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Die unendliche Geschichte endet doch
Lokales 2 Min. 09.06.2016 Aus unserem online-Archiv
Bypass Hellingen

Die unendliche Geschichte endet doch

Bypass Hellingen

Die unendliche Geschichte endet doch

Foto: Luc Ewen
Lokales 2 Min. 09.06.2016 Aus unserem online-Archiv
Bypass Hellingen

Die unendliche Geschichte endet doch

Luc EWEN
Luc EWEN
Demnächst wird es möglich sein von Schengen über die Saarautobahn bis zum Bettemburger Kreuz zu fahren, ohne bei Hellingen durch den Kreisverkehr zu müssen.

(L.E.) - Als in den 1960er Jahren damit begonnen wurde, an der Saarautobahn zu planen, konnte sich wohl kaum jemand vorstellen, dass diese im Jahr 2016 noch immer nicht ganz fertiggestellt sein würde. Auch wenn 2003 die offizielle Eröffnung gefeiert werden konnte, so bleibt dennoch bis heute ein Loch in der Verbindung zwischen Luxemburg und dem Saarland.

Eine Enteignungsprozedur, die angefochten wurde, und die 
anschließenden gerichtlichen Schritte bis hin zum Europäischen Gerichtshof führten dazu, dass viele Autofahrer die Gegend um Bettemburg vor allem wegen des sogenannten „Bypass Hellingen“ kennen. Die Autofahrer werden von der Autobahn in einen Kreisverkehr geleitet und dann wieder zurück auf die A13.

Besserer Verkehrsfluss auch während der Arbeiten

Doch damit ist nach den Sommerferien endgültig Schluss. Ende August, spätestens Anfang September soll die sogenannte „section courante“ der A13 im Bereich des Verteilers Hellingen in zwei Richtungen auf einer Seite eröffnen. „Von dem Moment an ist der Bypass außer Betrieb, ebenso wie die Auf- und Abfahrten des aktuellen Verteilers Hellingen“, erklärt Pressesprecherin Dany Frank vom Ministerium für Nachhaltigkeit und Infrastrukturen (MDDI).

Ab dann erhoffen sich die Verantwortlichen einen wesentlich verbesserten Verkehrsfluss, da der provisorische Kreisverkehr dann nicht mehr durchfahren werden muss. Die A13 wird dann in beide Richtungen auf einer Seite befahrbar sein, währenddessen die Anpassungsarbeiten auf der A13 zwischen dem Verteiler Hellingen und dem Bettemburger Kreuz in Richtung Petingen realisiert werden.

Die Anpassungsarbeiten des neuen Teilstücks an die bestehende Strecke seitens Frisingen benötigen teils eine Vollsperrung. Diese Vollsperrung wird an dem Wochenende, ehe die Teilstrecke freigegeben wird, also vor dem Schulanfang, Ende August oder Anfang September, sein.

Kosten von 34,2 Millionen Euro

Diese Bauphase wird zwei bis drei Monate dauern. So dass Ende November, Anfang Dezember, die A13 doppelspurig befahrbar sein wird. Der Verteiler bleibt dann allerdings noch geschlossen, da er umgebaut werden muss. Dies betrifft auch den endgültigen Kreisverkehr an der N13. Diese Arbeiten sollen bis zu den Sommerferien 2017 abgeschlossen sein.

Das Projekt umfasst Begradigungsarbeiten sowie den Bau des Straßenkörpers und dessen Belag, mit allen Ausrüstungen sowie einer Brücke, die es den Landwirten erlaubt, von Hellinger Seite zu ihren Grundstücken zu gelangen, die sich auf Seite der französischen Grenze befinden. Der Gesamtpreis dafür beläuft sich auf rund 34,2 Millionen Euro. Betroffen sind rund zwei Kilometer Autobahn. Beim MDDI betont man, dass die Arbeiten trotz ungünstiger Wetterbedingungen im Zeitplan liegen.

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