hatte Ehrenstaatsminister Jacques Santer im Jahr 2008 für Aufsehen gesorgt. Am Mittwoch musste er sich hierzu vor der Kriminalkammer erklären.
Ehrenstaatsminister Jacques Santer: „Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich sicher auch anders reagiert“.

Bommeleeër-Prozess: Standpauke für Santer

Ehrenstaatsminister Jacques Santer: „Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich sicher auch anders reagiert“.
Warum hat Jacques Santer als Regierungschef und politischer Verantwortlicher des Geheimdiensts nichts unternommen, um die offensichtlich ins Stocken geratenen Ermittlungen neu anzukurbeln? Die Antworten von Santer stellen weder die Verteidigung noch die vorsitzende Richterin zufrieden.

Dislaire, Stay Behind und die CCC

Am Dienstag wird im Bommeleeër-Prozess der Belgier Lucien Dislaire angehört. Der 74-Jährige aus Houffalize hatte 2012 ein Buch veröffentlicht, in dem er den blutigen Angriff auf die Ratz-Kaserne der Ardennenjäger in Vielsalm in Verbindung mit Stay Behind und auch mit den Bombenanschlägen in Luxemburg setzte.

Die große Bommeleeër-Liveticker-Sammlung

Hier finden Sie alle Liveticker von wort.lu zum Bommeleeër-Prozess.

Tote Zeugen reden nicht

Der Zeuge Gilbert Leurs machte am Mittwoch vor Gericht spektakuläre Aussagen, die den Schlüssel zur Bommeleeër-Affäre liefern würden – falls sie denn beweisbar wären.

Bommeleeër: „Neger“ im Schrank

Im Zusammenhang mit dem Bommeleeër-Dossier wurden vom Srel keine Abhörmaßnahmen ergriffen, sagten am Dienstag die Geheimdiensttechniker Jean Kuffer und Guy Wagener im Zeugenstand aus.

Stay Behind: funken und schleusen

Wie funktionierte Stay Behind in Luxemburg? Was waren die Aufgaben des Netzwerks? Wie wurden die Nato-Geheimagenten ausgebildet? Antworten auf diese Fragen gab es am Montag von Srel-Agent Jean Kuffer.

Bommeleeër: Planspiele in Düdelingen

Als junger Soldat war Mario Schmitz an einer geheimen Übung mit amerikanischen Spezialkräften beteiligt. Das war 1981. Mehr als 30 Jahre später, berichtet er nun im Bommeleeër-Prozess von den damaligen Ereignissen.

Stay Behind: zwischen Verschwörungstheorien und Fakten

Das Thema Stay Behind beschäftigt die Kriminalkammer seit dieser Woche und wohl noch für eine ganze Weile  - wie sinnvoll dies ist, erscheint fraglich.

Bommeleeër-Prozess: Verdachtsmomente ohne Beweise

Robert Biever präzisiert seine Aussage über  „hochgestellte Persönlichkeiten“, die "mehr wissen, als sie zugeben".

Biever und Fischbach vor Gericht

Der Bommeleeër-Prozess startet am Dienstag nach der Osterpause mit einem Höhepunkt: die Gegenüberstellung zwischen Marc Fischbach und Robert Biever.

Reuland bleibt bei seiner Aussage

Am Donnerstag setzte der ehemalige Polizeichef Pierre Reuland seine Unterschrift unter ein schriftliches Protokoll, das ihm eine Anklage wegen Meineids einbringen könnte.

War auch Fischbach machtlos?

Die Aussagen des früheren Armeeministers legen nahe, dass Gendarmeriechef Aloyse Harpes sich nicht sonderlich verpflichtet fühlte, mit seinem politischen Vorgesetzten zu kooperieren.

Ein „Tipp“ mit peinlichen Folgen

152. Tag im Bommeleeër-Prozess: ein Zeuge musste am Dienstag schwere Anschuldigungen gegen Jos Steil vor Gericht zurückziehen.¶
Nato-Sitzung der Staats- und Regierungschefs 1952: Auch Luxemburg baute als Gründungsmitglied des Atlantischen Bündnisses eine „Stay Behind“-Truppe auf.

