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Bienenseuche: Amerikanische Faulbrut in Luxemburg
Lokales 14.06.2019

Bienenseuche: Amerikanische Faulbrut in Luxemburg

Bienenseuche: Amerikanische Faulbrut in Luxemburg

Foto: Shutterstock
Lokales 14.06.2019

Bienenseuche: Amerikanische Faulbrut in Luxemburg

Sandra SCHMIT
Sandra SCHMIT
Zwei Bienenstände im Großherzogtum sind von der Amerikanischen Faulbrut betroffen, wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag mitteilt.

In zwei Bienenständen im Norden des Landes wurde die amerikanische Faulbrut festgestellt - eine ansteckende und anzeigepflichtige Seuche unter Bienen. Um die Verbreitung zu verhindern, wurden laut Landwirtschaftsministerium zwei Sperrzonen eingerichtet: Mit einem Radius von drei Kilometern um den Infektionsherd und einer Beobachtungszone von fünf Kilometern.

  • Im Sperrgebiet liegen folgende Ortschaften:

Merkholtz, Eschdorf, Nocher Route, Hierheck, Buederscheid, Dahl, Lehrhof, Kuborn, Grevels, Nocher, Rindschleiden, Brattert, Goesdorf, Dellen

  • Im Beobachtungsgebiet liegen folgende Ortschaften:

Alscheid, Bockholtz, Buschrodt, Erpeldange, Esch-sur-Sûre, Heiderscheid, Heiderscheidergrund, Heispelt, Insenborn, Kautenbach, Lellingen, Merscheid, Neunhausen, Ringel, Roullingen, Tadler, Wahl, Weidingen, Wiltz

Betroffene Völker melden

Alle Bienenvölker in den genannten Ortschaften könnten von der amerikanischen Faulbrut befallen sein und müssen deshalb schnellstmöglich der Veterinärverwaltung gemeldet werden. Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, dürfen keine Bienenvölker aus der Sperrzone herausgebracht werden und nur mit Bewilligung der Veterinärverwaltung hineingebracht werden.


Die Krankheit infiziert nur die Larven der Bienen.
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Auch das Ausführen von Waben, Bienenstöcken und mit den Tieren in Kontakt gekommenem Material ist untersagt. Bei Nichtbeachtung dieser Maßnahmen, drohen die Bienenvölker ohne Entschädigung zerstört zu werden.

Typische Symptome der amerikanischen Faulbrut sind lückenhafte Brutnester, ein breiartige, kaffeebraune Masse in den Brutzellen, ein leimartiger Geruch und Schorf in ehemaligen Brutzellen. Für den Menschen und andere Tiere besteht keine Gefahr.



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