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Der Künstler Clas Steinmann (r) und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe stehen mit einem Plan an dem Platz der vorgesehenen Gedenkstätte.
Kurzmeldungen Lokales 24.11.2022

(dpa/lrs) – Auf einem Platz in der Nähe der Porta Nigra sollen sechs große Stelen aus Bronze an die Todesopfer erinnern, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) am Donnerstag in Trier. Der Ort der zentralen Gedenkstätte und das geplante Werk des Trierer Künstlers Clas Steinmann seien mit den Opfern und Hinterbliebenen abgestimmt. „Ich bin froh, dass wir eine einvernehmliche Entscheidung haben“, sagte Leibe.

Am 1. Dezember 2020 war ein Amokfahrer mit seinem Geländewagen durch die Fußgängerzone gerast und hatte fünf Menschen getötet und viele weitere verletzt. Im Oktober 2021 war zudem ein Mann gestorben, der bei der Tat schwer verletzt worden war. „Für uns sind daher sechs Menschen aufgrund der Amoktat getötet worden“, sagte Leibe.

Neben der zentralen Gedenkstätte an der Porta Nigra werde es mehrere kleinere, dezentrale Gedenkorte in der Fußgängerzone geben, kündigte Projektleiterin Nina Womelsdorf an. An den Orten, an denen Menschen getötet wurden, sollten Gedenktafeln eingelassen werden, die die Betroffenen mit Symbol, Namen und Daten selbst gestalten könnten.

Die gewählten Symbole, wie zum Beispiel eine Sonne, sollten sich dann an den jeweiligen Stelen am zentralen Gedenkort wiederfinden. Die Gedenktafeln aus Bronze sollten bis zum Sommer 2023 installiert sein, sagte Leibe. Bei dem Stelen-Denkmal gehe man davon aus, es im nächsten Jahr zu bauen. Allerdings gebe es Unwägbarkeiten wegen der Materialbeschaffung, sagte Künstler Steinmann.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2022

(TJ) – Das Gesundheitsministerium meldet am Montag zwei weitere Tote in Zusammenhang mit Covid-19. Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden in Luxemburg 2.150 Tests durchgeführt, davon waren 256 positiv. 24 Patienten liegen in einem der Krankenhäuser, in einem Fall musste der Kranke auf die Intensivstation gelegt werden. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 1,03

 

(tom) – Am Montagvormittag kam es zu technischen Problemen im Netzwerk der Sparkasse. Sowohl Bankfilialen als auch Online-Banking seien betroffen. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Nachfrage einen entsprechenden Medienbericht, verneinte dabei aber einen Zusammenhang zu dem technischen Problem, das vergangene Woche die Kartenzahlung via Worldline gestört hatte. Man sei im Gang, das Problem zu lösen. 

Kurzmeldungen Lokales 28.11.2022

(dpa/lrs) – Nach der Zerstörung einer Holzbrücke über die Prüm im Naturpark Südeifel in der Flutkatastrophe im Juli 2021 soll hier eine rund 110 Meter lange Hängebrücke entstehen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling (SPD) kündigte am Montag eine Förderung von 1,15 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern für das Projekt der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Das Bauwerk bei den sogenannten Irreler Wasserfällen, die eher Stromschnellen sind, soll etwa 16 Meter hoch werden und das unterbrochene Wanderwegenetz wieder verbinden. „Die neue Hängebrücke wird sicher ein weiterer attraktiver Anziehungspunkt im Naturpark Südeifel und bietet tolle Ausblicke“, prophezeite Ebling. 

Die Attraktion befindet sich nur etwa fünf Kilometer von der Luxemburger Grenze entfernt. Das nahe Echternach wurde bei der Flutkatastrophe ebenfalls schwer getroffen.

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Das geschah in den Stunden, als die Flut kam

(dpa) – Tonnen von Drogen beschlagnahmt, etliche Kriminelle gefasst: Der Europäischen Polizeibehörde Europol ist eigenen Angaben zufolge ein Schlag gegen ein Kokain-„Superkartell“ gelungen. Bei koordinierten Razzien in mehreren Ländern Europas sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) seien insgesamt 49 Verdächtige festgenommen worden, teilte Europol am Montag in Den Haag mit. Darunter waren den Angaben zufolge 6 als „hochrangige“ Drogenbosse eingestufte Personen, die alle in Dubai gefasst wurden. 

