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Corona-Infektionen in Ferienlagern
Lokales 10.08.2020

Corona-Infektionen in Ferienlagern

Die Teilnehmer werden während des Lagers nochmals in kleinere Gruppen eingeteilt.

Corona-Infektionen in Ferienlagern

Die Teilnehmer werden während des Lagers nochmals in kleinere Gruppen eingeteilt.
Foto: Shutterstock.
Lokales 10.08.2020

Corona-Infektionen in Ferienlagern

Pierre SCHOLTES
Pierre SCHOLTES
Laut Bildungsministerium kam es bisher zu drei Corona-Fällen in Ferienlagern.

Für viele Kinder und Jugendliche sind sie fester Bestandteil des Sommers: Ferienlager. Und auch dieses Jahr finden zahlreiche Lager in Luxemburg statt. Allerdings unter geänderten Vorzeichen. Denn dieses Jahr hängt über jedem Lager das Damokles-Schwert eines möglichen Corona-Ausbruchs.

Wie oft dieser Fall bereits eingetreten ist, darüber gibt das Jugend- und Bildungsministerium jetzt in einer Antwort auf eine parlamentarische Frage der CSV-Abgeordneten Francoise Hetto Auskunft.

So seien bisher drei Corona-Fälle aus Ferienlagern bekannt. Davon wurden zwei Fälle durch das sogenannte Contact-tracing erfasst (Also durch die Kontaktnachverfolgung eines bereits Infizierten). In einem Fall wies ein Teilnehmer Krankheitssymptome auf. In allen drei Fällen wurden die Ferienlager im Anschluss abgebrochen. Alle Teilnehmer mussten in Quarantäne und sich testen lassen; kein Test war positiv.

Organisiert werden die Ferienlager von Trägern wie der Croix-Rouge und der Caritas. Aber auch die Pfadfinder veranstalten jedes Jahr zahlreiche Ferien-Camps. Für die sichere Durchführung aller Lager ist indes der Service National de la Jeunesse (SNJ) und somit das Jugend- und Bildungsministerium  zuständig.  

Generell gelten in allen Ferienlagern die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums. Und diese seien aufgrund des erhöhten Infektionsgeschehens bereits Anfang August verschärft worden, erklärt das Bildungsministerium. 


Ferienlager unter Vorbehalt
Auch diesen Sommer werden wieder zahlreiche Sommeraktivitäten für Kinder und Jugendliche angeboten. Allerdings angepasst an die Corona-Krise.

So werden etwa bei Ferienlagern mit mehr als 30 Teilnehmern, nochmals kleinere Gruppen gebildet.  Auch würde man darauf achten, Zelte und Schlafplätze nicht voll zu belegen. Außerdem muss in jedem Camp ein isolierter Raum zur Verfügung stehen, um einen möglichen Infizierten vom Rest der Gruppe zu trennen. 

Zudem würden viele Betreuer und Kinder sich bereits vor Beginn des Ferienlagers auf das Corona-Virus testen lassen, so das Bildungsministerium zum Schluß.




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