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Bewährungsstrafe nach gewaltsamen Beziehungsstreit
Lokales 23.05.2019

Bewährungsstrafe nach gewaltsamen Beziehungsstreit

Warum es an dem Tag tatsächlich zum Streit gekommen war, blieb in der Verhandlung weitestgehend im Dunkeln.

Bewährungsstrafe nach gewaltsamen Beziehungsstreit

Warum es an dem Tag tatsächlich zum Streit gekommen war, blieb in der Verhandlung weitestgehend im Dunkeln.
Foto: Lex Kleren
Lokales 23.05.2019

Bewährungsstrafe nach gewaltsamen Beziehungsstreit

15 Monate auf Bewährung und eine Geldbuße in Höhe von 600 Euro: So lautet das Urteil gegen den Ex-Partner des Opfers.

(str/m.r.) - Im November 2018 endete für eine 31-jährige Frau ein Beziehungsstreit mit einem Krankenhausbesuch und einer fast zweiwöchigen Arbeitsunfähigkeit. Der Ex-Freund des Opfers musste sich daraufhin Ende April vor Gericht verantworten. Die Richter verurteilten ihn nun zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten sowie eine Geldbuße von 600 Euro. Zudem steht dem Opfer ein Schmerzensgeld in Höhe von rund 1.600 Euro zu.


Gewaltsamer Beziehungsstreit: Haftstrafe für Ex-Partner gefordert
Er habe sich nur gegen sie gewehrt, sagt ihr Ex-Partner vor Gericht. Sie kam jedoch mit einem Schädel-Hirn-Trauma, einem blauen Auge, geprellten Rippen und einem verstauchten Fuß ins Krankenhaus. Er nicht.

Die Darstellungen des Vorfalls des Opfers und des Angeklagten gingen vor Gericht weit auseinander. Der Mann behauptete, er habe sich lediglich gegen die Angriffe seiner Partnerin gewehrt. So sei es etwa zu einer Augenverletzung gekommen, als sie sich an seinem Fuß festgeklammert habe und er sich losriss. Die Schwere der Verletzungen widersprach allerdings dieser Version.

Warum es an dem Tag tatsächlich zum Streit gekommen war, blieb in der Verhandlung weitestgehend im Dunkeln.


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