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Centre Hospitalier Emile Mayrisch mit neuer Leitung
Lokales 3 Min. 25.02.2021

Centre Hospitalier Emile Mayrisch mit neuer Leitung

Die neue CHEM-Spitze: Serge Haag, Romain Schockmel, Präsident Georges Mischo, Patrizia Ascani, Generaldirektor René Metz, Serge Meyer und Daniel Cardao (v.l.n.r.).

Centre Hospitalier Emile Mayrisch mit neuer Leitung

Die neue CHEM-Spitze: Serge Haag, Romain Schockmel, Präsident Georges Mischo, Patrizia Ascani, Generaldirektor René Metz, Serge Meyer und Daniel Cardao (v.l.n.r.).
Foto: Claude Piscitelli
Lokales 3 Min. 25.02.2021

Centre Hospitalier Emile Mayrisch mit neuer Leitung

Luc EWEN
Luc EWEN
Am Donnerstag stellten die Verantwortlichen des CHEM um Verwaltungsratspräsident Georges Mischo die neue Führungsmannschaft vor.
Der neue Generaldirektor René Metz.
Der neue Generaldirektor René Metz.
Foto: Claude Piscitelli

Teamwork spiele für ihn eine große Rolle. Das unterstrich der neue Generaldirektor René Metz am Donnerstag bei der Vorstellung der neuen Führungsmannschaft des Centre Hospitalier Emile Mayrisch (CHEM). Die moderne Medizin bestehe aus Gruppenarbeit.

Metz bekannte sich zudem klar zu den drei Standorten des CHEM in Esch/Alzette, Niederkorn und Düdelingen: „De Multisite läit an aiser ADN“, so der neue Generaldirektor, der sich für eine landesweite Zusammenarbeit zwischen allen Krankenhäusern ausspricht. 

Medizin und Ausbildung 

„Äise Beruff ass de Patient“, sagte René Metz weiter. Es gehe darum den Patienten in den Mittelpunkt der Bemühungen zu stellen. Das CHEM habe aber auch eine akademische Berufung. In diesem Sinne sei die Nähe der Universität zum künftigen Südspidol ein Glücksfall. 

Der neue Medizinische Direktor Serge Meyer wies darauf hin, dass mittelfristig ein großer Teil des medizinischen Personals pensionsbedingt ersetzt werden müsse. Zu den großen Herausforderungen zähle es daher, junge Mediziner für das CHEM zu begeistern und sie dazu zu bringen, hier zu arbeiten. 

Sein Amtskollege Romain Schockmel fügte hinzu, dass bereits viel Vorarbeit geleistet worden sei, um die Arbeitsbedingungen für junge Chirurgen und Internisten attraktiv zu gestalten. 

Trennung von Reimer

 


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Nachdem der Verwaltungsrat des CHEM vor gut einem halben Jahr seinen Willen geäußert hatte, dass der Generaldirektor diese Aufgabe in Vollzeit erfüllen sollte, kam es zur einvernehmlichen Trennung mit dem bisherigen Amtsinhaber Hansjörg Reimer.

Der wollte weiter auch als Chirurg in der Traumatologie tätig sein, so heißt es seitens des CHEM. Seither übte der Verwaltungs- und Finanzdirektor Daniel Cardao das Amt übergangsmäßig aus. 

Mischo: „Wollten, dass es passt“ 

Am Donnerstag  stellten die Verantwortlichen des CHEM um Verwaltungsratspräsident Georges Mischo die neue Führungsmannschaft vor. Sie besteht nicht nur aus dem neuen Generaldirektor René Metz, sondern insgesamt aus sechs Direktionsmitgliedern. „Es war mir wichtig, dass der neue Generaldirektor das Amt zu 100 Prozent ausübt“, so Mischo. Auch habe er darauf bestanden, dass der ebenfalls vakante Posten des medizinischen Direktors erst dann besetzt werde, wenn der neue Generaldirektor bis gefunden ist. 

„Wir wollten, dass es passt“, so der Präsident in Bezug auf die künftige Zusammenarbeit innerhalb der Krankenhausleitung. 

Den Posten des medizinischen Direktors werden sich künftig der Internist Serge Meyer und der Chirurg Romain Schockmel teilen. Beide werden Halbzeit als Mediziner weiter praktizieren. 

Keine Veränderung gibt es auf den Posten des Pflegedirektors (Serge Haag), des Verwaltungs- und Finanzdirektors (Daniel Cardao) und der Personaldirektorin (Patrizia Ascani). 


 

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