Ein Krieg ohne klare Fronten

Nato-Sitzung der Staats- und Regierungschefs 1952: Auch Luxemburg baute als Gründungsmitglied des Atlantischen Bündnisses eine „Stay Behind“-Truppe auf.
Könnte hinter der Anschlagsserie der 1980er-Jahre in Luxemburg das geheime Stay Behind-Netzwerk stecken, also jene für den Fall einer sowjetischen Invasion nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaute Geheimarmee der Nato?

Me Vogel zu Stay Behind: "Keine Pfarrer und alte Frauen"

In Kürze steht im Bommeleeër-Prozess der „Volet Stay Behind“ an. Von einer Spur in die Gendarmerie will Anwalt Me Gaston Vogel im Interview mit dem "Luxemburger Wort" nichts hören. Für ihn steckt eine europaweite Verschwörung hinter der Affäre, in die Politik, Militär, Offiziere aller Couleur und sogar die Justiz verwickelt sind.

Bommeleeër: Beweise mit dem Laster weggeschafft

Ein ehemaliger Polizist belastet Pierre Reuland durch seine Aussage direkt.

Bommeleeër: Der Prinz im Gebüsch

Sechs neue Zeugen machen spektakuläre, aber leider auch kaum überprüfbare Aussagen am 149. Prozesstag.

Bommeleeër: Sprengstoff im Kofferraum

14 Zeugen sind am Mittwoch und am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess vorgeladen. Erscheinen werden aller Voraussicht nach aber nur neun.

Klarstellung von Prosper Klein zur "Staatsaffäre" Bommeleeër

Ex-Untersuchungsrichter Prosper Klein hatte mit seiner Aussage, der Bommeleeër-Fall sei eine „Staatsaffäre, die nicht aufgeklärt werden darf“, viel Aufsehen erregt. Nach der Verlesung des Protokolls der 106. Sitzung am Montag, bemühte er sich um eine Klarstellung.

Srel ließ nach dem Anschlag auf den Justizpalast Schaulustige fotografieren

Die Zeugenaussage von Lé Sibenaler wirft Fragen zu den Aktivitäten des Srel auf. Der Pressefotograf machte für den Geheimdienst Fotos von den Schaulustigen nach dem Anschlag auf den Justizpalast.

Stay Behind in Deutschland: Weinbrand und Vollmilchschokolade

Vor wenigen Tagen hat die deutsche Bundesregierung in einer Antwort auf parlamentarische Fragen Erklärungen zum Nato-Geheimnetzwerk Stay Behind in Deutschland gegeben.

Bommeleeër-Prozess: Italienischer Gladio-Ermittler soll zu Stay Behind aussagen

Die Verteidigung will den früheren italienischen Staatsanwalt Felice Casson als Zeugen aussagen lassen. Dieser hatte die Verstrickung des italienischen Stay-Behind-Ablegers Gladio in einer blutigen Anschlagsreihe aufgedeckt.

Biever, Lorang und Vogel zum Aufhängen

Erstaunt und amüsiert waren die Besucher des Bommeleeër-Prozesses, als sie am Dienstag das Gerichtsgebäude verließen. Auf dem Vorplatz der Cité judiciaire lächelten ihnen die beiden Verteidiger der Angeklagten sowie der Generalstaatsanwalt entgegen.

Bommeleeër: „Wat ass dat hei peinlech“

Seinen bisherigen Tiefpunkt erreichte der Bommeleeër-Prozess am Dienstag mit der Zeugenanhörung von Johny Michels. Nach knapp 40 Minuten setzte die vorsitzende Richterin dem Auftritt von Michels ein Ende.

Das Ende der Spur Flammang

Mit dem denkwürdigen Auftritt von Johny Michels am Dienstag im Zeugenstand dürfte nun auch die Spur Henri Flammang endgültig erloschen sein.

Bommeleeër: Null Null Giwer in Aktion

Einen Hauch von James Bond im Bommeleeër-Prozess. Der Zeuge Armand Giwer tat sehr geheimnisvoll, was seine Informationen zum Bommeleeër-Dossier anging. Klare Worte fand Giwer allerdings dazu, wer die Drahtzieher hinter der Attenatsserie sind.

Me Vogel: Stay Behind!

Bereits 1988 habe er durch einen Instruktor am Herrenberg von der Existenz von Stay Behind erfahren, sagte am Donnerstag der Ex-Soldat Alain Jaans im Bommeleeër-Prozess aus.

