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CIGR-Syrdall: Staatsanwaltschaft im Mai über Vorwürfe informiert
Lokales 31.10.2019 Aus unserem online-Archiv

CIGR-Syrdall: Staatsanwaltschaft im Mai über Vorwürfe informiert

CIGR-Syrdall: Staatsanwaltschaft im Mai über Vorwürfe informiert

Foto: Anouk Antony
Lokales 31.10.2019 Aus unserem online-Archiv

CIGR-Syrdall: Staatsanwaltschaft im Mai über Vorwürfe informiert

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Der Conterner Schöffe Fernand Schiltz wirft der Justiz vor, in der Affäre CIGR-Syrdall nichts zu unternehmen. Die Staatsanwaltschaft widerspricht.

Die Vorwürfe, die in den vergangenen Wochen gegen das CIGR Syrdall und dessen Coordinateur général erhoben wurden, sind schwerwiegend und reichen von  sexueller Belästigung bis hin zur Veruntreuung von öffentlichen Geldern.

Gegenüber dem "Tageblatt" warf der Schöffe von Contern, Fernand Schiltz, der Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch vor, in dieser Affäre nichts zu unternehmen. Und das, obwohl die Staatsanwaltschaft bereits im Mai über die Vorwürfe informiert worden war.


Lokales,CIGR Syrdall De Syrdaller Atelier.Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
Leiter von CIGR Syrdall unter Verdacht
Die Gemeinde Contern klagt wegen Missständen beim CIGR Syrdall – und belastet den Leiter der Beschäftigungsinitiative.

In einem Schreiben wehrt die Staatsanwaltschaft sich am Donnerstag gegen die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Gemeinde Contern erstmals Ende Mai Missstände innerhalb der Beschäftigungsinitiative weitergereicht habe. Daraufhin sei die Kriminalpolizei umgehend mit einer Voruntersuchung des Falls befasst worden.

Nach mehreren Verhören konnten die Beamten der Kriminalpolizei allerdings keine ausreichenden Beweise für die Vorwürfe feststellen, so das Schreiben weiter. Die Ermittlungen wurden im Laufe des Sommers auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Juristische Schritte

Die Gemeinde Contern wollte es dabei allerdings nicht belassen. Anfang Oktober erstattete sie zwei weitere Anzeigen, von denen eine eine Zivilklage umfasst. Sie richten sich gegen einen Mitarbeiter des CIGR und gegen Unbekannt.


Die in der Halle durchgeführten Arbeiten waren am Dienstag Schwerpunkt einer Besichtigung in Begleitung eines Experten.
CIGR Syrdall: Noch viele offene Fragen
Die Lage bei der Beschäftigungsinitiative bleibt weiter angespannt. Am Mittwoch will CIGR-Präsident Mike Hagen auf die Vorwürfe reagieren.

Auch das Arbeitsministerium hat im Oktober Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter des CIGR und gegen Unbekannt an die Staatsanwaltschaft weitergereicht. Diese Dossiers werden zurzeit behandelt, so das Schreiben.



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