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Corona-Virus im Abwasser: Erhöhte Konzentration festgestellt
Lokales 21.07.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Virus im Abwasser: Erhöhte Konzentration festgestellt

Die Kläranlage in Petingen wies besonders hohe Virus-Konzentrationen auf.

Corona-Virus im Abwasser: Erhöhte Konzentration festgestellt

Die Kläranlage in Petingen wies besonders hohe Virus-Konzentrationen auf.
Foto: Guy Jallay
Lokales 21.07.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Virus im Abwasser: Erhöhte Konzentration festgestellt

Pierre SCHOLTES
Pierre SCHOLTES
Die Klärwasser in Petingen und Bettemburg sind besonders belastet - Kläranlagen im Norden bleiben konstant.

Seit Beginn der Pandemie untersuchen Forscher des Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) die SARS-CoV-2-Konzentration im Abwasser. Durch die sogenannte Coronastep-Studie soll ein effektives Monitoring- und Frühwarnsystem ermöglicht werden. Nun hat das Forscherteam seine jüngsten Ergebnisse veröffentlicht - für die Periode zwischen dem 25. Juni und dem 14. Juli. 

So sei das Virus seit dem 25. Juni wieder flächendeckend im Abwasser des Landes nachgewiesen worden. Dies decke sich mit der in diesem Zeitraum steigenden Zahl an Neuinfektionen und spreche für die Effektivität der Messmethode, so das LIST in einem Schreiben.

Seit Beginn der Pandemie untersuchen Forscher des LIST das Abwasser in Luxemburg auf das Corona-Virus.
Seit Beginn der Pandemie untersuchen Forscher des LIST das Abwasser in Luxemburg auf das Corona-Virus.
Foto: List

Das Corona-Virus konnte in Proben aus Beggen, Bettemburg und Schifflingen nachgewiesen werden. Einzig die Probe aus Ulflingen war negativ.


IPO , PK Regierungsrat , Xavier Bettel und Paulette Lenert  , Sars-Cov-2 , Covid-19 , Coronakrise , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
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Neben der Präsenz des Virus messen die Forscher auch die Viruskonzentration anhand charakteristischer RNA-Segmente. Die höchsten Konzentrationen wurden dabei in den Kläranlagen in Bettemburg und Petingen festgestellt. Dort hat sich die Viruskonzentration seit Ende Juni fast verdreifacht, während die Proben aus Hesperingen und dem Norden des Landes konstant geblieben sind.

Die Forscher unterstreichen diesbezüglich, dass diese Messmethode noch verfeinert werden müsste und genaue Rückschlüsse auf die Virusverbreitung noch nicht möglich seien.

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