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Croix-Rouge-Spendenmarathon beginnt
Lokales 2 Min. 28.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Croix-Rouge-Spendenmarathon beginnt

Facebook-Nutzer können auf ihrer Seite Freunde zum Spenden auffordern. Die Fundraising-Technik des Social-Media-Giganten ermöglicht es, durch einen simplen Klick, anderen Menschen zu helfen.

Croix-Rouge-Spendenmarathon beginnt

Facebook-Nutzer können auf ihrer Seite Freunde zum Spenden auffordern. Die Fundraising-Technik des Social-Media-Giganten ermöglicht es, durch einen simplen Klick, anderen Menschen zu helfen.
Chris Karaba
Lokales 2 Min. 28.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Croix-Rouge-Spendenmarathon beginnt

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Der direkte Kontakt ist beim Spendensammeln das A und O. Deshalb gehen die Botschafter des luxemburgischen Roten Kreuzes auch in diesem Jahr wieder von Tür zu Tür.

Der traditionelle Mois du Don beginnt am 1. April und erstreckt sich über den ganzen Monat. Diese Art von Spendensammlung geht auf das Jahr 1945 zurück und ist seither fest in der Tradition des Roten Kreuzes verankert. „Viele glauben, dass das Geldeinsammeln von Tür zu Tür in der heutigen Zeit nicht mehr funktioniert, doch von 2007 bis 2017 stiegen die Kollekten um 17 Prozent“, sagt Frank Schmit, Veranstalter des Spendenmonats.

Im vorigen Jahr hatten rund 2.000 Freiwillige fast eine Million Euro gesammelt. Zum Vergleich: In Frankreich haben 67.000 Bénévoles circa vier Millionen Euro für das französische Rote Kreuz gesammelt, so Schmit. In Luxemburg wurde 2017 an rund 52 000 Türen Herz gezeigt; schätzungsweise jeder vierte Haushalt im Großherzogtum hatte an der Initiative teilgenommen.

(v.ln.r) Danielle Vedie, Verantwortliche für die freiwilligen Helfer, Marco Cochet, stellvertretender Direktor der Croix-Rouge und Frank Schmit, Veranstalter des Mois du Don.
(v.ln.r) Danielle Vedie, Verantwortliche für die freiwilligen Helfer, Marco Cochet, stellvertretender Direktor der Croix-Rouge und Frank Schmit, Veranstalter des Mois du Don.
Lex Kleren

„Viele Einwohner Luxemburgs leisten einen solidarischen Beitrag, da sie wissen, dass ihr Geld dorthin gelangt, wo es auch benötigt wird“, erklärt Marc Crochet, stellvertretender Direktor der Croix-Rouge, und fügt hinzu, dass von gespendeten 100 Euro rund 96 Euro ihr festgelegtes Ziel erreichen.

Helfer gesucht

Die Verantwortlichen betonen, dass noch Freiwillige gesucht werden, die bereit sind, im April einige ihrer Feierabende zu opfern, um bei ihren Nachbarn um Spenden zu bitten. Derzeit sind für die diesjährige Kollekte bereits 2.127 Croix-Rouge-Botschafter bereit. Diese Zahl reicht aber nicht aus, um jedes Dorf im Land abzudecken.

In der Sektion Luxemburg-Stadt haben sich für April rund 180 freiwillige Spendensammler gemeldet. Rita Krombach-Meyer, bis Anfang März Präsidentin der hauptstädtischen Sektion, appelliert: „Um jede Straße der Stadt abzudecken, bräuchten wir noch rund 100 weitere Freiwillige. Jeder, der möchte, kann sich noch melden.“

Alternative Wege zum Spenden

Neben der bereits bestehenden Möglichkeit, direkt online auf der Seite der Croix-Rouge zu spenden, gibt es dieses Jahr eine weitere Neuigkeit: Das Rote Kreuz bietet im sozialen Netzwerk Facebook eine vereinfachte Version des digitalen Spendens an. „Mit nur einem Klick ist man entweder Botschafter und kann Freunde zum Spenden sensibilisieren – oder man spendet selbst, indem man den Mois-du-Don-Post eines Freundes anklickt und eine beliebige Summe überweist“, erklärt Frank Schmit.

Weitere, alternative Möglichkeiten für den Mois du Don zu spenden, bieten kommerzielle Partner der Croix-Rouge im April an.

Mehr Informationen dazu finden sich auf www.croix-rouge.lu


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