Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Busspuren für Remich in Sicht
Lokales 2 Min. 27.11.2020

Busspuren für Remich in Sicht

Vom Centre Visit Remich fahren die Busse in Richtung Luxemburg-Stadt und in die Nachbargemeinden. Oft stehen sie schon hundert Meter weiter im Stau.

Busspuren für Remich in Sicht

Vom Centre Visit Remich fahren die Busse in Richtung Luxemburg-Stadt und in die Nachbargemeinden. Oft stehen sie schon hundert Meter weiter im Stau.
Foto: Chris Karaba
Lokales 2 Min. 27.11.2020

Busspuren für Remich in Sicht

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Bei der Präsentation des RGTR-Busnetzes für die Region Remich wünschten sich viele Zuschauer eine Lösung für den stockenden Verkehr im Zentrum von Remich. Das Mobilitätsministerium machte Hoffnung.

Mehrere Expressbuslinien bringen Fahrgäste aus dem Raum Remich auf direktem Weg zum Kirchberg oder über Bad Mondorf an den südlichen Rand der Hauptstadt. Allerdings verliert auch der schnellste Bus Zeit, wenn er im Stau steht. In Remich in der Rue Enz ist dies zu den Spitzenzeiten häufig der Fall. Gleich mehrere Zuschauer sprachen das Problem bei der digitalen Regionalkonferenz zum RGTR-Busnetz mit Mobilitätsminister François Bausch an.

Die Nutzer des Öffentlichen Transports wünschten sich gesonderte Busspuren und eine Priorisierung des Busverkehrs. RGTR-Direktor Alex Kies zeigte sich optimistisch. Ein solches Projekt sei mit der Straßenbauverwaltung bereits in Ausarbeitung. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir es so schnell wie möglich realisieren können“, meinte Kies bei der Live-Präsentation am Donnerstagabend. Wenn der Bus in Remich nicht mehr regelmäßig im Stau stehe, werde die eine deutliche Verbesserung bei der Pünktlichkeit bringen. Bei einem weiteren Punkt auf dem Wunschzettel vieler Remicher musste Kies passen. Eine Umgehungsstraße für das stark belastete Stadtzentrum von Remich sei derzeit nicht in Planung.


illustration, Tram, letzter Schliff Bauarbeiten,  Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Hauptstadt: Öffentliches Transportnetz wird am 13. Dezember umstrukturiert
Die Tram sorgt für einige Veränderungen im öffentlichen Busverkehr.

Insgesamt seien die Gemeinden des Kantons Remich künftig gut an die Hauptstadt angebunden, unterstrich Minister Bausch. Auf zwei Achsen – nämlich über das Trintinger Tal und über Bad Mondorf und den Knotenpunkt Frisingen – kommen die Fahrgäste laut RGTR-Reform per Expressbus nach Luxemburg-Stadt.

Umsteigen auf die Tram

Die größte Umstellung ist wohl, dass die Busse nicht mehr durch die Hauptstadt fahren. „Das kann für den ein oder anderen den Verlust seiner Direktverbindung bedeuten“, räumte Kies ein. Auch sei es nicht möglich, vom Raum Schengen aus jedes einzelne Viertel der Hauptstadt anzufahren, wie es Zuschauer der Präsentation gefordert hatten.


Vakanz Doheem - Aussichtsplattform Belvédère Burfelt im Naturpark Obersauer - Foto: Serge Waldbillig
RGTR-Reform: Keine Expressbuslinie vom Stausee zur Hauptstadt
Die Forderungen nach einer Express-Buslinie zwischen der Stauseeregion und der Hauptstadt, die ihren Niederschlag in den zurückliegenden Monaten gar in einer öffentlichen Petition gefunden hatte, bleiben vorerst unerfüllt.

Eine Herausforderung seien die Verkehrsströme der saarländischen Grenzpendler aus dem Raum Merzig und Mettlach. Sie kämen aus vielen verschiedenen Ortschaften und ließen sich nicht so leicht an einem zentralen Auffangparkplatz abfangen und dort mit dem Bus abholen, sagte der RGTR-Direktor. Der Park-and-Ride-Platz in Perl-Nennig werde bisher nicht so stark wie erwartet in Anspruch genommen.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

RGTR-Reform: Bausch hält in Ettelbrück
Mit einer digitalen Konferenz nahm Mobilitätsminister François Bausch am Mittwochabend die Vorstellungstour zur RGTR-Reform wieder auf, dies mit einem Halt in Ettelbrück.
WO fr , Oeffentlicheer Transport , RGTR , Bus , Buslinien , Foto: Guy Jallay/Luxemburger Wort