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Blaualgen in der Mosel festgestellt
Lokales 08.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Blaualgen in der Mosel festgestellt

Algenteppich auf der Mosel vor der Schleuse Grevenmacher: Die Hitze treibt die Wassertemperatur in die Höhe.

Blaualgen in der Mosel festgestellt

Algenteppich auf der Mosel vor der Schleuse Grevenmacher: Die Hitze treibt die Wassertemperatur in die Höhe.
Foto: Volker Bingenheimer
Lokales 08.08.2018 Aus unserem online-Archiv

Blaualgen in der Mosel festgestellt

Anne-Aymone SCHMITZ
Anne-Aymone SCHMITZ
Auch vor dem Schwimmen oder dem Ausüben von Wassersportarten in der Mosel wird nun abgeraten, da sich hier die für den Menschen gefährliche Cyanobakterien ausgebreitet haben.

Am Mittwoch teilte das Gesundheitsministerium mit, dass auch in der Mosel an einigen Stellen Cyanobakterien, also sogenannte Blaualgen, festgestellt wurden.  Dies besonders dort, wo die Fließgeschwindigkeit des Gewässers geringer ist.

Durch die große Masse an Bakterien besteht die Gefahr, dass sich Toxine, also Giftstoffe im Oberflächenwasser konzentrieren. Deshalb sollen Menschen und Tiere nicht in Kontakt mit dem betroffenen Gewässer kommen.

Das mit Blaualgen verunreinigte Wasser soll weder von Menschen noch von Tieren getrunken werden. Auch vor dem Schwimmen oder dem Ausüben von Wassersportarten in der Mosel wird abgeraten. Beim Kontakt mit Blaualgen kann es beim Menschen zu Hautausschlag, Durchfall oder Schwindelgefühl kommen und die Leber kann angegriffen werden.

Laut dem Ministerium befinden sich die Algen ständig in den Gewässern. Aus bestimmten, bisher unbekannten Gründen würden sie sich aber außergewöhnlich umfangreich und rasch ausbreiten.

In den vergangenen Wochen waren ebenfalls Blaualgen in den Seen in Weiswampach und Esch/Sauer gefunden worden. 


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