Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Blaualgen-Entwarnung am Stausee
Lokales 28.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Blaualgen-Entwarnung am Stausee

Seit Juni wurde der Stausee von einer Algenplage heimgesucht.

Blaualgen-Entwarnung am Stausee

Seit Juni wurde der Stausee von einer Algenplage heimgesucht.
Foto: Armand WAGNER
Lokales 28.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Blaualgen-Entwarnung am Stausee

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Das Wasserwirtschaftsamt meldet am Mittwoch, dass die Wassersportaktivitäten am Obersauer-Stausee wieder aufgenommen werden können. Die Blaualgenkonzentration ist gesunken und somit besteht keine Gefahr mehr für die Gesundheit.

Am Obersauer-Stausee dürfen ab diesem Mittwoch Wassersportaktivitäten wie Kajakfahren oder Windsurfen wieder aufgenommen werden, das meldet das Wasserwirtschaftsamt. Einzige Ausnahme bleibt das Baden, das weiterhin verboten ist, unter anderem auch weil die Badesaison am 30. September zu Ende ging. 

Im Sommer waren die Aktivitäten am See aufgrund einer hohen Konzentration an giftigen Cyanobakterien (Blaualgen) untersagt worden. Jene Bakterien sondern gefährliche Toxine ab, die sowohl beim Menschen als auch bei Tieren gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können.

Das Wasserwirtschaftsamt weist allerdings darauf hin, dass der Verzehr von Fischen aus den Gewässern nicht empfohlen wird, da diese die giftigen Bakterien in sich tragen könnten.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Trotz der nun abkühlenden Temperaturen gibt es noch keine Entwarnung in Bezug auf die Blaualgen an der Mosel. Das Gesundheitsministerium erinnert daran, dass ein Kontakt mit dem Wasser gesundheitliche Folgen haben kann.
Am Moselufer an der Deisermillen bei Machtum sind die Blaualgen gut sichtbar.
Auch vor dem Schwimmen oder dem Ausüben von Wassersportarten in der Mosel wird nun abgeraten, da sich hier die für den Menschen gefährliche Cyanobakterien ausgebreitet haben.
Algenteppich auf der Mosel vor der Schleuse Grevenmacher: Die Hitze treibt die Wassertemperatur in die Höhe.
Nach dem Obersauerstausee gilt jetzt auch ein Badeverbot im See in Weiswampach. Wie das Wasserwirtschaftsamt am Montag mitteilt, wurde nun auch dort die Verbreitung von Cyanobakterien festgestellt.
Wegen starker Blaualgenentwicklung spricht das Wasserwirschaftsamt vorbeugend ein Badeverbot für den gesamten Stausee aus.
Ein grüner Schleier liegt über der Wasseroberfläche des Stausees.
Am Obersauer-Stausee dürfen ab Montag wieder Wassersportaktivitäten aufgenommen werden. Die Blaualgenkonzentration ist weniger hoch und somit keine Gefahr mehr für die Gesundheit.
Seit Oktober war Fischen und Tauchen in dem kompletten Obersauer-Stausee verboten.
Hohe Konzentration an Blaualgen
Wegen einer hohen Konzentration an Blaualgen ist das Ausüben von Wassersport am Stausee derzeit untersagt. Das Trinkwasser kann jedoch weiterhin bedenkenlos konsumiert werden.
Derzeit nicht sehr appetitlich: Das Stausee-Wasser.
Im August warnte das Wasserwirtschaftsamt vor Blaualgen in einigen Bereichen der Mosel sowie am Strand "Rommwiss" in der Nähe von Baschleiden. Doch was ist der Grund für ihr Entstehen? Und warum können Fische aus der Mosel verzehrt werden, aber jene aus dem Stausee nicht?
Haustiere sollten auf keinen Fall aus dem See trinken - für sie könnte das tödlich ausgehen.
Am Stausee haben sich wie bereits im Vorjahr Blaualgen gebildet. Das Baden am Strand "Rommwiss" ist deshalb seit Freitag verboten. Dies teilte das Wasserwirtschaftsamt mit.
Derzeit nicht sehr appetitlich: Das Stausee-Wasser.
In einigen Bereichen der Mosel haben sich Cyanobakterien, auch als Blaualgen bekannt, massenhaft ausgebreitet. Das Gesundheitsministerium empfiehlt, diese Bereiche zu meiden.
Die bläulich-grünlichen Teppiche sind gesundheitsschädlich.
Im Parlament steht heute die Reform des Wassergesetzes von Dezember 2008 auf der Tagesordnung. Ein „Wassergesetz der Zukunft“, sagt die Umweltministerin. Eine Reform mit Lücken, sagen die Kritiker.
Kläranlage Bleesbrück
Im Parlament steht heute die Reform des Wassergesetzes von Dezember 2008 auf der Tagesordnung. Ein „Wassergesetz der Zukunft“, sagt die Umweltministerin. Eine Reform mit Lücken, sagen die Kritiker.
Kläranlage Bleesbrück