Bommeleeër: Die Sache mit dem „Cui prodest“

„Cui prodest“ – Wem nützt es? Diese Frage war eines der Schlüsselelemente der Anklageschrift von Robert Biever vor der Ratskammer im Jahr 2010. Die Antwort wurde am 142. Verhandlungstag von einem ehemaligen Gendarmerie-Gewerkschafter in Frage gestellt.

Oesling85: Mission „Antenne sprengen“

Viel wird im Rahmen der Bommeleeër-Affäre über die Oesling85-Manöver aus den 80er-Jahren spekuliert. wort.lu hat nun mit einem ehemaligen Soldaten gesprochen, der an einem Kommandotraining mit amerikanischen Special Forces teilgenommen hat.

Bommeleeër: "Der letzte Schrei"

„Entweder waren die Attentäter bestens infomiert oder sie hatten einfach nur Glück“, meinte am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess ein ehemaliger Flughafenmitarbeiter. Ein anderer sprach hingegen von „extrem gutem Insiderwissen“.

Der Prinz und die Beweisfotos

Seit 1975 organisiere er gemeinsam mit seinem Bruder Henri Jagdwochenenden im Loir-et-Cher, erklärte Louis Giscard d'Estaing im Zeugenstand. Prinz Jean sei nur einmal eingeladen gewesen - 1985. 

Bommeleeër: Von Facebook in den Gerichtssaal

Ein Gespräch auf Facebook stand im Mittelpunkt des 140. Verhandlungstags im Bommeleeër-Prozess. Ein ehemaliges Kindermädchen der großherzoglichen Familie soll dabei zum Ausdruck gebracht, sie habe interessantes Wissen in Zusammenhang mit dem Bommeleeër-Prozess. Doch das bestritt die Zeugin am Dienstag vehement.

Bommeleeër: „Souguer net emol eisem Gabby“

„Ech wees, wien de Bommeleeër ass“, soll der Bommeleeër-Ermittler der ersten Stunde, Jean Disewiscourt, einmal beim Aperitif dem LW-Journalisten Jean-Paul Schneider gesagt haben. „Ech därf a kann awer näischt soen. Net emol eisem Gabby. Dat muss ech mat an d'Graf huelen.“

Bommeleeër: Weiter mit dem Findel-Attentat

Im Bommeleeër-Prozess wird sich diese Woche weiter mit dem Findel-Attentat befasst. Vorgeladen sind unter anderem zwei Ex-Flughafenmitarbeiter und der Ex-Präsident der Bauernzentrale.

Bommeleeër: Wer trägt die Anwaltskosten?

Mehr als 1200 Arbeitstunden habe die Verteidigung ihres Mandanten Jos Wilmes bereits in Anspruch genommen. Das sagte Me Lydie Lorang am Freitag gegenüber RTL. Für ihren Kollegen Me Gaston Vogel dürfte es noch mehr sein.

Prinz Jean: freiwillig verzichtet

Erst 2005 will Prinz Jean erfahren haben, dass ein Zeuge ihn in Zusammenhang mit der Bommeleeër-Attentatsserie gebracht hatte. "Zuerst habe ich laut gelacht, weil ich es nicht glauben konnte“, sagte Jean am Donnerstag.

Großherzoglicher Hof: Vertrauen in die Justiz

Die Prinzen seien froh, dass sie vor Gericht aussagen konnten, schreibt der Großherzogliche Hof am Donnerstagabend in einer Pressemitteilung.

Heirat gegen den Willen des Großherzogs

Die Liebe zu ihr war einer der Gründe, warum Prinz Jean auf seine Thronfolgerrechte verzichtete. Hélène Vestur, mit der der Prinz 1985 eine diskrete Beziehung begann, war keine Adelige, nicht reich und zudem noch schwanger.

Zeuge Schommer im Bommeleeër-Prozess: "Lasst mich jetzt in Ruhe"

Am Mittwoch sagten Bob Schommer und dessen Ehefrau im Bommeleeër-Prozess aus. Jetzt will der Mann definitiv Ruhe und hat das über Facebook mitgeteilt.
Robert Schommer und Edda Di Léonardo haben einen mutmaßlichen Bommeleeër beobachtet.

