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Camille Wampach: D'Amerikaner!
Lokales 26.02.2014 Aus unserem online-Archiv

Camille Wampach: D'Amerikaner!

Camille Wampach 1983

Camille Wampach: D'Amerikaner!

Camille Wampach 1983
Foto: Jean Weyrich
Lokales 26.02.2014 Aus unserem online-Archiv

Camille Wampach: D'Amerikaner!

Bei der Anhörung von Ex-Generalstaatsanwalt Camille Wampach am Mittwochmorgen in der Fondation Pescatore gab es ein klares Dementi: „Ech hunn de Prënz net beschëllegt“, sagte er laut dem am Mittwochnachmittag vorgetragenen Protokoll.

(str) - Bei der Anhörung von Ex-Generalstaatsanwalt Camille Wampach am Mittwochmorgen in der Fondation Pescatore gab es ein klares Dementi: „Ech hunn de Prënz net beschëllegt“, sagte er laut dem am Mittwochnachmittag vorgetragenen Protokoll. Er habe lediglich etwas im Sinne von „wéi ass et da mam Prënz“ gesagt und das sei zudem noch ironisch gemeint gewesen. „Et ass mer e Rätsel firwat den Här an d'Madame Etienne dat soen.“

Zum Schluss seiner Anhörung sagte er dann aber: „Ech schléisse net aus, datt ech vläit gesot hunn, 'mir mengen et wier éischter de Prënz'. Mä dat war war am Kontext vum Ben Geiben.“ Über Geiben sei nämlich auch bei dem Essen mit Henri Etienne und dessen Frau geredet worden.

Von eine Pädophilie-Affäre im Zusammenhang mit Geiben wisse er nichts. Auch ein Rechtshilfeersuchen und eine Observierung Geibens seien ihm nicht bekannt gewesen.

„Ech besëtze keen Element, fir ze soen, datt et ee vun de Prënze wier“, unterstrich Wampach. Ech hu perséinlech geduecht, et wieren d'Amerikaner“.

Er wisse nicht, ob Prinz Jean die Thronfolgerechte aberkannt wurden. Der Titel habe er abgeben müssen, das sei auch so im Mémorial festgehalten worden. Er habe auch tatsächlich einmal gesagt, „et därf keng zweet Joërhonnertaffär ginn“. Doch sei die Aussage aus dem Kontext gerissen und falsch interpretiert worden. „Ech wollt, datt déi Affär sollt opgeklärt ginn, net wéi d'Affaire du siècle“, betonte Wampach.

Er habe immer das Gefühl gehabt, dass die Ermittlungen sabotiert wurden und das von vielerlei Stellen. Zudem habe es einen Machtkampf zwischen Untersuchungsrichter Prosper Klein und Gendarmerie-Chef Aloyse Harpes gegeben.

Bei der LW-Redaktion ging indes am Mittwochnachmittag folgendes Schreiben von Henri Etienne ein: