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Bilanz am Donnerstag: 2600 Autofahrer geblitzt
Der Minister rät den Verkehrsteilnehmern, sich strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.

Bilanz am Donnerstag: 2600 Autofahrer geblitzt

Foto: Guy Jallay
Der Minister rät den Verkehrsteilnehmern, sich strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.
Lokales 1 17.03.2016

Bilanz am Donnerstag: 2600 Autofahrer geblitzt

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Drastische Bilanz nach anderthalb Tagen: Bis Donnerstagnachmittag haben die neuen Radargeräte 2600 Autofahrer geblitzt. Und auch ein erster "délit de grande vitesse" wurde verzeichnet.

(TJ/vb) - Gerade weil niemand behaupten kann, er habe nichts von den fest installierten Radarblitzern gewußt, ist die Bilanz am Donnerstag ernüchternd: 2600 Fahrer fuhren seit Beginn der Blitzer-Offensive zu schnell an einer der zehn Säulen vorbei - und wurden geblitzt, sagte das Verkehrsministerium gegenüber dem "Luxemburger Wort".

Bei 50 Fahrern war die Geschwindigkeitsüberschreitung so hoch, dass sie eine Anzeige bekamen und vor Gericht erscheinen müssen.

Bis Mittwoch 15.00 Uhr waren es 600 gewesen, am Abend sprach man von 1000 Fahrern, die erwischt wurden. Bausch erklärte sich die Zahlen damit, dass viele Fahrer es bislang nicht so genau mit der Geschwindigkeitsvorschriften genommen haben.

Die Radargeräte seien eben präzise eingestellt. Die Blitzer funktionierten fehlerfrei, so der Minister weiter. Es zeige sich aber auch, dass die Automobilisten umdenken und eine neue Fahrkultur entwickeln müssten.

Erstes "Délit de Grande Vitesse"

Besonders eilig war ein Fahrer auf der Kreuzung "Schlammesté": Er rauschte mindestens 50 Prozent über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an der Anlage vorbei.

Da hier 70 km/h erlaubt sind, war der Fahrer also über 105 km/h schnell. Damit ist er der erste, dem auf elektronischem Weg ein "Délit de Grande Vitesse" nachgewiesen wurde.

Bedauerlich oder erstaunlich: Besonders während der Nachtstunden sind, so der Minister, zahlreiche Lastwagen- und Busfahrer geblitzt worden.


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