Bommeleeër: "Eng Kugel an de Réck"

Robert Schommer und Edda Di Léonardo haben einen mutmaßlichen Bommeleeër beobachtet.
Er sei von den Ermittlern für dumm verkauft worden, sagte am Mittwoch der Zeuge Robert Schommer vor der Kriminalkammer aus. Dabei wäre er womöglich ein wichtiger Zeuge gewesen.

Camille Wampach: D'Amerikaner!

Bei der Anhörung von Ex-Generalstaatsanwalt Camille Wampach am Mittwochmorgen in der Fondation Pescatore gab es ein klares Dementi: „Ech hunn de Prënz net beschëllegt“, sagte er laut dem am Mittwochnachmittag vorgetragenen Protokoll.

Bommeleeër-Prozess: Anhörung in der Fondation Pescatore

Der frühere Diplomat Henri Etienne und seine Frau wurden am Mittwoch in der Fondation Pescatore mit Camille Wampach konfrontiert.
"Wéisst ech et, da wéisst Dir et och", antwortete Juncker auf die Frage der Richterin, ob er wisse, wer der Bommeleeër sei.

Der Ex-Premier im Zeugenstand

"Wéisst ech et, da wéisst Dir et och", antwortete Juncker auf die Frage der Richterin, ob er wisse, wer der Bommeleeër sei.
Zum 137. Tag im Bommeleeër-Prozess schienen am Dienstag die Blicke der ganzen Nation auf dem Verhandlungssaal 1.10 zu ruhen, als gegen 16 Uhr kein Geringerer als der vormalige Staatsminister Jean-Claude Juncker in den Zeugenstand trat.

Biever: SREL ein Endlager für Beweise, die für die Justiz bestimmt waren

Ein Jahr nach Beginn des Bommeleeër-Prozesses hat Oberstaatsanwalt Robert Biever in einem RTL-Interview den Geheimdienst und Polizei massiv attackiert. Biever äußerte die Vermutung, der  Sicherheitsapparat sei ein Endlager für Beweismaterial gewesen.

Bommeleeër: Verteidigung will Großherzog Jean vor Gericht befragen

Me Gaston Vogel will Großherzog Jean im  Bommeleeër-Prozess befragen. Dies zu dem Umständen, die zu Prinz Jeans Verzicht auf die Thronfolge geführt hatten.
Vertreten die Anklage: der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald und Substitut Robert Welter (l.).

Bommeleeër: Royaler Sprengstoff

Vertreten die Anklage: der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald und Substitut Robert Welter (l.).
„Een Décken“ sei in die Bommeleeër-Affäre verwickelt, hieß es bereits zur Zeit der Attentatsserie. Später wurden die Gerüchte konkreter. Im Visier: der Bruder von Großherzog Henri.

Henri Etienne: "Nicht von Guillaume gesprochen"

Er habe nicht gesagt, der Bommeleeër sei Prinz Guillaume, schreibt der ehemalige Diplomat Henri Etienne in einem Brief an das "Luxemburger Wort". "Ich habe gesagt, dass Camille Wampach gesagt hat, "et war de Prënz". 

Prinz Guillaume als Bommeleeër?

Keine Woche ohne Überraschung: Nirgends ist das so zutreffend wie im Bommeleeër-Prozess. Diesmal war es der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald, der aufhorchen ließ.

Bommeleeër: Mit Kommissar Falco am Findel

Am 134. Verhandlungstag im Bommeleeër-Prozess befasste sich die Kriminalkammer weiter mit dem Doppelanschlag am Findel. Ins Fadenkreuz geriet dabei erneut die erste Ermittler-Generation um Jean Disewiscourt.
Pierre Kohnen

Bommeleeër-Prozess: Pierre Kohnen will seine Ehre wiederherstellen

Pierre Kohnen
Der ehemalige Sûreté-Beamte Pierre Kohnen war einige Tage lang nicht für die Kriminalkammer zu erreichen gewesen. Nun ist wieder da und möchte seine Ehre wiederherstellen.

Bommeleeër: Der Prinz und der Zeuge

Wie kam es zur Spur „Prince Jean“? Wann und wodurch kamen die Gerüchte über eine Tatbeteiligung auf? Was hat es mit dem RTL-Zeugen auf sich, der den Prinzen am Findel gesehen haben will? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Kriminalkammer am 133. Verhandlungstag.

