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Weltkriegsbombe beim Hauptbahnhof gesprengt
Lokales 8 1 28.02.2022 Aus unserem online-Archiv
Zugausfälle und Straßensperren

Weltkriegsbombe beim Hauptbahnhof gesprengt

Polizei vor einer Straßensperre beim Pont Buchler in Luxemburg-Stadt.
Zugausfälle und Straßensperren

Weltkriegsbombe beim Hauptbahnhof gesprengt

Polizei vor einer Straßensperre beim Pont Buchler in Luxemburg-Stadt.
Foto: Guy Jallay
Lokales 8 1 28.02.2022 Aus unserem online-Archiv
Zugausfälle und Straßensperren

Weltkriegsbombe beim Hauptbahnhof gesprengt

(jt/dat/fwa) - Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Montagnachmittag eine Weltkriegsbombe nahe des Hauptbahnhofs in der Stadt Luxemburg kontrolliert gesprengt. Der gesamte Bereich sei wieder für den Verkehr freigegeben und die Anwohner können wieder in ihre Häuser zurückkehren, erklärte die Polizei kurz vor 17 Uhr in einer Mitteilung.

Der Fund der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hatte am Nachmittag zu einem Komplett-Stillstand im landesweiten Bahnverkehr geführt. Die „Central Sous-Station“, die die Energieversorgung des gesamten Eisenbahnnetzes des Landes sicherstellt, musste evakuiert werden. Die CFL teilte gegen 15 Uhr mit, dass der Bahnverkehr erst wieder ab 18 Uhr schrittweise aufgenommen werden kann. Zunächst war nur der Zugverkehr im und zum Bahnhof Luxemburg unterbrochen. 

Die Fliegerbombe wurde kurz vor 12 Uhr bei Bauarbeiten in der Nähe des Pont Buchler gefunden. Es wurde sofort ein Sicherheitsperimeter eingerichtet, so die CFL am Montag. Der Minenräumdienst eilte in das Bahnhofsviertel. Die Polizei riet Autofahrern, die Gegend weiträumig zu umfahren. Im ganzen Viertel kam es zu Staus, auch der Busverkehr im Bahnhofsviertel und in Bonneweg war teilweise blockiert.

Am südlichen Ende des Hauptbahnhofs laufen derzeit Bauarbeiten. Die Arbeiten am Nordkopf sind bereits seit Ende 2021 abgeschlossen. Damit der durchgängige Nord-Süd-Korridor umgesetzt werden kann, braucht es jedoch auch eine entsprechende Anpassung der südlichen Seite des Gleisplans. Deshalb sind am sogenannten „Südkopf“ in Richtung Howald ebenfalls größere Umänderungen vorgesehen.

Es werden zwei neue Gleise angelegt, die am Rangierbahnhof vorbei nach Howald führen. Sie stellen die südliche Verlängerung des Korridors dar und sind hauptsächlich für die Züge in Richtung Esch gedacht. 

Die Sperrung des Bahnhofsviertels hatte auch Auswirkungen auf den Flugverkehr: Eine Lufthansa-Maschine aus Frankfurt, die um 13.30 Uhr in Findel landen sollte, musste zum Startflughafen zurückkehren. Wegen des Ostwinds hätte der Pilot die Route über das Quartier Gare nehmen müssen. Aufgrund des Bombenfunds war ein Überflug aber nicht möglich. Weitere Ausfälle oder Verspätungen am Flughafen Luxemburg wurden bislang nicht gemeldet.

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