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Blaualgen: Badeverbot im Stausee und in Weiswampach
Lokales 21.09.2020 Aus unserem online-Archiv

Blaualgen: Badeverbot im Stausee und in Weiswampach

An allen drei Badegewässern gilt derzeit ein Bade- und Wassersportverbot.

Blaualgen: Badeverbot im Stausee und in Weiswampach

An allen drei Badegewässern gilt derzeit ein Bade- und Wassersportverbot.
Foto: Armand Wagner
Lokales 21.09.2020 Aus unserem online-Archiv

Blaualgen: Badeverbot im Stausee und in Weiswampach

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Wegen Blaualgen gilt am Obersauerstausee und am See in Weiswampach ab sofort ein Badeverbot.

Nachdem am 24. August wegen der Präsenz von Blaualgen bereits ein Badeverbot für den Bereich um die Rommwiss am Stausee ausgesprochen worden war, gilt nun für den gesamten Obersauerstausee ein Badeverbot. Bei Wasseranalysen sei an sämtlichen Badestränden eine erhöhte Konzentration an Blaualgen festgestellt worden, teilt das Wasserwirtschaftsamt mit. 

Auch im See in Weiswampach wurde eine erhöhte Konzentration an Blaualgen festgestellt. 


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Für beide Gewässer gilt demnach ab sofort ein Badeverbot. Auch Wassersport darf nicht mehr ausgeübt werden. Für das dritte Luxemburger Badegewässer, den Baggerweiher in Remerschen, besteht bereits seit dem 11. September, ebenfalls wegen Blaualgen, ein Badeverbot.

Gesundheitliche Probleme möglich

Blaualgen können bei Menschen und Haustieren Gesundheitsbeschwerden verursachen. Demnach sollen Hunde und andere Haustiere kein Wasser aus den Badegewässern trinken. Auch sollen Fische aus den betroffenen Gewässern nicht konsumiert werden.

Wer nach dem Baden gesundheitliche Probleme verspürt, soll seinen Hausarzt aufsuchen und ihm mitteilen, dass er möglicherweise mit Blaualgen in Kontakt gekommen ist. 


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Das aus dem Obersauerstausee gewonnene Trinkwasser kann unterdessen ohne Bedenken verzehrt werden. Dies kommt aus 25 Meter Tiefe, wo kaum Blaualgen vorkommen. Zudem wird das Wasser so behandelt, dass die Toxine herausgefiltert werden.

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