Bommeleeër: Verteidigung empört über Ermittler Klein

Der Ermittler Carlo Klein hat am Montag den Bommeleeër-Prozess im Übertragungssaal verfolgt - statt vor Gericht Fragen zu beantworten. Me Gaston Vogel war nicht amüsiert und drohte mit Konsequenzen.

Bommeleeër: Neue Woche, neue Zeugen

Diese Woche sind im Bommeleeër-Prozess zehn Zeugen vorgeladen. Es werden zudem zwei Aussagen verlesen, ein Video-Interview gezeigt und es kommt zu zwei Zeugen-Konfrontationen.

Bommeleeër: Das Buch von Alexis Kremer

Der ehemalige beigeordnete Cegedel-Direktor Alexis Kremer brachte 1994 seine Überlegungen und Erinnerungen zu den Bommeleeër-Attentaten zu Papier. Sie verleihen der Attentatsserie eine menschliche Seite – aus der Opferperspektive – und werfen Fragen auf.

Kaffeepause beim Geheimdienst

Beim Geheimdienst wurde sich offenbar ausschließlich während der Kaffeepause mit dem Bommeleeër befasst. Das ist zumindest der Eindruck, der am Donnerstag bei der Anhörung von vier ehemaligen Srel-Mitarbeitern entstand oder entstehen sollte.

Bommeleeër: „Leet äre Kapp a Rou“

Woher wusste Colonel Harpes, dass die Anschlagserie vorbei sei und keine weiteren Anschläge folgen würden? Wann hat er den Cegedel-Verantwortlichen diese beruhigende Nachricht überbracht? Das sind zwei wichtige Fragen, die nach dem 130. Verhandlungstag nach einer Antwort streben.

Bommeleeër: „Se wëllen en net kréien“

Nur sehr kurz wurde am Dienstagnachmittag im Bommeleeër-Prozess verhandelt. Vier Zeugen sagten aus. Viel Neues kam dabei aber nicht auf den Tisch.

Bommeleeër: „De Schlëssel vun der Affär“

Beim Bommeleeër-Prozess hat der ehemalige Bommeleeër-Ermittler Paul Haan eine interessante Hypothese in den Raum gestellt, ohne diese jedoch weiter zu erläutern. Haan erschien am Montag zögerlicher als bei seinen bisherigen Anhörungen.

Colonel Gretsch: Kein Gespräch mit Kohnen

„Ich habe ein sehr gutes Erinnerungsvermögen“, sagt Colonel Michel Gretsch, „und das obwohl ich Offizier bin. An ein Gespräch mit Pierre Kohnen kann ich mich aber nicht erinnern.“ Das was Kohnen am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess ausgesagt hat, sei schlichtweg falsch.

Bommeleeër: Nettgen widerspricht Steffen

Unisono widersprachen am Donnerstagnachmittag der Polizeichef Romain Nettgen und der Kriminalpolizist Fernand Ruppert den Aussagen von André Steffen von vergangener Woche.

Bommeleeër: "Ein hilfloser Haufen"

Kaum bis gar nicht konnte sich am Mittwoch Charles Hamen an das Attentat beim Gipfeltreffen erinnern. Dabei müsste gerade ihm der Anschlag in Erinnerung geblieben sein, war er doch, als die Bombe explodierte, der Offizier vom Dienst im Kommandoposten.

Bommeleeër: „Dir waart de Chef“

„En Désinterêt total“, unterstellte die Verteidigung am Dienstag dem Offizier Marc Zovilé. Doch der wollte diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen. Allerdings, räumte er ein, sei für ihn die Sicherheit des Gipfeltreffens von höherer Priorität gewesen als die Fahndung nach den Tätern.

Abrechnung eines Polizisten: „Dummheit und Inkompetenz“

Im Bommeleeër-Prozess stahl Pierre Kohnen, inzwischen selbst Cadre supérieur der Polizei, manchem Zeugen die Show und erhob schwere Vorwürfe gegen die Gendarmeriespitze, die Ermittler und die Justizbehörden aus der Zeit der Anschlagsserie.

