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Centre Noppeney Oberkorn: Ein Zuhause für Flüchtlinge
Am Samstag war Tag der offenen Türen im Centre Noppeney in Oberkorn.

Centre Noppeney Oberkorn: Ein Zuhause für Flüchtlinge

Foto: Claude Piscitelli
Am Samstag war Tag der offenen Türen im Centre Noppeney in Oberkorn.
Lokales 9 12.03.2016

Centre Noppeney Oberkorn: Ein Zuhause für Flüchtlinge

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Das Centre Noppeney in Oberkorn ist fertig hergerichtet um 15 Flüchtlingsfamilien zu empfangen. Die ersten 50 Personen werden Anfang April hier einziehen.

(HL) -  Das Centre Noppeney in Oberkorn ist ab jetzt fertiggestellt, um Flüchtlinge aufzunehmen. Die Stadtverwaltung hatte am  Samstagmorgen einen Tag der offenen Türen organisiert. So hatte jeder die Gelegenheit sich das neue Zentrum näher anzusehen.

Bis auf einige Kleinigkeiten sind die ersten 15 Zimmer, sowie auch die Sanitäranlagen, die Waschräume die Küche und der Gemeinschaftsraum eingerichtet. Sie sind auf drei Stockwerke verteilt. In ihrer räumlichen Größe sind die Wohnungen bescheiden ausgefallen, deutlich besser jedoch in der Ausstattung. Sie bieten Platz für jeweils eine Familie oder maximal sechs Personen.

Einzug der ersten Familien im April

Aber man erwarte auch nur Familien, erklärt Bürgermeister Roberto Traversini. Er merkt jedoch auch an, dass nicht die Gemeinde darüber bestimme, wer hier in Zukunft Aufnahme finde und wer nicht. Anfang April sollen in einer ersten Phase etwa 50 Personen ein vorübergehendes Zuhause hier finden. Wenige Monate später werden dann weitere 20 folgen.

Am Projekt Centre Noppeney wirken drei Institutionen mit: erstens die Gemeinde Differdingen, sie stellt das Gebäude zur Verfügung und hat es weitestgehend umgestaltet und eingerichtet. Zweitens das "Office luxembourgeois de l‘accueil et de l’intégration" (Olai), dem u. a. der Empfang und die Unterbringung der Flüchtlinge obliegt. Und Drittens die Caritas, die in Differdingen die Gesamtbetreuung übernimmt.

Rund 50 Frauen und Männer wollen unentgeltlich bei der Betreuung der neuen Gäste Hand mit anlegen. Einige von ihnen führten die Besucher durch das Zentrum - ihnen voran Singloon Cheung. Er ist im Rathaus zuständig für die Bereiche Integration und Probleme von behinderten Bürgern; im Noppeney fungiert er jetzt als Koordinator.



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