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Brennen muss das Stréimännchen
Lokales 25 1 14.02.2018 Aus unserem online-Archiv
Aschermittwochs-Brauch in Remich

Brennen muss das Stréimännchen

Lokales 25 1 14.02.2018 Aus unserem online-Archiv
Aschermittwochs-Brauch in Remich

Brennen muss das Stréimännchen

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Wenn das Stréimännchen in Flammen aufgeht, ist die Fastnachtszeit endgültig vorbei. Am Mittwochabend feierten viele Remicher und Besucher, als die Strohpuppe in einem Umzug zur Mosel getragen wurde.

(vb) - Mit viel Gesang und Musik haben Einheimische und auswärtige Zuschauer am Aschermittwoch auf der Remicher Moselbrücke das Stréimännchen verbrannt. Mit dem alten Brauch werden die bösen Geister des Winters vertrieben und gleichzeitig die Sünden der Fastnachtszeit ausgelöscht.

Unter Führung der Réimecher Musek, die den Umzug organisiert, und der Equipe vum Stréimännchen zogen die Schaulustigen vom Café A Fuesend an der Place Nico Klopp hinunter bis zur Moselbrücke. Ein Spaß war der traditionelle Umzug besonders für die Kinder, die um das Stréimännchen herumtanzten. Auf der Brücke wurde die mit Stroh ausgestopfte Puppe dann angezündet und den Fluten der Mosel übergeben.

  Hier ein Video der beliebten Aschermittwochs-Tradition aus dem vorigen Jahr:  

Die Equipe vum Stréimännchen hatte die Puppe einige Tage zuvor aus Holzpfählen und alten Kleidern gebastelt. Sie stellt einen Fuesbok da, der nach einem durchzechten Fastnachtswochenende verkatert und ohne Geld da steht. Deshalb hat das Stréimännchen traditionell ein leeres Portemonnaie und eine ebenso leere Flasche Wein.