Bommeleeër: Neue Woche, neue Fragen

Der Bommeleeër-Prozess verspricht auch in dieser Woche spannend zu werden. Es sollen nämlich eine ganze Reihe hochrangiger Polizeibeamte aussagen, darunter auch Generaldirektor Romain Nettgen.

Bommeleeër: Weydert und Schockweiler als potenzielle Beschuldigte

Gleich zu Beginn der Verhandlung am Dienstag hat der beigeordnete Staatsanwalt Georges Oswald das Wort ergriffen. Was er dann sagte, dürfte weitreichende Folgen für den Bommeleeër-Prozess haben.

Bommeleeër-Ticker: Reuland will seine Aussagen nicht unterzeichnen

Der 60. Tag zum Nachlesen: Sonderverhandlungstag im Bommeleeër-Prozess: Ex-Polizeichef Reuland sollte in dieser Sondersitzung seine Aussagen von vergangener Woche unterzeichnen. Er tat es aber nicht. Der Liveticker zum Nachlesen!

Bommeleeër: "De Wilmese Jos an ech!"

70 Verhandlungstage mussten verstreichen, bevor der eigentliche Prozess gegen die beiden Angeklagten losgehen konnte. Seit Dienstagmittag ist das nun der Fall: Am 71. Verhandlungstag nahmen die Ermittler, allen voran Joël Scheuer, die Verhöre von Marc Scheer und Jos Wilmes erstmals unter die Lupe.

Bommeleeër: Kasemattentheater vor Gericht

Hochspannung herrschte am Donnerstagnachmittag im großen Verhandlungssaal des Bezirksgerichts. Marcel Weydert blieb dabei: Er sei der Mann neben Marc Scheer auf dem Foto und nicht Jos Wilmes. Obwohl in der Sitzung vieles gegen ihn sprach, hielt er bis zuletzt an seiner Darstellung fest. „Ech misst mech selwer beléien, wann ech géif eppes anescht soen“, wiederholte er mehrfach.

Bommeleeër-Zeuge Berscheid: „Hei leeft eppes gewalteg schif“

Mit Jean-Claude Berscheid stand am Dienstag ein Ex-Gendarm im Zeugenstand, der Mitglied im Sondereinsatzkommando BMG war, zur GOR-Observierungsgruppe gehörte und schließlich bis 2008 zur Bommeleeër-Ermittlergruppe.

Bommeleeër: Zeuge oder Verdächtiger?

Marcel Weydert wirkte am 120. Verhandlungstag um einiges selbstsicherer als vergangene Woche. Zufriedenstellende Antworten gab er aber trotzdem nicht. Nun stellt sich die Frage, welche Konsequenzen aus seiner Anhörung gezogen werden. In der Sitzung schienen die Grenzen zwischen Zeuge und Verdächtigem zunehmend zu verschwimmen.

Bommeleeër: „Orchestréierungen an Instrumentaliséierungen“

Die Anhörung von Ex-Elitegendarm Marcel Weydert am vergangenen Donnerstag wirft mehr Fragen auf, als es bisher Antworten gab. Insbesondere Weyderts kryptische Worte aus dem Brief an Marc Scheer lassen viel Spielraum für Interpretationen.

Causa Weydert: Keine Stellungnahme

Im Bommeleeër-Prozess muss sich der Ex-BMG-Mann Marcel Weydert den Vorwurf gefallen lassen, vor Gericht gelogen zu haben. Polizei und SNPGL wollten bislang nicht Stellung zur Causa Weydert beziehen.

Bommeleeër: Die Prinzen müssen als Zeugen aussagen

Die Prinzen Jean und Guillaume müssen als Zeugen im Bommeleeër-Prozess aussagen. Das geht aus einem Urteil des Verfassungsgerichts hervor. Im Juni war das Verfassungsgericht von der Kriminalkammer mit dieser Frage befasst worden.

Bommeleeër: Die Selbstdemontage eines Polizisten

Eine traurige Figur gab am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess der Kriminalpolizist Marcel Weydert ab. Zum einen scheint es offensichtlich, dass er sich die Kasematten-Geschichte nur ausgedacht hatte, zum anderen wurde er im Zusammenhang mit einem Brief an Marc Scheer einer handfesten Lüge überführt.

