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CIGR Syrdall reagiert auf Anschuldigungen
Lokales 11.10.2019

CIGR Syrdall reagiert auf Anschuldigungen

Die Beschäftigungsinitiative CIGR Syrdall steht derzeit im Fokus der Öffentlichkeit.

CIGR Syrdall reagiert auf Anschuldigungen

Die Beschäftigungsinitiative CIGR Syrdall steht derzeit im Fokus der Öffentlichkeit.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 11.10.2019

CIGR Syrdall reagiert auf Anschuldigungen

Das Exekutivbüro des CIGR Syrdall reagiert auf die Klage sowie die Aussagen von Conterns Bürgermeisterin.

(jwi) - „Ich werde den Vorwurf so nicht hinnehmen“, erklärt Mike Hagen (LSAP), Mitglied des Gemeinderates Junglinster und Präsident des CIGR (Centre d'initiative et de gestion régional) Syrdall-Exekutivbüros. 

Damit reagiert er auf die Klage der Gemeinde Contern sowie die Aussagen von Bürgermeisterin Marion Zovilé-Braquet (CSV) in der gestrigen LW-Ausgabe. 

Hintergrund: Die Gemeinde hatte wegen Missständen beim CIGR Syrdall Klage gegen unbekannt und einen Angestellten eingereicht. Dabei geht es um Ungereimtheiten in der finanziellen und personellen Verwaltung. 


Lokales,CIGR Syrdall De Syrdaller Atelier.Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
Leiter von CIGR Syrdall unter Verdacht
Die Gemeinde Contern klagt wegen Missständen beim CIGR Syrdall – und belastet den Leiter der Beschäftigungsinitiative.

LW-Informationen zufolge steht dabei allen voran der Leiter des CIGR Syrdall im Visier. 

Der CIGR-Verwaltungsrat nehme die Vorwürfe sehr ernst und habe sofort wichtige Schritte eingeleitet, betont Präsident Mike Hagen. 

So seien unter anderem die Budgetplanung der Baustelle in Sandweiler von einem Experten genauer unter die Lupe genommen und ein Rechnungsprüfer hinzugezogen worden. 

Die dargelegten Anschuldigungen seien zu differenzieren und in einen realistischen Kontext zu setzen, lautet die Reaktion in der offiziellen CIGR-Pressemitteilung von gestern. 

Mike Hagen ist Präsident im Exekutivbüro bei CIGR Srydall.
Mike Hagen ist Präsident im Exekutivbüro bei CIGR Srydall.
Foto: Pierre Matgé

Die Vorwürfe seien zurzeit weder bestätigt noch widerlegt. Das Exekutivbüro warte noch auf die Resultate der einzelnen Instanzen, um die weiteren, notwendigen Schritte einzuleiten. 

„Wir leben schließlich in einem Rechtsstaat, wo jeder sich an Gesetze halten muss. Der Ball liegt jetzt bei der Staatsanwaltschaft. Ich habe volles Vertrauen in die Justiz“, so der CIGR-Präsident gestern gegenüber dem „Luxemburger Wort“. 

Weiterhin würden das Exekutivbüro und der Verwaltungsrat die Ausgaben für die Renovierung der Halle in Sandweiler überprüfen. 

Der Vorwurf, es wäre seit Monaten nichts passiert, entspreche nicht der Wahrheit, so Mike Hagen.

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