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Blaualgen in der Mosel
Lokales 14.08.2019

Blaualgen in der Mosel

Am Moselufer an der Deisermillen bei Machtum waren  die Blaualgen im vergangenen Jahr gut sichtbar.

Blaualgen in der Mosel

Am Moselufer an der Deisermillen bei Machtum waren die Blaualgen im vergangenen Jahr gut sichtbar.
Foto: Volker Bingenheimer / LW-Archiv
Lokales 14.08.2019

Blaualgen in der Mosel

Trotz relativ kühler Temperaturen wurde ein erhöhtes Aufkommen von Blaualgen in der Mosel festgestellt.

(m.r.) -  In der Mosel ist an mehreren Stellen ein erhöhtes Aufkommen von Cyanobakterien, sogenannte Blaualgen, festgestellt worden  - vor allem dort, wo die Fließgeschwindigkeit des Gewässers geringer ist. Dies teilt das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.

Durch die große Masse an Bakterien besteht die Gefahr, dass sich Giftstoffe im Oberflächenwasser konzentrieren. Das mit Blaualgen verunreinigte Wasser soll weder von Menschen noch von Tieren getrunken werden. Auch vor dem Schwimmen oder dem Ausüben von Wassersportarten in der Mosel wird abgeraten. Vorsichtshalber sollte man auch keinen Fisch essen, der in den betroffenen Regionen der Mosel gefangen wurde.


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Beim Kontakt mit Blaualgen kann es beim Menschen zu Hautausschlag, Durchfall oder Schwindelgefühl kommen und die Leber kann angegriffen werden.

Laut dem Ministerium befinden sich die Algen ständig in den Gewässern. Aus bestimmten, bisher unbekannten Gründen würden sie sich aber derzeit außergewöhnlich umfangreich und rasch ausbreiten. In der Regel gilt ein zu hoher Nährstoffeintrag in das Gewässer und eine erhöhte Wassertemperatur als Hauptursache für ihre Verbreitung. Abwässer, aber auch Dünger und Gülle aus landwirtschaftlicher Aktivität sind regelrechtes Futter für die Algen, und gelangen oft durch Nebengewässer in die Mosel.


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