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Colmar-Berg: Nein zu Sondierungsgesprächen
Im Rathaus Colmar-Berg wurde im wahrsten Sinne des Wortes eine richtungweisende Entscheidung getroffen.

Colmar-Berg: Nein zu Sondierungsgesprächen

Foto: Nico Muller
Im Rathaus Colmar-Berg wurde im wahrsten Sinne des Wortes eine richtungweisende Entscheidung getroffen.
Lokales 16.11.2018

Colmar-Berg: Nein zu Sondierungsgesprächen

Nico MULLER
Nico MULLER
In seiner Sitzung am Freitag beschloss der Gemeinderat aus Colmar-Berg, nicht in Fusionsgespräche mit den anderen fünf Nordstad-Gemeinden zu treten. Acht Räte waren dieser Meinung, einer enthielt sich der Stimme.

Die Gemeinderäte aus Colmar-Berg haben ihre Hausaufgaben erledigt. Wie wort.lu bereits am 11. November berichtete, sollte die Gemeinde nach einem Beschluss des Comité politique bis Ende des Monats eine Entscheidung darüber treffen, ob sie in Sondierungsgespräche im Hinblick auf eine mögliche Fusion mit anderen Nordstadgemeinden treten sollen. Das haben die Räte in der Sitzung von heute morgen getan.

Ihr Verdikt fiel eindeutig aus. Acht von neun Gemeindevertretern sprachen sich gegen die Aufnahme von Gesprächen zu einer eventuellen Fusion aus. Lediglich der ehemalige Bürgermeister Fernand Diederich enthielt sich seiner Stimme. Bislang haben lediglich Ettelbrück, Schieren und Erpeldingen/Sauer beschlossen, Sondierungsgespräche aufzunehmen.


Colmar-Berg muss sich entscheiden
Seit Mitte September ist Bewegung in Sachen Fusion zwischen den sechs Nordstad-Gemeinden gekommen. Zunächst aber ist besonders Colmar-Berg gefordert.

Wie die Mehrheit am Ratstisch meinte, sei es noch verfrüht, den Schritt hin zu Fusionsgesprächen zu gehen. Zuerst solle man auf Basis des noch von Innenminister Dan Kersch zu unterschreibenden Schriftstücks, das die sechs Nordstad-Gemeinden zu einem Syndicat à vocations multiples zusammenschweißt, arbeiten und damit Erfahrungen sammeln.

Außerdem sei man als Gemeinde gut aufgestellt. Den Bedarf für eine Fusion gebe es derzeit nicht wirklich, so Bürgermeister Christian Miny.


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