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Brand am Knuedler: zwei Verletzte, fünf Wohnungen unbewohnbar

Brand am Knuedler: zwei Verletzte, fünf Wohnungen unbewohnbar

Foto: CGDIS
Lokales 33 1 10.05.2019

Brand am Knuedler: zwei Verletzte, fünf Wohnungen unbewohnbar

Am Knuedler ist es am späten Freitagnachmittag in einem Gebäude zu einem Brand gekommen. Zwei Personen erlitten Rauchvergiftungen. Gegen 20 Uhr war das Feuer gelöscht.

Am Knuedler ist es am Freitag zu einem Brand gekommen. Gegen 16.20 Uhr sei eine Rauchwolke aus dem obersten Stockwerk jenes Gebäudes aufgestiegen, in dem sich die Brasserie Guillaume befindet, so eine Augenzeugin.

Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Zunächst seien jene Personen, die sich noch im Gebäude befanden, evakuiert worden. Auch die Terrassen seien geräumt worden. Gegen 17 Uhr seien Flammen zu sehen gewesen. 

Zwei Personen erlitten Rauchvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Ursache des Dachstuhlbrandes ist vermutlich eine Rauchentwicklung im Küchenbereich im Keller des Gebäudes. Über einen Schacht sei es dann zu einer vertikalen Ausbreitung gekommen.

Die Feuerwehr aus Luxemburg-Stadt bekämpfte mit der Unterstützung der Wehren aus Hesperingen, Niederanven, Roeser und Junglinster das Feuer und hinderte den Brand erfolgreich daran, sich weiter auszubreiten. Insgesamt waren fast 70 Rettungshelfer vor Ort, unter ihnen auch eine Atemschutztruppe. Eine Drohne war ebenfalls im Einsatz. Auch Lydie Polfer, Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, machte sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Polizei hatte den Platz um das Gebäude abgesperrt. Auf dem Knuedler waren Passanten angehalten, den Zugang für die Rettungskräfte freihalten. 

Anwohner wurden zudem zu ihrer eigenen Sicherheit gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Das Feuer war gegen 19.15 Uhr unter Kontrolle und eine Stunde später dann vollständig gelöscht, so der Corps grand-ducal d'incendie et de secours (CGDIS) in einer Mitteilung vom Freitagabend. Fünf Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. 

Ein von der Feuerwehr veröffentlichtes Foto zeigt die Schäden an der Dachkonstruktion.
Ein von der Feuerwehr veröffentlichtes Foto zeigt die Schäden an der Dachkonstruktion.
CGDIS



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