Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Brand im Naturmuseum „A Wiewesch“
Reste von Getreide fachten das Feuer immer von Neuem an.

Brand im Naturmuseum „A Wiewesch“

Foto: Joe Weis
Reste von Getreide fachten das Feuer immer von Neuem an.
Lokales 20.03.2013

Brand im Naturmuseum „A Wiewesch“

Glück im Unglück hatte ein Arbeiter im Naturmuseum „A Wiewesch“ am Mittwochmorgen in Manternach. Als das Personalmitglied das Badezimmer im zweiten Stockwerk betrat, kam ihm bis dahin unerklärlicher schwarzer Rauch entgegen.

Glück im Unglück hatte ein Arbeiter im Naturmuseum „A Wiewesch“ am Mittwochmorgen in Manternach. Als das Personalmitglied das Badezimmer im zweiten Stockwerk betrat, kam ihm bis dahin unerklärlicher schwarzer Rauch entgegen. Sofort wurde die lokale Feuerwehr alarmiert.

Brandursache durch defektes Kabel

Bereits kurz nach Eintreffen der Feuerwehr entdeckten die freiwilligen Helfer in einer Abstellkammer im ersten Stockwerk, genau unter dem Badezimmer, eine leicht verbrannte Deckenlampe. Mittels Wärmebildkamera lokalisiert man somit sofort die Brandstelle, die sich zwischen den beiden Stockwerken ausbreitete. Unter schwerem Atemschutz musste man die gesamte Decke des Raumes abbauen, um gegen die Flammen und Glutnester anzukämpfen.

Ursache für den Brand war womöglich ein Problem am elektrischen Leitsystem, was zu einem Kurzschluss führte.

Getreidereste erschwerten die Löscharbeiten

Erschwert wurden die Löscharbeiten durch in der Vergangenheit schlecht ausgeführte Renovierungsarbeiten. Da früher Teile des Gebäudes als Getreidespeicher dienten, fand man dort immer noch Reste hinter den Verkleidungen. Diese Getreidereste dienten als Brandbeschleuniger und fachten das Feuer immer neu an.

Während des gesamten Einsatzes musste das Bürogebäude mittels Druckbelüfter taktisch vom starken Rauch befreit werden.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden, jedoch bleibt das Bürogebäude des Naturmuseums bis auf Weiteres geschlossen. Niemand wurde indes verletzt.

An Ort und Stelle weilten die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Manternach, der Förster Jean Mathey sowie die Polizisten aus Grevenmacher.

Joe Weis