An den Einsätzen im November 2022 sowie im Vorjahr waren demnach Polizeibehörden Spaniens, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, der VAR und der USA beteiligt. Die Razzien hätten sich sowohl gegen eine Kommandozentrale als auch gegen die logistische Infrastruktur für den Drogenhandel in Europa gerichtet.

Die Festgenommenen sollen sich zu einem Kartell zusammengeschlossen haben, das rund ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrolliert und umfangreich Geldwäsche betrieben haben soll. Das Ausmaß des Kokainschmuggels nach Europa, der unter der Kontrolle dieses Kartells stand, sei „gewaltig“ gewesen: Insgesamt wurden laut Europol im Laufe der Ermittlungen mehr als 30 Tonnen Drogen beschlagnahmt.

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(dpa) – Zwölf Stunden nach der Erstürmung eines Hotels in Somalia hat die islamistische Terrormiliz Al Shabaab das Gebäude in der Hauptstadt Mogadischu am Montag weiter unter ihrer Kontrolle gehabt. Sicherheitskräfte umstellten das Hotel Villa Rosa nahe dem Präsidentenpalast. Auch am Morgen waren Schüsse und Explosionen zu hören. Mindestens zehn Hotelgäste und ein Selbstmordattentäter wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff getötet, darunter auch zwei Personen mit einer doppelten somalisch-britischen Staatsbürgerschaft.

Unter den Verletzten ist der somalische Sicherheitsminister Ahmed Mohamed Doodishe, wie der Polizeibeamte Mohamed Dahir der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Opferzahl werde vermutlich steigen, sagte er. Man vermute, dass sich im Hotel viele Verletzte befinden.

Schwer bewaffnete Kämpfer der Al Shabaab hatten das Hotel, zu dem ausschließlich Politiker, ausgewählte Geschäftsleute und hochrangige Staatsgäste Zutritt haben, am Sonntagabend während der Gebetszeit gestürmt. Die Terrormiliz, die enge Verbindungen mit Al-Kaida pflegt, reklamierte den Angriff für sich. Der Anschlag erfolgte zwei Tage nach einer großangelegten Militäraktion somalischer Regierungstruppen im Zentrum des Landes, bei der nach Regierungsangaben 100 Al-Shabaab-Mitglieder getötet wurden.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2022

(dpa/lrs) - Eine Autofahrerin ist mit ihrem Wagen über einen auf einem Parkplatz liegenden Mann gefahren. Der betrunkene 57-Jährige hatte sich anscheinend zum Schlafen auf den Parkplatz in Saarlouis gelegt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Mann sei dunkel bekleidet und der Parkplatz schwach beleuchtet gewesen. Die Fahrerin habe den 57-Jährigen am Samstagabend anscheinend übersehen, hieß es weiter. Der Mann sei leicht an den Beinen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Gegen die Frau werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2022

(dpa/lrs) - Ein 22-Jähriger soll einen Freund in einer Wohnung in Saarbrücken am Freitag mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Mann wurde festgenommen. Am Sonntagmittag wurde der mutmaßliche Täter einem Haftrichter beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt. Er sitzt nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die beiden Männer befreundet und verbrachten den Freitagabend zusammen. Der 22-Jährige soll den 21-Jährigen im Laufe der Nacht in dessen Wohnung im Stadtteil Malstatt verletzt haben. Die Gründe sind laut Polizei noch unklar. Der 21-Jährige habe offensichtlich mindestens eine Stichverletzung am Hals erlitten. Eine mögliche Tatwaffe sei gefunden worden.

Der mutmaßliche Täter habe sich noch nicht zu den Geschehnissen geäußert, so die Polizei. Der Zustand des Verletzten war am Sonntag unverändert.

Fußgänger am Donnerstag in Kiew.

(dpa) - Vier Tage nach schweren russischen Angriffen gibt es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew fast überall wieder Strom. Seit Sonntagmorgen sei die Versorgung mit Strom, Wasser, Wärme und Mobilnetz in der Drei-Millionen-Einwohner-Metropole nahezu vollständig wiederhergestellt, teilte die Militärverwaltung im Nachrichtenkanal Telegram mit. Die Reparaturarbeiten am Stromnetz befänden sich in der Endphase. Aufgrund der hohen Belastung könne es noch zu lokalen Ausfällen kommen.

