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Brasserie Guillaume: Renovierung wird Monate dauern
Lokales 15.05.2019

Brasserie Guillaume: Renovierung wird Monate dauern

Brasserie Guillaume: Renovierung wird Monate dauern

Foto: Anouk Antony
Lokales 15.05.2019

Brasserie Guillaume: Renovierung wird Monate dauern

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Die Instandsetzung des Gebäudes am Knuedler, wo am Freitag ein Feuer ausgebrochen war, wird mehrere Monate dauern. Der Schaden ist hoch.

"Wichtig ist, dass das Feuer sich nicht auf die Nachbarhäuser ausgebreitet hat.  Der Schaden ist dennoch sehr hoch", sagte Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwoch in Bezug auf den Brand in einem gemeindeeigenen Gebäude am Knuedler. Trotzdem ist auch das daneben liegende Haus, ebenfalls Eigentum der Stadt Luxemburg, betroffen.

Diese beiden Gebäude der Stadt Luxemburg können nicht mehr bewohnt werden. Auch die Stromleitungen und die Heizung müssen erneuert werden.
Diese beiden Gebäude der Stadt Luxemburg können nicht mehr bewohnt werden. Auch die Stromleitungen und die Heizung müssen erneuert werden.
Foto: Maurice Fick

Ursache des Brandes war eine Rauchentwicklung in einer Dunstabzugshaube im Küchenbereich der Brasserie Guillaume im Keller des Gebäudes. Über einen Schacht kam es zu einer vertikalen Ausbreitung. 

Gesamterneuerung vonnöten

Die Instandsetzungsarbeiten werden Monate in Anspruch nehmen, so Polfer, die sich aber auf kein Datum festlegen wollte. Nicht nur die Brasserie Guillaume bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen, auch die Apartments sind unbewohnbar. Die Stromleitungen und die Heizung müssen erneuert, der Wasserschaden behoben werden.

"Wir tun alles, damit die Arbeiten so gut und schnell wie möglich erledigt werden können. Die Experten der Versicherungen seien bereits vor Ort gewesen.

Bewohner dauerhaft umquartiert

Die Bewohner seien seit Dienstag dauerhaft umquartiert, so Lydie Polfer, und zwar in gemeindeeignen Wohnungen oder Apart-Hotels in der Hauptstadt.

Bevor die Arbeiten starten können, müssen allerdings die Brasserie und die Apartments geräumt werden.

50 Angestellte anderwärtig eingesetzt

Gewusst ist, laut Lydie Polfer, dass die 50 Angestellten der Brasserie Guillaume in den anderen Restaurants des Betreibers beschäftigt werden. 



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