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„Café-Restaurant Waldhaff“: Es kommt zu einem zweiten Prozess
Der Betrieb im Restaurant läuft weiter.

„Café-Restaurant Waldhaff“: Es kommt zu einem zweiten Prozess

Foto: Lex Kleren
Der Betrieb im Restaurant läuft weiter.
Lokales 07.08.2017

„Café-Restaurant Waldhaff“: Es kommt zu einem zweiten Prozess

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Im Verfahren gegen das "Café-Restaurant Waldhaff" wird es zu einem Berufungsprozess kommen. Der diesbezügliche Antrag ging bereits am 31. Juli bei der Justiz ein.

(SH) - Geldstrafen von jeweils 10 000 Euro gegen die Gaststätte und den Betreiber Marc H. sowie die Schließung des Lokals bis eine Genehmigung vorliegt, mehr als 50 Kunden zu bedienen: So lautete am 13. Juli die Entscheidung der Richter aus erster Instanz im Prozess gegen das „Café-Restaurant Waldhaff“ und dessen Betreiber.

Wie Justizsprecher Henri Eippers am Montag bestätigte, wird es jedoch zu einem zweiten Verfahren kommen. Gleich nach der Urteilsverkündung hatte die Staatsanwaltschaft Einspruch eingelegt. Kurz später sei auch ein Schreiben der Verteidigung eingegangen.

Marc H. musste sich wegen Verstößen gegen Umweltschutzgesetze und Bauvorschriften verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, ohne Genehmigung Baumaßnahmen unternommen zu haben, obwohl die Anlage in einer geschützten Grünzone liegt. Zudem verfügt das Restaurant über 220 Gedecke, obwohl die Kommodo-Prozedur nur 50 genehmigte.

Die Staatsanwaltschaft hatte während des Prozesses Geldstrafen von 125 000 Euro und eine Haftstrafe von drei Monaten gegen Marc H. gefordert. Zudem hatte sie beantragt, dass die Örtlichkeit in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt und das Lokal geschlossen wird. Bis zum Berufungsprozess, der noch nicht beendet ist, können nun Kunden im Restaurant bedient werden. Marc H. hatte noch am Tag der Urteilsverkündung angekündigt, die Genehmigung beantragt zu haben.

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