Bommeleeër: „Steil fuhr den weißen Audi“

Eine sprichwörtliche Bombe ließen am Donnerstagnachmittag die Zeugen Pierre Medinger und Lucien Scholtes im Bommeleeër-Prozess platzen.

Bommeleeër: „En décke Knuppert“

Am Mittwoch wurden zwei ehemalige BMG-Mitglieder vor der Kriminalkammer angehört. Einer von ihnen, Patrick Pfefferle, schob beim Anschlag auf die Gendarmerie-Kaserne Wachdienst am Verlorenkost. Der Zweite, war bereits Gründungsmitglied der Elitetruppe, musste aber, als Pierre Reuland BMG-Kommandant wurde, seinen Platz räumen.

Bommeleeër: Im Auftrag des Geheimdiensts

Zwei Ex-Polizisten und ein Geheimdienstmitarbeiter standen sich am Dienstag bei einer weiteren Konfrontation im Bommeleeër-Prozess gegenüber. Alles drehte sich dabei um die Frage, ob der Srel Ben Geiben mehr als nur einmal beschattet hat.

Bommeleeër: Strafanzeige gegen alle Offiziere

Die Verteidiger von Marc Scheer und Jos Wilmes werden Strafanzeige gegen sämtliche ehemalige Gendarmerie-Offiziere stellen – das wegen eidlicher Falschaussage und Strafvereitelung im Amt. Die Anzeigen sind schon geschrieben.

Bommeleeër: "Et ass ee vun eis!"

Waren die Täter beim Anschlag am Rande des EG-Gipfeltreffens auf frischer Tat ertappt und dann wieder laufen gelassen worden, weil niemand sich vorstellen konnte, dass die Täter in den eigenen Reihen zu suchen seien? Diese Frage drängt sich nach der gestrigen Anhörung von insgesamt sechs Zeugen des Kirchberger Anschlags auf.

Das Attentat beim Gipfeltreffen: Alle Bilder

Am 2. Dezember 1985 um 17.50 Uhr explodierte am Rande des Gipfeltreffens in Kirchberg ein kleiner Sprengsatz. Zum Taterhergang gibt es zwei Hypothesen: Eine besagt, das Mini-Bömbchen sei aus einem fahrenden Auto geworfen worden. Die andere besagt, dass die Luxite-Stange innerhalb des Sicherheitsperimeters gelegt und gezündet wurde.

Das Bommeleeër-Bilderrätsel

Das Rätselraten um das Foto von zwei BMG-Beamten ist am Mittwoch in die nächste Runde gegangen. Sowohl Jos Wilmes wie auch Marcel Weydert reichten nämlich Privatfotos ein, mit denen sie belegen wollen, dass sie der Mann neben Marc Scheer auf dem LW-Foto sind. Interessant war am 114. Verhandlungstag aber auch eine Aussage von Ex-BMG-Hundeführer François Hentzen zu Jos Steil.

Bommeleeër: Das Rätsel um das Kasematten-Foto

5. Juli 1985: Während in Asselscheuerhof zu einer explodierten Sprengfalle ermittelt wird, zündet eine zweite Bombe in den Kasematten. Ein Foto vom Anschlagsort in der Hauptstadt steht nun beim Bommeleeër-Prozess im Mittelpunkt. Wort.lu zeigt alle Bilder vom Tatort.

Bommeleeër: Der Mann auf dem Foto

Es lag etwas in der Luft, am Dienstag in der 113. Sitzung im Bommeleeër-Prozess. Zwei Zeugen wurden angehört: Einer fiel durch seine einsilbigen Antworten auf, der andere sorgte mit Aussagen, die im Widerspruch zum bislang bekannten Szenario standen, für Aufsehen.

Bommeleeër: „Einer lügt!“

„Wir reden nicht um den Brei“, betonte die vorsitzende Richterin Sylvie Conter am Montagnachmittag bei der Zeugenkonfrontation zwischen Armand Schockweiler und André Glodt. „Wir können nur feststellen, dass einer lügt!“

Bommeleeër: Schockweiler in der Zwickmühle

Fünf Zeugen waren für Donnerstag angekündigt worden, sieben waren gekommen, vier wurden angehört. Der 111. Prozesstag brachte eine überraschende Wendung, wenn auch nicht da, wo man sie erwartet hätte.

