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Bezirksgericht Luxemburg: Dem „School-Leaks“-Prozess droht Nachsitzen
Drei Lehrerinnen und der Ehemann einer der Lehrerinnen stehen vor Gericht.

Bezirksgericht Luxemburg: Dem „School-Leaks“-Prozess droht Nachsitzen

Foto: Anouk Antony
Drei Lehrerinnen und der Ehemann einer der Lehrerinnen stehen vor Gericht.
Lokales 2 Min. 21.09.2016

Bezirksgericht Luxemburg: Dem „School-Leaks“-Prozess droht Nachsitzen

Michel THIEL
Michel THIEL
Die Auftaktsitzung im "School-Leaks"-Prozess erschöpfte sich in prozeduralem Geplänkel. Von den geladenen Zeugen waren nur wenige gekommen, die Anwälte der Verteidigung erwirkten ein Zwischenurteil, das am Donnerstag gesprochen werden soll.

(mth) - Gleich nach seinem Auftakt am Mittwochmorgen droht dem Prozess zur so genannten „School-Leaks“-Affäre eine Zwangspause. Der Grund ist einerseits die Tatsache, dass von den rund zehn Zeugen, die von den Anwälten der Angeklagten gerufen worden waren, gerade einmal drei zur Verhandlung erschienen waren.

Zu den allesamt von der Verteidigung gerufenen Zeugen gehörten neben mehreren Beamten aus dem Erziehungsministeriums auch Minister Claude Meisch, welche nicht erschienen waren - offenbar, weil der Staat auch Zivilkläger in dem Prozess ist ...

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