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Carsharing-Projekt hängt am seidenen Faden

Carsharing-Projekt hängt am seidenen Faden

Pierre Matgé
Lokales 3 Min. 12.02.2019

Carsharing-Projekt hängt am seidenen Faden

Nadine SCHARTZ
Nadine SCHARTZ
Gut drei Jahre nach der Einführung zählt das Carsharing-Konzept Carloh zwar über 600 Abonnenten, genutzt wird der Dienst aber fast nur am Wochenende. Zudem ist das Kapital längst aufgebraucht. Mehr Werbung und mehr Geld sollen dem Projekt zu neuem Erfolg verhelfen.

Ökonomisch, ökologisch und vor allem einfach – das verspricht der Carsharing-Anbieter Carloh. Über das Angebot, das seit Oktober 2015 besteht, haben Interessierte die Möglichkeit, bei Bedarf ein Auto zu buchen und anschließend an einer der neun Stationen in der Hauptstadt abzustellen. Durch dieses Carsharing-System könnten pro Carloh-Fahrzeug zwischen acht und zwölf Privatautos eingespart werden – wenn das Angebot denn auch so erfolgreich laufen würde wie ursprünglich geplant.

Dabei konnten sich die anfänglichen Zahlen durchaus sehen lassen ...

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