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Bohrungen nach dem Erdrutsch
Lokales 05.06.2014 Aus unserem online-Archiv
Bauschuttdeponie Monnerich

Bohrungen nach dem Erdrutsch

Die Bohrung an abgebildeter Stelle reicht etwa 16 Meter tief. Dies, um durch den Rutschkörper bis in den Untergrund der Bauschuttdeponie zu gelangen.
Bauschuttdeponie Monnerich

Bohrungen nach dem Erdrutsch

Die Bohrung an abgebildeter Stelle reicht etwa 16 Meter tief. Dies, um durch den Rutschkörper bis in den Untergrund der Bauschuttdeponie zu gelangen.
Foto: Nicolas Anen
Lokales 05.06.2014 Aus unserem online-Archiv
Bauschuttdeponie Monnerich

Bohrungen nach dem Erdrutsch

Seit Montag werden auf dem abgerutschten Teil der Monnericher Bauschuttdeponie Bohrungen durchgeführt. Diese sollen Daten liefern um die Gründe für den Erdrutsch zu ermitteln.

(na) - Seit Montag werden auf dem abgerutschten Teil der Monnericher Bauschuttdeponie Bohrungen durchgeführt. Diese sollen Daten liefern, die den zwei Ingenieursbüros, die mit der Ursachenforschung beauftragt wurden, helfen sollen, die Gründe für den Erdrutsch zu ermitteln.

20 Bohrungen vorgesehen

Bevor mit den Bohrungen angefangen werden konnte, mussten befahrbare Trassen auf dem Rutschkörper angelegt werden.
Bevor mit den Bohrungen angefangen werden konnte, mussten befahrbare Trassen auf dem Rutschkörper angelegt werden.
Foto: Nicolas Anen

So sollen die Bohrungen unter anderem dazu dienen, die Resultate der bereits getätigten geoelektrischen Untersuchung richtig zu interpretieren. Insgesamt sind etwa 20 Bohrungen vorgesehen, wovon bereits acht getätigt wurden. Der Vorgang dürfte sich laut Schätzung bis Ende Juli ziehen. Schwierig erweist es sich, bis zu bestimmten Bohrpunkten mit einem Fahrzeug zu gelangen. Auch sind die Arbeiten zum Teil wetterabhängig.

Die tiefste Bohrung wird etwa 60 Meter tief reichen. Wobei der größte Teil der Bohrung immer im Gleitkörper stattfinden wird und nur einige Meter in den Untergrund, unter der Bauschuttdeponie, reichen wird.

Keine Ergebnisse vor Ende August

Vor zwei Wochen waren die ersten Zwischenberichte der Expertenbüros vorgestellt worden – bekanntlich hat die Betreiberfirma der Bauschuttdeponie gleich zwei amtlich anerkannte Büros beauftragt, die unabhängig voneinander arbeiten.

Bei dieser Gelegenheit wurde unterstrichen, dass die Gründe für den Erdrutsch angesichts der Komplexität der Angelegenheit nicht vor Ende August zu erwarten seien. Weitere Zwischenberichte wurden für Ende Juli angekündigt.