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cityshopping.lu: Mit neuem Konzept zu mehr Sichtbarkeit
Lokales 3 Min. 01.12.2020

cityshopping.lu: Mit neuem Konzept zu mehr Sichtbarkeit

Die neu gestaltete Webseite bietet laut den Gemeindeverantwortlichen ein komplettes Bild, was in der Hauptstadt geboten wird.

cityshopping.lu: Mit neuem Konzept zu mehr Sichtbarkeit

Die neu gestaltete Webseite bietet laut den Gemeindeverantwortlichen ein komplettes Bild, was in der Hauptstadt geboten wird.
Foto: Guy Jallay
Lokales 3 Min. 01.12.2020

cityshopping.lu: Mit neuem Konzept zu mehr Sichtbarkeit

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Die Stadt Luxemburg und der Geschäftsverband haben die Website cityshopping.lu erneuert und verhelfen über 1.000 Läden zu einer digitalen Vitrine.

Bunt und informativ präsentiert sich die Internetseite cityshopping.lu, die es seit 2009 gibt und die bereits mehrmals überarbeitet worden war. Die Website wurde nun vollkommen neu konzipiert und steht mit vielen neuen Funktionen zur Verfügung. 

Die Seite gibt in drei Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch) Aufschluss über die Angebotspalette aller derzeit teilnehmenden 1.038 Geschäfte in den 24 Hauptstadtvierteln. Dazu gehören Schönheit und Gesundheit, Mode und Accessoires, Wohnen und Freizeit, Lebensmittel und Feinkost sowie Hotels, Restaurants und Cafés.  

Zudem gibt es praktische Informationen - etwa zur Anreise und zu den Daten der Trödel- und Wochenmärkte -, Neuigkeiten und Tipps für Veranstaltungen sowie einen Bereich für die Gewerbetreibenden.

Bürgermeisterin Lydie Polfer (Mitte), Erster Schöffe Serge Wilmes (l.) und UCVL-Präsident Guill Kaempff stellten das neue Konzept vor.
Bürgermeisterin Lydie Polfer (Mitte), Erster Schöffe Serge Wilmes (l.) und UCVL-Präsident Guill Kaempff stellten das neue Konzept vor.
Foto: Guy Jallay

„Es geht darum, der Geschäftswelt in einer schwierigen Zeit entgegenzukommen“, betonte Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) bei der Präsentation. Angesichts der Corona-Pandemie hatte die Stadt Luxemburg im Frühjahr eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um die Geschäftsleute in der Hauptstadt zu unterstützen. 


Lokales,Maskenpflicht Corona Grand-Rue,Luxemburg.Covid19. Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
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In diesem Zusammenhang ist die Neugestaltung der cityshopping.lu-Website ein Ansatz, um den Geschäften mehr Visibilität zu verleihen. Nicht zu vergessen der Link zu letzshop.lu, wo die Kunden online einkaufen und sich die Waren bequem nach Hause liefern lassen können.

Die Informationen zu den Geschäften, die in der Datenbank gesammelt werden, erscheinen unter anderem auf der cityshopping.lu-Website, der digitalen Plattform zum Thema Shopping in der  Hauptstadt. Sie kann sowohl von den Einwohnern und Gästen der Stadt genutzt werden, als auch von den Gewerbetreibenden, denen dort gratis eine eigene Profilseite bereitgestellt wird. 

Verschiedene digitale Kanäle

Mit der Datenbank werden Informationen zu den Geschäften gesammelt, die  über verschiedene digitale Kanäle veröffentlicht werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um:

 - eine eigene Profilseite auf der neu gestalteten cityshopping.lu-Website 

- die neue App der Stadt „cityapp – VDL“ (unter dem Menüpunkt „Erkunden“)

- die website maps.vdl.lu

Teilnahmeaufruf

Um jedem Gewerbetreibenden mit einem Laden eine eigene Profilseite auf cityshopping.lu einzurichten, werden diese von der Stadt Luxemburg dazu aufgerufen, ein Formular auszufüllen. Es ist dabei unerheblich, ob die betreffende Person mit ihrem Geschäft Mitglied des Geschäftsverbandes ist.


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Fakt ist, dass derzeit 1.038 Geschäfte auf cityshopping.lu präsent sind. Es könnten 1.500 sein, denn so viele Läden gibt es insgesamt auf dem Gebiet der Stadt Luxemburg. 

UCVL-Präsident Guill Kaempff wies darauf hin, dass der Online-Einkauf massiv zugenommen hat. Eine Nachfrage, von der auch die nationale Plattform letzshop.lu profitiert habe. 

In diesem Jahr sei die Anzahl der Geschäfte, die ihre Produkte dort zum Verkauf anbieten, von 200 auf 500 gestiegen, was sicherlich auch auf die Pandemie zurückzuführen sei.   

„Die Seele der Stadt“

„Die Geschäfte sind die Seele der Stadt, das hat man beim ersten Lockdown im Frühjahr gesehen“, sagte Erster Schöffe Serge Wilmes (CSV). Leer und ausgestorben erscheine sie jetzt zumindest am Abend, da die Cafés und Restaurants einstweilen bis zum 15. Dezember geschlossen bleiben. Angesichts der schwierigen Lage sei die Stadt Luxemburg bereit, über Mietnachlässe für gemeindeeigene Lokale, in denen sich Cafés befinden, nachzudenken, so Lydie Polfer. 

Heute könne ein Laden nicht nur mehr physisch präsent sein, mit einer digitalen Vitrine könne er jeden erreichen, so Wilmes weiter. So finden sich auf cityshopping.lu denn auch Geschäfte aus allen 24 Stadtvierteln. Ein Plus für Läden, die über die Grenzen des Viertels hinaus noch nicht bekannt sind.

Newsletter und Werbekampagne

Laut UCVL-Direktorin Anne Darin-Jaulin will der Geschäftsverband künftig regelmäßig einen Newsletter an Kunden und Geschäftsleute herausgeben. Darin-Jaulin kündigte zudem eine Werbekampagne in den kommenden Wochen an den Bushaltestellen sowie ein Gewinnspiel an.  

Die Neugestaltung der Webseite hat 156.944 Euro gekostet.

https://cityshopping.lu 

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