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CSV spricht von Kuhhandel
Die CSV-Spitze will eine gehörige Wut in Teilen der Bevölkerung ausgemacht haben.

CSV spricht von Kuhhandel

Foto: Guy Jallay
Die CSV-Spitze will eine gehörige Wut in Teilen der Bevölkerung ausgemacht haben.
Lokales 1 25.10.2013

CSV spricht von Kuhhandel

Mit Spannung wurde der CSV-Pressetermin am Freitagnachmittag erwartet. Dabei wetterte Parteichef Michel Wolter gegen ein abgekartetes Spiel der  Dreier-Koalitionäre. Sehen Sie hier den Livestream der Pressekonferenz in der Wiederholung.

(rar) - Mit Spannung wurde der CSV-Pressetermin am Freitagnachmittag in der CSV-Parteizentrale erwartet. Dabei wetterte Parteichef Michel Wolter gegen ein abgekartetes Spiel der  Dreier-Koalitionäre.

Wolter unterstrich dabei vor allem, dass die CSV sich nicht als Wahlverlierer sieht. Die LSAP dagegen habe ihr schlechtestes Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg erzielt. Auch in weiten Teilen der Bevölkerung will die CSV-Spitze "eine echte Wut" ausgemacht haben.

Wolter unterstrich zudem, dass die CSV am Wahlsonntag versucht habe, mit der DP Kontakt aufzunehmen, um Gespräche aufzunehmen. Xavier Bettel habe dies abgelehnt. "Alles wurde von langer Hand vorbereitet", so Wolter. "Das Ganze beruht auf einem Kuhhandel zwischen einigen Leuten."

"Mehr Schnittmengen in Zweierkoalition"

Claude Wiseler erklärte, dass die CSV sich auf Gespräche mit der DP vorbereitet habe. Er unterstrich, dass die CSV weiterhin für Gespräche offen bleibe.

Programmatisch sieht Wolter zwischen CSV und DP eine Reihe Gemeinsamkeiten, die es erlaubt hätten, eine stabile Regierung zu bilden. "Es gibt mehr Schnittmengen zwischen den zwei, als es zwischen den drei geben wird."