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Blick zurück als Mahnung für die Zukunft
Lokales 12 09.10.2016 Aus unserem online-Archiv
„Journée de la commémoration nationale“

Blick zurück als Mahnung für die Zukunft

Großherzog Henri entfachte die „ewige Flamme“ neu.
„Journée de la commémoration nationale“

Blick zurück als Mahnung für die Zukunft

Großherzog Henri entfachte die „ewige Flamme“ neu.
Foto: Guy Jallay
Lokales 12 09.10.2016 Aus unserem online-Archiv
„Journée de la commémoration nationale“

Blick zurück als Mahnung für die Zukunft

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Vor 75 Jahren setzten Luxemburger bei der „Personenstandaufnahme“ der Nazis mutig ein unverkennbares Zeichen für „Lëtzebuerg“. Am Sonntag wurde anlässlich der "Journée de la commémoration nationale" an sie erinnert.

(c.k.) - Zur Erinnerung an all die Luxemburger, die vor 75 Jahren bei der „Personenstandaufnahme“ der Nazis mutig ein unverkennbares Zeichen für „Lëtzebuerg“ setzten, diente am Sonntag die "Journée de la commémoration nationale".

Beim „Monument national de la solidarité luxembourgeoise“ am „Kanounenhiwel“ legten Großherzog Henri, Premierminister Xavier Bettel, der Präsident der Abgeordnetenkammer Mars Di Bartolomeo, Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer und der stellvertretende Generalstabschef Colonel Alain Duchène Blumen nieder.

Der Großherzog entfachte die „ewige Flamme“ neu. Mit dieser symbolischen Geste brachte er das stete Gedenken an die Luxemburger Zwangsrekrutierten, KZ-Häftlinge, Umgesiedelten und an all jene, die unter der Nazi-Diktatur leiden mussten, zum Ausdruck.

Studenten nehmen an Gedenkfeier teil

Zahlreiche Botschaftsangehörige, Mitglieder der Resistenz-Verbände, Politiker und Bürger begleiteten die Zeremonien. Unter den Anwesenden waren auch eine Reihe Studenten der Uni Lëtzebuerg und des Athenäums als zukünftige Träger der Erinnerungskultur.

Anschließend fand eine Gedenkzeremonie bei der „Gëlle Fra“ (Monument du souvenir) statt.

In einer Ansprache beim „Hinzerter Kräiz“ (Monument national de la Résistance et de la Déportation) gedachte Staatsminister Xavier Bettel der vielen Menschenopfer der Weltkriege und aktueller gewalttätiger Auseinandersetzungen.


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