Bommeleeër: Einfache Zündmechanismen

Mitunter sehr laut ging es am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess her. Me Gaston Vogel brüllte, bis ihm die Luft wegblieb. Sein Klient habe auch das Recht sich zu irren, ärgerte er sich. „Sie müssen beweisen, dass Scheer schuldig ist“, fuhr er den beigeordneten Staatsanwalt Georges Oswald an. „Es ist nicht an mir zu beweisen, dass er unschuldig ist“.

Bommeleeër: Unheimliche Begegnung am „Kanounenhiwwel“

Die Belgierin Anne-Marie Van den Broeck ist eine der wichtigsten Zeugen im Bommeleeër-Prozess. Sie hat einen der Täter aus nächster Nähe gesehen und kann drei weitere beschreiben. Sie kann sich noch sehr gut an die Begegnung erinnern, doch sie hat auch 28 Jahre später noch immer Angst vor Repressalien der Attentäter.

Bommeleeër: Klassenfahrt nach Brüssel

Im Mittelpunkt der Verhandlung am Montag im Bommeleeër-Prozess stand ein „Ausflug“ von vier Gendarmen nach Brüssel, bei dem wohl über vieles gesprochen wurde, bloß nicht über das, weswegen der Besuch überhaupt anstand: die Beschattung von Ben Geiben.

Bommeleeër: Eine detaillierte Vorschau

Der Bommeleeër-Prozess verspricht auch weiterhin spannend zu bleiben: In den kommenden Monaten wird sich die Kriminalkammer etwa mit „Stay Behind“, Prinz Jean und dem Waffensammler Henri Flammang beschäftigen.

Bommeleeër-Prozess: die Spannung steigt

„A chacun sa vérité“: Die französische Redewendung trifft den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf, wenn man auf diese Woche im Bommeleeër-Prozess zurückblickt. Markige Sprüche gab es denn auch zur Genüge vor der Kriminalkammer, vor allem aber gab es eines: Widersprüche!

Bommeleeër: Reuland auf dem Grill

Alle Augen waren am Donnerstag im Bommeleeër-Prozess auf den Ex-BMG-Chef Pierre Reuland gerichtet - und der musste so einiges einstecken. Im Kernpunkt der Verhandlung stand erneut die Observierung von Ben Geiben.

Bommeleeër: Schockweiler und das Problem

Ein regelrechtes Zeugenballett stand am Mittwoch im Bommeleeër-Prozess auf der Tagesordnung. Nicht weniger als fünf Zeugen waren vorgeladen und die wurden mit ihren teils widersprüchlichen Aussagen konfrontiert.

Bommeleeër: Ein Zeuge mit einem guten Gedächtnis

Mit Armand Stieber stand am Montag ein Zeitzeuge mit einem ausgezeichneten Gedächtnis vor Gericht, der zudem kein Blatt vor den Mund nahm. Seine Überlegungen zur Spur Geiben sind nicht unplausibel.
Charles Bourg hat keine guten Karten vor Gericht: Seine Geschichte sei zusammengebastelt, so der Vorwurd der Richterin. Am Dienstag wird Bourg mit Armand Schockweiler und Aloyse Harpes konfrontiert.

Bommeleeër: Wer lügt? Wer irrt?

Charles Bourg hat keine guten Karten vor Gericht: Seine Geschichte sei zusammengebastelt, so der Vorwurd der Richterin. Am Dienstag wird Bourg mit Armand Schockweiler und Aloyse Harpes konfrontiert.
Nach 103 Sitzungen stehen in der kommenden Woche wohl die interessantesten Sitzungen bevor. Die Kriminalkammer hat sich die Gendarmerie-Offiziere zur Brust genommen. Und ihre Taktik, sich auf das ominöse Attentat auf den Justizpalast zu konzentrieren, sollte aufgehen.

Bommeleeër: Von Offiziersängsten und Rachegelüsten

Er sei ein Jahr lang abgehört worden, das habe ihm der Geheimdienstchef Patrick Heck bestätigt, sagte Ex-Gendarmerie-Kommandant Colonel Aloyse Harpes gestern überraschend vor der Kriminalkammer aus. Zudem gewährte er tiefe Einblicke in das Innenleben der Gendarmerie der 80er Jahre.