Wegen der tagelangen Stromausfälle in Kiew hatte zuvor Präsident Wolodymyr Selenskyj Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ungewöhnlich offen kritisiert. Der ehemalige Box-Weltmeister warnte daraufhin vor politischem Streit und rief zu Zusammenhalt auf. Klitschko versicherte in der „Bild am Sonntag“, dass in „Rekordtempo“ an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet werde.

Mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern hatte Russland am Mittwoch gezielt die Energie-Infrastruktur des Nachbarlandes beschossen und schwere Schäden angerichtet. Auch in vielen anderen Landesteilen fielen Strom, Wasser und Wärmeversorgung aus. Russland führt seit dem 24. Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

(dpa/jt) - Nach gescheiterten Tarifverhandlungen legen Österreichs Eisenbahner den Zugverkehr am Montag mit einem 24-stündigen Warnstreik still. 

Die staatlichen Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) kündigten an, dass schon ab Sonntag Fernverbindungen mit Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern von der Maßnahme betroffen seien. „Hier wird es bereits ab heute, Sonntagabend, bis Dienstagfrüh zu Ausfällen bei den Nightjet- und Euronight-Verbindungen kommen“, hieß es in einer Mitteilung.

Die Gewerkschaft vida, die rund 50.000 Eisenbahnerinnen und Eisenbahner vertritt, hatte eine pauschale Lohnerhöhung von 400 Euro gefordert, was laut Arbeitnehmervertretern ein durchschnittliches Plus von etwa 12 Prozent ausmachen würde. Die Wirtschaftskammer, die auf Arbeitgeberseite die Verhandlungen führt, bot acht Prozent an. Am Sonntagvormittag erklärten beide Seiten die Gespräche für vorerst gescheitert. Die Inflation lag in Österreich im Oktober im Jahresvergleich bei elf Prozent.

Auch im belgischen Schienennetz legt ein Streik ab Montag viele Verbindungen lahm. Mehr dazu unter belgiantrain.be


Kurzmeldungen Lokales 27.11.2022

(jt) - Die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen hat in Luxemburg wieder leicht zugenommen. Wie die Regierung am Sonntag mitteilt, wurden in der Woche vom 14. bis 20. November 1.057 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. In der Woche davor waren es 913 Fälle, also 13 Prozent weniger. Auch die Zahl der Reinfektionen stieg von 518 auf 622.

In der Vorwoche starben vier Personen im Zusammenhang mit Covid-19. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 67 Jahre. 

In den Krankenhäusern erfolgten 17 Neuaufnahmen von bestätigten Corona-Patienten auf der Normalstation, verglichen mit 14 in der Vorwoche. Auf der Intensivstation waren zwei Betten belegt.

Die Regierung weist die Bevölkerung darauf hin, dass das Impfzentrum Esch-Belval seit Samstag, den 26. November geschlossen ist. Impfungen können weiterhin im Impfzentrum in Luxemburg-Stadt sowie bei Hausärzten, Kinderärzten und in bestimmten Apotheken durchgeführt werden. Mehr Informationen unter impfen.lu.

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Kurzmeldungen Sport 27.11.2022

(dpa) - Superstar Neymar hat die brasilianischen Fußballfans mit Fotos seines geschwollenen rechten Fußes am Samstagabend aufgeschreckt. Der 30-Jährige postete auf seinem Instagram-Account die Bilder, die zunächst wenig Hoffnungen auf einen baldigen Einsatz des Offensivspielers für die Seleção gaben. Doch Neymar kommentierte seinen Eintrag mit den optimistischen Worten: „Auf geht’s!!!“

Neymar wird Brasilien im zweiten Gruppenspiel am kommenden Montag gegen die Schweiz genau wie Danilo, der sich beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien ebenfalls am Sprunggelenk verletzt hatte, fehlen. Wie lange die beiden Profis genau ausfallen, ist noch unklar. Brasilianische Medien hatten zuletzt übereinstimmend berichtet, dass sogar die komplette Gruppenphase für beide gelaufen sei.

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